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Reform der Notfallversorgung: Pharma Deutschland begrüßt wichtige Änderungen im Arzneimittelbereich |
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| 15.10.2026 13:50 Uhr |
Pharma Deutschland e.V. |
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Berlin (ots) - Ausschreibungen für Zytostatika abgewendet, Verbesserungen bei
Fertigarzneimitteln mit Medizinalcannabis erreicht
Der Bundestag hat heute die Reform der Notfallversorgung in zweiter und dritter
Lesung beschlossen. Zwischenzeitlich war im Gesetzgebungsverfahren vorgesehen,
Ausschreibungen für Zytostatika wieder einzuführen. Diese waren 2017 abgeschafft
worden, nachdem sich die Versorgungssituation verschlechtert hatte. Nach den
abschließenden Beratungen im Gesundheitsausschuss zu Beginn dieser Woche wurde
die entsprechende Regelung aus dem Gesetzentwurf gestrichen.
Dazu sagt Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland: "Es
ist gut, dass die Vernunft gesiegt hat. Geringen möglichen Einsparungen durch
Ausschreibungen hätte eine erhebliche Gefährdung der Versorgungssicherheit
gegenübergestanden. Aus gutem Grund wurde 2017 die Reißleine gezogen. Die
hochkomplexe Zubereitung patientenindividueller Krebsmedikamente hatte sich als
ungeeignet für Ausschreibungen erwiesen."
Auch beim Medizinalcannabis enthält das Gesetz eine positive Korrektur des
GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes(BStabG). Es stellt nun klar, dass
zugelassene Fertigarzneimittel aus Cannabis nur in der jeweiligen zugelassenen
Indikation Vorrang gegenüber Cannabisextrakten haben. Damit wird dem Interesse
der Patientinnen und Patienten an einer bestmöglichen Behandlung sowie der
Therapiefreiheit Rechnung getragen.
Dorothee Brakmann: "Es ist ermutigend, dass die Korrektur bei den
Fertigarzneimitteln nun dem Patientennutzen stärker Rechnung trägt und die
Therapiefreiheit der Ärztinnen und Ärzte erhält."
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Der Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliederstärkste Branchenverband der
Pharmaindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400
Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter beschäftigen. Die in Pharma Deutschland e.V. organisierten
Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in
Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken
verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel
sowie einen Großteil der stofflichen und dentalen Medizinprodukte für die
Patientinnen und Patienten bereit. Unter http://www.pharmadeutschland.de/ gibt
es mehr Informationen zu Pharma Deutschland.
Ihre Ansprechpartner in der Pressestelle von Pharma Deutschland:
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Pharma Deutschland e.V.
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