Köln
Top-News
Köln, Stadt
Fläche: 405,15 km²
Einwohner: 967.940
PLZ: 50667
|
POL-KI: 260625.4 Kiel / Kreis Plön / Kreis RD-ECK: Warnung - Erneut viele Anrufe durch falsche Polizeibeamte (FOTO) |
 |
| 25.06.2026 16:11 Uhr |
Polizeidirektion Kiel |
|
|
Kiel / Kreis RD-Eck / Kreis Plön / NMS (ots) - Seit Dienstag häufen sich die
Anrufe sogenannter "Falscher Polizeibeamter". Insbesondere der Kreis Plön und
die Gemeinde Kronshagen sind betroffen. Die Polizei warnt erneut vor dieser
Betrugsmasche.
Seit dem 23.06.2026 registriert die Polizeidirektion Kiel in ihrem
Zuständigkeitsbereich ein erhöhtes Anzeigenaufkommen im Zusammenhang mit
betrügerischen Telefonanrufen durch "Falsche Polizeibeamte". In den aktuellen
Fällen nutzen die Täter eine bekannte Vorgehensweise. Sie rufen potenzielle
Opfer an und geben sich ihnen gegenüber am Telefon als Polizeibeamte aus. Sie
berichten dann über einen frei erfundenen Sachverhalt, zum Beispiel über einen
Einbruch in der Nachbarschaft des Angerufenen und einer angeblich bei den Täter
aufgefundenen Namensliste. Im weiteren Gesprächsverlauf werden die Angerufenen
zur persönlichen Wohnsituation und zu vorhandenen Wertgegenständen befragt. Ziel
der Täter ist es, die Angerufenen zur Herausgabe von Wertgegenständen (z. B.
Bargeld, Schmuck, Gold) zu bewegen.
Eine regionale Häufung solcher Anrufe sind innerhalb des Kreises Plön in
Schwentinental und Heikendorf festzustellen. Auch in Kiel gab es vereinzelte
Anrufe. Alle Angerufenen reagierten richtig, indem sie die Telefonate
selbständig beendeten und die Polizei informierten. Daher blieb es bei
Versuchstaten.
Am Mittwoch war auch im Zuständigkeitsbereich der benachbarten Polizeidirektion
Neumünster eine Zunahme solcher Anrufe festzustellen. Betroffen waren
insbesondere Anwohner in der Gemeinde Kronshagen. Auch hier blieb es bei
Versuchstaten.
Wir geben erneut Hinweise in dieser Sache:
- Die Polizei nimmt weder Bargeld noch Wertgegenstände zur
Sicherung oder Überprüfung entgegen.
- Die Täter, die sich als Polizeibeamte am Telefon oder vor ihrer
Haustür mit einem solchen Anliegen an sie wenden, gehen in der
Regel hochprofessionell vor und verwickeln Sie in lange
Gespräche, zum Teil mit unterschiedlichen Gesprächspartnern.
- Lassen Sie sich von diesen Personen nicht unter Druck setzen
oder einschüchtern und nehmen Sie umgehend Kontakt zu Ihrer
Polizei auf. Beenden Sie dazu eigenhändig das Gespräch und
wählen selbst die 110.
- Weitere Präventionshinweise zu diesem und weiteren Themen finden
Sie unter: www.polizei-beratung.de
Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6302230
OTS: Polizeidirektion Kiel
|
|
Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeidirektion Kiel
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung
|