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Stegemann/Borchardt: Rettungsdienste und Notaufnahmen werden entlastet |
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| 15.10.2026 11:51 Uhr |
CDU/CSU - Bundestagsfraktion |
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Berlin (ots) - Notfallreform schafft neue Strukturen im Gesundheitssystem - Mehr
Digitalisierung, bessere Vernetzung
Der Bundestag berät am heutigen Donnerstag abschließend über die Reform der
Notfallversorgung. Dazu erklären der stellvertretende Vorsitzende der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann, sowie die gesundheitspolitische
Sprecherin Simone Borchardt:
Albert Stegemann : "Mit der Reform modernisieren wir die Notfallversorgung
grundlegend. Wir machen sie leistungsfähiger, zielgerichteter und
patientenorientierter. Wer medizinische Hilfe benötigt, soll künftig schneller
und verlässlicher die Versorgung erhalten, die seinem Bedarf entspricht.
Gleichzeitig entlasten wir Notaufnahmen und Rettungsdienste, die heute zu oft
für Fälle in Anspruch genommen werden, die in Arztpraxen besser aufgehoben
wären.
Bislang sind Notaufnahmen, ärztlicher Bereitschaftsdienst und Rettungsdienst
nicht ausreichend miteinander verzahnt. Die Reform überwindet dieses
Nebeneinander und schafft ein besser abgestimmtes, digital vernetztes
Gesamtsystem. Das ist ein wichtiger Schritt für eine moderne und zukunftsfeste
Gesundheitsversorgung in Deutschland."
Simone Borchardt : "Diese Reform stellt einen grundlegenden Kurswechsel dar. Wir
machen Schluss mit einem System, in dem Patienten zu häufig an der falschen
Stelle landen und wertvolle Rettungskapazitäten unnötig gebunden werden. Wer
dringend medizinische Hilfe braucht, muss sich darauf verlassen können, dass
unser Gesundheitssystem schnell und verlässlich funktioniert. Dafür schaffen wir
Strukturen, die eine Versorgung vom Patienten aus denkt und die sich am
tatsächlichen medizinischen Bedarf orientiert.
Ein Rettungswagen ist kein Taxi und eine Notaufnahme kein Ersatz für die
Hausarztpraxis. Mit der Behandlung vor Ort sowie den integrierten Notfallzentren
steuern wir Patienten künftig gezielter in die richtige Versorgung. Das
entlastet unsere Rettungskräfte und stärkt die medizinische Versorgung vor Ort.
Unser politischer Anspruch ist klar: Nicht jeder Patient muss ins Krankenhaus.
Aber jeder Patient muss die Hilfe bekommen, die er tatsächlich braucht."
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CDU/CSU - Bundestagsfraktion
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - CDU/CSU - Bundestagsfraktion
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