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Berlin (ots) - Aktuelle Basis- und Finanzdaten zum Gesundheits- und Kassenwesen
Wie hat sich die Einnahmenstruktur der GKV seit 2016 entwickelt? Wie gestalten
sich die Leistungsausgaben bei den Innungskrankenkassen beziehungsweise ihren
Mitwettbewerbern in den vergangenen fünf Jahren? Wie haben sich die
Verwaltungskosten in der GKV seit 1999 entwickelt? Diese und zahlreiche weitere
Fragen beantwortet die diesjährige "Zahlen, Daten und Fakten"-Broschüre des IKK
e.V., der Gemeinsamen Vertretung der Innungskrankenkassen, die soeben erschienen
ist. In einem umfangreichen Datenteil bündelt die Broschüre zentrale
Informationen zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und macht langfristige
Entwicklungen sichtbar. Das 56-seitige, aktualisierte und erweiterte Kompendium
erscheint bereits zum 17. Mal und berücksichtigt die neuesten Daten aus dem Jahr
2025. Es richtet sich an Akteure des Gesundheitswesens, Politik- und
Medienvertreter sowie an alle, die sich fundiert mit Fragen des Gesundheits- und
Kassenwesens befassen.
Schwerpunktthema der diesjährigen Broschüre ist die Versorgungssteuerung
zwischen Solidarität und Eigenverantwortung, zwei Themen, die auf den ersten
Blick nicht unmittelbar zusammenhängen, aber dennoch Überschneidungen haben.
Solidarität und Eigenverantwortung sind die tragenden Säulen des
Gesundheitswesens, die sich gegenseitig bedingen und ergänzen. "Dieses bewährte
Gleichgewicht steht spürbar unter Druck. Die Ausgaben der gesetzlichen
Krankenversicherung wachsen dynamischer als die Einnahmen, während viele
Versicherte den Eindruck haben, dass sich ihr Zugang zur Versorgung
verschlechtert", sagt Jürgen Hohnl, Geschäftsführer des IKK e.V. "Gerade in
Zeiten ökonomischer und finanzieller Herausforderungen ist ein fairer Ausgleich
zwischen Solidarität und Eigenverantwortung wichtiger denn je." Die
Innungskrankenkassen treten deshalb dafür ein, bei allen notwendigen Reformen
die Balance dieser beiden Prinzipien zu bewahren. Dabei dürfe Eigenverantwortung
nicht allein auf zusätzliche finanzielle Belastungen oder erweiterte
Zugangshürden reduziert werden. Vielmehr gehe es um Befähigung und Teilhabe -
durch Aufklärung, Prävention und Selbstmotivation auf der einen Seite sowie
einen verlässlichen Zugang und eine gezielte Steuerung zu einer wirksamen
Versorgung auf der anderen Seite. "Als Zielbestimmung bleibt ein
Gesundheitssystem, das Eigenverantwortung stärkt und Solidarität zugleich
bewahrt", so Hohnl weiter.
Mit Blick auf die in der Broschüre beschriebenen Herausforderungen hat der IKK
e.V. das Thema Versorgungssteuerung zwischen Solidarität und Eigenverantwortung
bereits bei der 33. Plattform Gesundheit im März 2026 aufgegriffen: Die hier
diskutierten Handlungsfelder, wie etwa die Überwindung von Sektorengrenzen, die
Weiterentwicklung der ambulanten und stationären Versorgung, die Stärkung der
Gesundheitskompetenz sowie die Einführung einer wirksamen Versorgungssteuerung,
finden sich auch in dieser Broschüre wieder. Auch die Debatte um ein
Primärversorgungssystem ist Bestandteil des Schwerpunktthemas. Aus Sicht der
Innungskrankenkassen kann eine solche Struktur dazu beitragen, den Zugang zur
medizinischen Versorgung zu verbessern, Fehlsteuerungen zu vermeiden und
Wartezeiten zu verkürzen.
"Wir wollen mit dieser Broschüre einen Beitrag zur gesundheitspolitischen
Debatte leisten und den Blick auf Lösungsmöglichkeiten lenken", sagt Hohnl.
"Verlässliche Beurteilungen und Entscheidungen müssen auf der Basis von Fakten
getroffen werden - genau dafür liefern wir mit unserem jährlichen Kompendium die
notwendige Grundlage."
Hinweis für die Redaktionen:
Die "Zahlen, Daten, Fakten"-Broschüre 2026 mit dem Schwerpunkt
"Versorgungssteuerung zwischen Solidarität und Eigenverantwortung" des IKK e.V.
kann angefordert werden bei Iris Kampf, Leitung Kommunikation /
Pressesprecherin, Tel: 030/202491-32 oder mailto:info@ikkev.de . Als
PDF-Download steht das Kompendium auch unter
http://www.ikkev.de/zdf-broschuere-2026 zur Verfügung.
Über den IKK e.V.:
Der IKK e.V. ist die Gemeinsame Vertretung der Innungskrankenkassen auf
Bundesebene. Der Verein wurde 2008 gegründet mit dem Ziel, die Interessen seiner
Mitglieder und deren Versicherten gegenüber allen wesentlichen Beteiligten des
Gesundheitswesens zu vertreten. Die Innungskrankenkassen stehen für 5 Millionen
Versicherte.
Pressekontakt:
Leitung Kommunikation | Pressesprecherin
Iris Kampf
Tel.: 030 202491-32
Fax: 030 202491-50
E-Mail: mailto:iris.kampf@ikkev.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7359/6260256
OTS: IKK e.V.
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