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Westfalen setzt im Schwerlastverkehr auf E-Mobilität statt Wasserstoff (FOTO) |
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| 30.09.2026 15:55 Uhr |
Westfalen AG & Co. KG |
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Münster/Berlin (ots) - Die Westfalen-Gruppe setzt im Schwerlastverkehr künftig
klar auf batterieelektrische Mobilität statt auf Wasserstoff und wird den Ausbau
von E-Ladeparks für Lkw weiter vorantreiben. Das machte Dr. Thomas Perkmann,
Westfalen-Vorstandsvorsitzender, beim Handelsblatt Wasserstoff-Gipfel in Berlin
deutlich.
"Der Wasserstoff-Hochlauf im Schwerlastverkehr hat sich anders entwickelt als
erwartet. Wir sind vor einigen Jahren von deutlich höheren Marktdynamiken für
Wasserstoff ausgegangen", so Perkmann. "Gleichzeitig sehen wir, dass sich
batterieelektrische Lkw deutlich schneller entwickelt haben, als wir
ursprünglich angenommen haben."
Für Westfalen ist dabei vor allem die Wirtschaftlichkeit entscheidend. "Wir
versuchen, das anzubieten, was unsere Kunden abnehmen. Gerade im
Schwerlastverkehr, in dem mit geringen Margen um jeden Cent gerungen wird,
bieten batterieelektrische Antriebe derzeit in vielen Fällen einen finanziellen
Vorteil gegenüber Wasserstoff und auch gegenüber Diesel", erklärte Perkmann.
"Wir sind mit großen Ambitionen gestartet und hätten uns natürlich gewünscht,
dass sich Wasserstoff auch im Verkehr schneller entwickelt", betonte der
Westfalen-Vorstand. "Inzwischen sehen wir für batterieelektrische Lkw jedoch ein
sehr breites Einsatzspektrum und gehen deshalb auch davon aus, dass sie sich
weitestgehend durchsetzen werden - auch wenn eine umfassende Stromversorgung
teilweise noch nicht gegeben ist."
Westfalen ist seit über 40 Jahren im Wasserstoffgeschäft aktiv und versorgt
seine Industriekunden mit Wasserstoff. "Wir sind von Wasserstoff überzeugt und
hätten natürlich gerne auch den Mobilitätsbereich mit entwickelt. Aber wir
müssen uns an den Entwicklungen des Marktes und den Bedürfnissen unserer Kunden
orientieren", so Perkmann weiter. Für Westfalen liegt der Fokus deshalb beim
weiteren Ausbau der Infrastruktur für den Schwerlastverkehr klar auf
E-Ladeparks.
Perkmann: "Wasserstoff kann noch dort eine Rolle spielen, wo batterieelektrische
Lösungen an technische oder infrastrukturelle Grenzen stoßen - etwa bei Schwer-
und Großraumtransporten oder fehlenden Voraussetzungen für einen
leistungsfähigen Netzanschluss."
Pressekontakt:
Nicholas Neu
Head of Corporate Communications & Marketing
Tel.+ 49 251 695-725
mailto:n.neu@westfalen.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/75577/6362278
OTS: Westfalen AG & Co. KG
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Westfalen AG & Co. KG
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