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Halle (ots) - Mit Blick auf die aktuellen finanzpolitischen Herausforderungen
der Bundesregierung fordert der stellvertretende Vorsitzende der
Bundestagsfraktion von CDU/CSU, Sepp Müller, eine Kostenbegrenzung beim
Zukunftszentrum in Halle. Das Zentrum ist das größte Bauprojekte der Regierung
im Osten, befindet sich in der Planungsphase und soll 2032 fertig sein. Zuletzt
wurde die Kostenschätzung von 208 auf 277 Millionen erhöht. "Wir hinterfragen
alles kritisch. Stand jetzt halten wir am Zukunftszentrum fest. Klar ist aber
auch: Weitere Kostensteigerungen dieser Größenordnung wird der Bundeshaushalt
nicht verkraften", sagte Müller der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen
Zeitung. "Deshalb werden wir uns die Planungen sehr genau anschauen. Ich kann
mir auch einen Kostendeckel vorstellen", so Müller weiter. Am Ende gehe es um
viel Steuergeld der Bürgerinnen und Bürger. Müller: "Weitere Kostensteigerungen
für dieses Vorhaben halte ich nicht für vertretbar." Das Zukunftszentrum soll
sich den Themen deutsche Einheit und europäische Transformation widmen.
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Mitteldeutsche Zeitung
Kai Gauselmann
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