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Jugendliche fordern mehr Schutzräume im Internet |
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| 6.05.2026 15:40 Uhr |
SPD-Bundestagsfraktion |
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Berlin (ots) - Jasmina Hostert, bildungs- und jugendpolitische Sprecherin :
Die neue, repräsentative UNICEF-Umfrage unter 14- bis 16-Jährigen zeigt: Eine
große Mehrheit an Jugendlichen spricht sich für bessere Inhaltsfilter, sichere
Voreinstellungen und mehr Verantwortung der Plattformbetreiber aus - und nicht
für pauschale Verbote.
"Die Umfrage zeigt: Jugendliche kennen die Schattenseiten der digitalen Welt und
sie sagen uns, was hilft. 84 Prozent wollen bessere Inhaltsfilter und die
schnelle Löschung ungeeigneter Inhalte, 80 Prozent wünschen sichere
Voreinstellungen wie private Profile. Das ist der Auftrag aus der Umfrage:
Digitale Dienste, Plattformen, Apps oder technische Geräte sollen so
voreingestellt sein, dass sie automatisch das höchste Schutzniveau für die
Nutzerinnen und Nutzer bieten - ohne dass diese selbst aktiv Einstellungen
ändern müssen. Oder kurz gesagt: Hinschauen statt Wegschauen.
Die Umfrage bestätigt unsere Haltung: Wir brauchen Schutzräume für Kinder. Eine
Altersgrenze unter 14 Jahren halten 55 Prozent der Jugendlichen für sinnvoll.
Entscheidend ist: Plattformen müssen Verantwortung übernehmen - mit
datensparsamer Altersverifikation, weniger suchtfördernden Designs, konsequenter
Moderation und wirksamen Meldewegen. Dafür müssen wir den Digital Services Act
konsequent durchsetzen und dort nachschärfen, wo Kinderrechte noch nicht
ausreichend geschützt sind. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich dafür ein,
Medienbildung verbindlich in Schulen zu verankern und Beratungs- sowie
Hilfsstrukturen auszubauen - damit Teilhabe im Netz sicher wird."
Pressekontakt:
SPD-Bundestagsfraktion
- Die Pressestelle-
Telefon: 030 227 52728
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - SPD-Bundestagsfraktion
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