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Ankunft neuer Ölbohrplattform vor Usedom: Deutsche Umwelthilfe fordert umgehende Absage aller fossilen Projekte in der Ostsee |
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| 2.10.2026 16:55 Uhr |
Deutsche Umwelthilfe e.V. |
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Berlin (ots) - Nur knapp sechs Kilometer von der deutschen Grenze entfernt will
der kanadische Konzern Central European Petroleum (CEP) im Lizenzgebiet Wolin
West erneut mögliche Öl- und Gasvorkommen erkunden. Gestern ist vor den
Ostseeinseln Usedom und Wolin eine mobile Bohrplattform angekommen. Die Deutsche
Umwelthilfe (DUH) fordert eine umgehende Absage für großflächige fossile
Industrieprojekte.
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH:
" Dass der Konzern CEP erneut vor der Küste Usedoms nach Öl und Gas bohrt, ohne
die deutschen Behörden zu informieren, ist ein weiterer Vertrauensbruch . Die
Anwohner und Urlauberinnen vor Ort haben wieder überraschend eine Bohrplattform
vor die Nase gesetzt bekommen. Diese Intransparenz ist inakzeptabel. Eine
Bohrung geht mit unkalkulierbaren Risiken für die Umwelt, Klima und den
Tourismus einher, die dringend verhindert werden müssen. Wir fordern die
Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern und die Bundesregierung auf, sich in
aller Deutlichkeit gegen das Vorhaben auszusprechen. Eine neue Öl- und
Gasförderung direkt vor Usedom darf es nicht geben. "
Erst im Juli 2025 hatte der Konzern ein Öl- und Gasfeld im nahgelegenen
Lizenzgebiet Wolin Ost entdeckt, ohne die deutschen Behörden über das Vorhaben
zu informieren. Auch dieses Mal blieben die deutschen Landes- und Bundesbehörden
uninformiert. Der Konzern hatte erst vor Kurzem dargelegt, dass er das 2025
entdeckte Öl- und Gasvorkommen erschließen will und ein
Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren gestartet. Mit Ankunft der neuen
Ölbohrplattform wird deutlich, dass der Konzern darüber hinaus noch weitere
Felder mit grenzüberschreitenden Risiken erschließen möchte.
Pressekontakt:
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mailto:mueller-kraenner@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, mailto:presse@duh.de
http://www.duh.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/6363977
OTS: Deutsche Umwelthilfe e.V.
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Deutsche Umwelthilfe e.V.
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