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Mainz (ots) - Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten aus Deutschland,
Österreich und der Deutschschweiz - ZDF, ORF und SRF - haben bei ihrer
jährlichen Koproduktionstagung am Montag, 13., und Dienstag, 14. April 2026
viele neue gemeinsame Projekte beschlossen.
Für 2026/2027 sind als Koproduktionen unter anderem "Der Alte", "Die Toten vom
Bodensee", "Die Bergretter", "Lena Lorenz" und viele weitere Filme und Serien,
aber auch Dokumentations-, Kultur- und Unterhaltungsprogramme sowie
Gottesdienstübertragungen geplant. Als besonderes Eurovisions-Highlight wurde
bereits im Vorfeld die gemeinsame Wiederauflage von "Wetten, dass..?" in diesem
Jahr beschlossen.
Die Programmverantwortlichen der drei Sender trafen sich bereits zum 59. Mal.
Tagungsort 2026 war Wien. Die enge Zusammenarbeit der Partner zeigt sich auch im
Koproduktionsvolumen, das im vergangenen Jahr bei rund 130 Millionen Euro lag.
Zu den erfolgreichen Koproduktionen zählten 2025 bewährte Programme wie
"Jenseits der Spree", "Die Chefin", "Der Bergdoktor" und neue Formate wie
"Mordufer". Noch vor der Ausstrahlung stehen weitere bereits beschlossene
Programme, darunter die Eurovisions-Ausgaben von "Aktenzeichen XY" mit Fällen
aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
"Für bestes Programm brauchen wir starke Partner. Wir freuen uns, diese mit ORF
und SRF an unserer Seite zu wissen. Ich erlebe die Zusammenarbeit bei der
jährlichen Koproduktionstagung als große Bereicherung und schätze es sehr, wenn
wir über das ins Gespräch kommen, wofür wir alle gemeinsam brennen: für
unterhaltsames und hochwertiges Programm im deutschsprachigen Raum und einen
starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk", so ZDF-Programmdirektorin Dr. Nadine
Bilke.
ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz: "Die Koproduktionstagung zeigt,
wie bedeutend unsere strategische Partnerschaft mit ZDF und SRF ist. Gemeinsam
bündeln wir Ressourcen und redaktionelle Expertise, um Inhalte zu schaffen, die
gesellschaftliche Relevanz haben und in dieser Qualität allein nicht umsetzbar
wären. Diese enge Allianz stärkt den öffentlich-rechtlichen Raum im
deutschsprachigen Markt und sichert unserem Publikum auch künftig zahlreiche
beliebte Programmhighlights."
SRF-Direktorin Nathalie Wappler: "Die Herausforderungen sind in allen drei
Ländern vergleichbar. Umso mehr Bedeutung kommt der Zusammenarbeit mit ZDF und
ORF zu. Sie erlaubt es uns, Kräfte zu bündeln, Erfahrungen auszutauschen und
gemeinsam starke Programme für ein breites deutschsprachiges Publikum zu
realisieren."
Die Koproduktionstagung von ORF, SRF und ZDF findet jährlich seit 1967 statt.
Ziel der Zusammenarbeit über Grenzen und Genres hinweg ist die gemeinsame
Herstellung von Produktionen mit starker Relevanz für den deutschsprachigen
Raum.
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