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Hannover (ots) - Steigende Temperaturen und Sonnenschein bringen derzeit viele
Menschen zurück aufs Fahrrad. Wichtig für die beginnende Radsaison ist dabei
nicht nur ein straßentaugliches Rad, sondern auch der richtige Diebstahlschutz.
Denn insbesondere hochwertige Fahrräder und E-Bikes stehen weiterhin im Visier
von Tätern - mit entsprechend hohen Schadenssummen. Allein im Jahr 2025 entstand
in Niedersachsen durch Fahrraddiebstähle ein Schaden von rund 28 Millionen Euro.
Sicher abschließen - richtig und umfassend
Ein wirksamer Diebstahlschutz beginnt mit dem richtigen Schloss. Um das Rad
effektiv vor Diebstahl zu schützen, sollten Fahrradfahrende auf massive und
hochwertige Bügel-, Stahlketten- oder Panzerkabelschlösser setzen. Das Schloss
muss groß genug sein, um das Fahrrad an einem festen Gegenstand, etwa einem
Fahrradständer, zu befestigen. Nur Vorder- und Hinterrad zu blockieren reicht
nicht, denn so können Räder leicht weggetragen oder verladen werden - ein
Risiko, das besonders für E-Bikes gilt. Hier sollten zusätzlich Akku und
wertvolles Zubehör gesichert werden, da die rädereigenen Schlösser meist keinen
ausreichenden Schutz bieten. Auch in Kellern oder Garagen lohnt sich eine
zusätzliche Sicherung. Wer technisch noch einen Schritt weitergehen möchte, kann
einen GPS-Tracker am Rad anbringen. Dieser alarmiert das Smartphone, sobald das
Rad bewegt wird, und übermittelt gleichzeitig den Standort.
Fahrräder individuell kennzeichnen
Damit gestohlene Fahrräder ihrem rechtmäßigen Besitzer zugeordnet werden können,
sollten sie eindeutig identifizierbar sein. Viele in Deutschland verkaufte Räder
haben bereits eine eingeschlagene Rahmennummer, die dauerhaft mit dem Rahmen
verbunden ist. Alternativ lässt sich das Rad codieren - so kann die Polizei die
Wohnanschrift des Eigentümers ermitteln. Fachhändler wissen, wo diese Codierung
angeboten wird.
Fahrraddaten im Fahrradpass festhalten
Alle wichtigen Daten des Rad (z.B. Codier- oder Rahmennummer, Rahmengröße,
Versicherung, Hersteller, Modell, Radtyp, Foto, Eigentumsnachweis) sollten
außerdem in einem Fahrradpass festgehalten werden. Das hilft der Polizei, die
rechtmäßigen Eigentümer gestohlener Räder zu finden. Viele Händler stellen einen
solchen aus - die Polizei rät, schon beim Kauf danach zu fragen.
Weitere Informationen
Mehr Informationen zum Schutz vor Fahrraddiebstahl, was zu tun ist, wenn das Rad
dennoch abhandenkommt sowie einen Fahrradpass zum Ausfüllen finden Sie im
Faltblatt "Räder richtig sichern" der Polizei:
www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/25-raeder-richtig-sichern
Das LKA Niedersachsen hat Präventionshinweise zusammengestellt und zeigt in
einem kleinen Filmbeitrag, wie einfach ungeeignete Schlösser gewaltsam geöffnet
werden können, Link https://www.lka.polizei-nds.de/praevention/aktuelles_und_kam
pagnen/protect-your-bike-117473.html
Rückfragen bitte an:
Landeskriminalamt Niedersachsen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0511 / 9873-1030
E-Mail: pressestelle@lka.polizei.niedersachsen.de
www.LKA.Niedersachsen.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/105578/6259278
OTS: Landeskriminalamt Niedersachsen
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