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POL-DO: Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. - Polizei Dortmund weitet Präsenzkonzept auf weitere Stadtteile aus

22.04.2026 14:41 Uhr Polizei Dortmund

Dortmund (ots) - Die Polizei Dortmund entwickelt ihr übergreifendes Präsenzkonzept (PK) weiter und überträgt zentrale Elemente analog zur "PK Fokus" auf zusätzliche Stadtteile im gesamten Zuständigkeitsbereich. Die "PK Fokus" läuft seit 2023 in der Innenstadt und in Teilen der Nordstadt. Diese wird auch in 2026 als tragende Säule polizeilicher Präsenzmaßnahmen in Dortmund fortgeführt und konzentriert sich weiterhin auf die trotz sinkender Fallzahlen weiter besonders kriminalitätsbelasteten Bereiche der Dortmunder Innenstadt und der südlichen Nordstadt.

Die gewonnenen Erfahrungen aus der bisherigen Umsetzung fließen nun in die Ausweitung ein. Dabei werden bewährte Maßnahmen lageangepasst auf weitere Bereiche übertragen. Zukünftig werden neben der zentralen "PK Fokus" alle drei Polizeiinspektionen eigene Präsenzkonzeptionen bedienen und mit starken Einsatzkräften in ihrem Zuständigkeitsbereich verstärkt sichtbare polizeiliche Präsenz zeigen.

Der behördenstrategische Schwerpunkt "Sicherheit im Fokus: Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung durch Bekämpfung der Kriminalität im öffentlichen Raum" wird damit essenziell gestärkt. Ziel ist es, die sichtbare Präsenz der Polizei zu erhöhen und die Sicherheit der Menschen in Dortmund weiter zu stärken. Neben präventiven Maßnahmen setzt die Polizei auf eine konsequente Ansprache, Kontrolle und Verfolgung von Straftätern sowie auf eine enge Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern. Aufgabe ist es, die Kriminalitätsbelastung in allen Bereichen signifikant zu senken. Die Erfahrungen aus der "PK Fokus" haben gezeigt, dass dieses Ziel durch eine deutlich gestärkte polizeiliche Präsenz und stringentes Vorgehen erreichbar ist. Auf diese Weise kann neben der objektiven Sicherheitslage auch das Sicherheitsgefühl der Menschen dauerhaft gestärkt werden.

Der derzeitige Behördenleiter Achim Stankowitz betont: "Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Dortmund und Lünen hat für uns höchste Priorität. Die Umsetzung der Präsenzkonzepte erfordert einen erheblichen Einsatz personeller Ressourcen. Diese Herausforderung nehmen wir bewusst an. Mit den Erfahrungen aus der "PK Fokus" übertragen wir erfolgreiche Maßnahmen nun auf weitere Bereiche unserer Stadt. Gleichzeitig können wir damit zielgerichteter auf konkrete Beschwerdelagen auch aus anderen örtlichen Bereichen reagieren, so wie wir das mit der die "PK Fokus" ergänzenden "Präsenzkonzeption Gastronomie (PK Gastro)" in der Innenstadt bereits getan haben."

Ein zentraler Bestandteil der erweiterten Präsenzstrategie sind daher ab sofort mehrere regional ausgerichtete aber aufeinander abgestimmte Teilkonzepte:

In der Polizeiinspektion 1 wurde auch als Reaktion auf eine anhaltende Beschwerdelage im Umfeld der Dortmunder Innenstadt bereits mit Beginn des Jahres 2026 die erwähnte "PK Gastro" initiiert. Diese ergänzt die "PK Fokus" insbesondere im Innenstadtbereich, wird sich aber auch mit allen erkannten Brennpunkten im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion 1 (Innenstadt und Süd, Süd/West) befassen.

Im Bereich der Polizeiinspektion 2 (Dortmunder Westen und Norden) wird mit einem eigenen Konzept zur Bekämpfung der Straßen- und Gewaltkriminalität die polizeiliche Präsenz insbesondere in den westlichen Stadtteilen erhöht, in denen sich entsprechende Kriminalitätsschwerpunkte herausgebildet haben.

In der Polizeiinspektion 3 (Dortmunder Osten und Lünen) liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Bekämpfung der Straßenkriminalität mit Fokus auf Jugendkriminalität. Hintergrund sind gestiegene Fallzahlen und eine zunehmende Gewaltbereitschaft junger Täter. Durch verstärkte Präsenz an bekannten Brennpunkten will die Polizei Straftaten verhindern, Zusammenhänge frühzeitig erkennen und das Sicherheitsgefühl der Menschen stärken. Das Konzept "Sicherheit in Bus und Bahn" (SiBB) konzentriert sich auf Tatorte im Zusammenhang mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Diese PK läuft bereits seit 2010 mit großem Erfolg und wird beibehalten. Hier erfolgen gezielte Schwerpunkteinsätze unter anderem durch Kräfte der Dortmunder Bereitschaftspolizei, sowie in enger Kooperation mit der Bundespolizei, kommunalem Ordnungsdienst und DSW21.

Zur Unterstützung dieser, die "PK Fokus" ergänzenden, stadtweiten Präsenz- und Kontrollmaßnahmen, wird die Dortmunder Einsatzhundertschaft punktuell und anlassbezogen eingesetzt.

Die Schwerpunkte der Präsenzkonzepte werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst - sowohl örtlich als auch personell. So kann die Polizei flexibel auf aktuelle Entwicklungen reagieren. Die Polizei Dortmund wird künftig regelmäßig über die ausgeweiteten Präsenzkontrollen berichten.

Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit.

Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:

Polizei Dortmund Gunnar Wortmann Telefon: 0231/132-1028 E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6260541 OTS: Polizei Dortmund


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Dortmund
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