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POL-H: Großer Ermittlungserfolg nach Serie schwerer Raubtaten in Hannover und Laatzen - Zwei Tatverdächtige in U-Haft |
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| 18.06.2026 11:41 Uhr |
Polizeidirektion Hannover |
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Hannover (ots) - Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der
Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover.
Im Zeitraum vom September 2025 bis Januar 2026 kam es im Stadtgebiet von
Hannover sowie in Laatzen zu insgesamt zehn schweren Raubstraftaten bei denen
insgesamt fünf Tatverdächtige rund 50.000 Euro erbeuteten. Am 17.06.2026 hat die
Polizei Hannover letzte Durchsuchungsmaßnahmen vollstreckt und alle
Tatverdächtigen identifiziert.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Ermittlungsdienstes des Polizeikommissariats
Hannover-Lahe inserierten die Tatverdächtigen über ein Online-Portal
verschiedene Pkw deutlich unter dem üblichen Marktwert. Hierdurch wurden
Kaufinteressenten dazu veranlasst, mit hohen Bargeldbeträgen zu vereinbarten
Treffpunkten zu erscheinen. Die Übergaben fanden überwiegend an abgelegenen
Örtlichkeiten statt.
Dort wurden die Interessenten unter Vorhalt einer Schusswaffe sowie unter
Einsatz von Pfefferspray bedroht und anschließend ihres mitgeführten Bargeldes
beraubt. Insgesamt erbeuteten die Täter auf diese Weise rund 50.000 Euro (wir
berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/6186556).
Im Verlauf der umfangreichen Ermittlungen konnten bereits mehrere
Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt werden. Zudem wurden zwei 20 und 21 Jahre
alte Hannoveraner festgenommen und befinden sich seit Januar und April 2026 in
Untersuchungshaft. Bei der Festnahme des 21-Jährigen konnten zudem tatrelevante
Beweisstücke, wie eine Schreckschusspistole und Reizgas aufgefunden werden.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen identifizierten die Ermittlerinnen und
Ermittler drei weitere Verdächtige, denen eine Beteiligung an einzelnen Taten
vorgeworfen wird. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover erließ das
Amtsgericht Hannover daraufhin drei weitere Durchsuchungsbeschlüsse für
insgesamt vier Objekte im Bereich Laatzen und Bad Münder.
Die drei jeweils 21 Jahre alten Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen
Maßnahmen wieder entlassen. Die Auswertung der aufgefundenen Beweismittel dauert
an.
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Rückfragen bitte an:
Erste Staatsanwältin Samantha Zohri
Tel.: 05 11 / 3 47-31 29
Mobil: (01 73) 7 75 51 65
Fax: 05 11 / 3 47-32 40
E-Mail: STH-B-Pressestelle@justiz.niedersachsen.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/66841/6296793
OTS: Polizeidirektion Hannover
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeidirektion Hannover
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