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Berlin (ots) - In diesen Wochen blüht der Raps in Deutschland auf rund 1,1
Millionen Hektar und taucht die Landschaft in ein leuchtendes Gelb. Was viele
als Frühlingsbild wahrnehmen, markiert zugleich den Beginn einer
Wertschöpfungskette, die bis in den Alltag aller Bürgerinnen und Bürger reicht.
Aus der Rapssaat, die im Spätsommer geerntet wird,i entsteht das meistgekaufte
Speiseöl in Deutschland. Ob kaltgepresst oder raffiniert, Rapsöl ist aus vielen
Küchen nicht mehr wegzudenken. Es steht für regionale Herkunft, vielseitige
Verwendung und eine bewusste Ernährung.
Gleichzeitig liefert Raps mit dem bei der Verarbeitung anfallenden Rapsschrot
eine wichtige Eiweißquelle für die Tierfütterung. Damit bildet er eine zentrale
Grundlage für die Erzeugung von Fleisch, Milch und Eiern und trägt dazu bei,
Importabhängigkeiten, etwa bei Soja, zu verringern.
Auch im Verkehrssektor ist Raps längst angekommen. Biodiesel aus Rapsöl wird dem
Dieselkraftstoff beigemischt und senkt die CO2-Emissionen unmittelbar im
bestehenden Fahrzeugbestand. Deutschland produziert jährlich rund 3,6 Millionen
Tonnen nachhaltig zertifizierten Biodiesel. Ohne diesen Beitrag wären die
Emissionen im Verkehr deutlich höher.
Darüber hinaus steckt Raps in vielen Produkten des täglichen Lebens, oft ohne,
dass es bewusst wahrgenommen wird. Ob in Schmierstoffen, Farben oder Kosmetika -
die nahezu vollständige Verwertung der Rapssaat macht die Pflanze zu einem
wichtigen Rohstoff für eine biobasierte Wirtschaft.
"Raps ist ein echtes Multitalent im Alltag", sagt Stephan Arens, Geschäftsführer
der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP). "Die Pflanze
verbindet Landwirtschaft, Ernährung und Energie auf eine Weise, die viele
Menschen täglich nutzen, oft ohne es bewusst wahrzunehmen."
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