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München (ots) - Ransomware ist längst kein Konzernproblem mehr: In Deutschland
richten sich inzwischen laut polizeilicher Kriminalstatistik (https://www.fzi.de
/2025/10/08/cybersicher-lagebild-2025-cyberbedrohung-fuer-kmu-auf-rekordhoch/)
rund 80 Prozent aller bekannten Ransomware-Angriffe gegen kleine und mittlere
Unternehmen. KMU sind auch entsprechend sensibilisiert: Aus ihrer Sicht stellen
der externe Zugriff auf Kunden- oder interne Daten (37 %) sowie jegliche
Gefährdung von Unternehmensdaten (36 %) die größten Risiken bei Cyberangriffen
dar. Das zeigt der aktuelle Cyber Readiness Report
(https://www.hiscox.de/research/hiscox-cyber-readiness-report/) des
Spezialversicherers Hiscox.
Die häufigsten Gründe für die Entscheidung, Lösegeld nach einem
Ransomware-Angriff zu zahlen, sind fehlende oder unvollständige Backups, akuter
Zeitdruck durch komplette Betriebsstillstände oder Angst vor der
Veröffentlichung sensibler Daten. Die Zahlung von Lösegeld ist jedoch hoch
riskant und führt häufig nicht zum Ziel: Von denjenigen KMU in Deutschland, die
Lösegeld gezahlt haben, konnten 37 % ihre Daten nur teilweise und 27 % gar nicht
wiederherstellen.
Klemens Lemke, Underwriting Manager Cyber bei Hiscox Deutschland, erklärt
darüber hinaus: "Wir raten entschieden davon ab, im Ransomware-Fall Lösegeld zu
zahlen. Die Erfahrung zeigt: Selbst nach einer Zahlung bleiben Daten sehr häufig
verloren, Systeme müssen neu aufgebaut werden und das Risiko weiterer Angriffe
steigt. Unser Ansatz ist daher ein anderer - starke Prävention, schnelle
Incident Response und professionelle technische Hilfe im Ernstfall. Eine
Cyberversicherung ist dabei ein zentraler Baustein für Unternehmen: Sie schützt
nicht nur vor finanziellen Folgen wie Schadenersatzforderungen oder
Betriebsunterbrechungen, sondern bietet vor allem umfassende Service- und
Assistance-Leistungen. Über eine Krisenhotline erhalten betroffene Unternehmen
im Schadenfall sofort Zugang zu spezialisierten IT-Experten und Forensikern, die
bei der Analyse des Angriffs, der Wiederherstellung von Daten und den nächsten
notwendigen Schritten unterstützen. So sorgt eine Cyberversicherung vor allem
für schnelle, professionelle Hilfe in einer akuten Krisensituation."
Über die Studie:
Der internationale Hiscox Cyber Readiness Report (CRR) liefert jährlich seit
2016 ein aktuelles Bild der Cyber-Bereitschaft von Organisationen und bietet
eine Blaupause für Best Practices im Kampf gegen eine sich ständig
weiterentwickelnde Bedrohung. Der CRR 2025, der vom Marktforschungsinstitut
Wakefield Research im Auftrag von Hiscox durchgeführt wurde, basiert auf einer
internationalen Befragung von 5.750 Expertinnen und Experten, die für die
Cyber-Sicherheitsstrategie ihres Unternehmens verantwortlich sind. Befragt
wurden Führungskräfte wie Geschäftsführer, Abteilungsleiter, IT-Manager und
andere wichtige Fachleute, aber auch Selbstständige. In diesem Jahr wurde der
Fokus erstmals auf kleine und mittlere Unternehmen gelegt und eine
repräsentative Auswahl von Unternehmen bis 250 Mitarbeitende aus verschiedenen
Branchen befragt. Die Teilnehmenden stammen aus den folgenden Ländern:
Deutschland, den USA, dem Vereinigten Königreich, der Republik Irland,
Frankreich, Spanien und Portugal, was diesen Report zu einem der umfassendsten
und meistbeachteten seiner Art macht. Die Befragungen für den CRR 2025 wurden
zwischen dem 29. Juli und dem 8. August 2025 durchgeführt.
Weitere Informationen zum Hiscox Cyber Readiness Report 2025 finden Sie online
unter:
https://www.hiscox.de/research/hiscox-cyber-readiness-report/
Über Hiscox
Hiscox ist ein internationaler Spezialversicherer mit einem auf die Absicherung
beruflicher Risiken, privater Vermögenswerte und Spezialrisiken fokussierten
Versicherungsportfolio. Gegründet vor über 125 Jahren ist das Unternehmen an der
London Stock Exchange notiert (LSE:HSX) und hat Büros in vierzehn Ländern.
Kunden mit hochwertigem Privatbesitz bietet Hiscox Versicherungen mit einer
umfassenden Allgefahrendeckung, insbesondere für Kunst, wertvollen Hausrat,
Ferienhäuser und Oldtimer sowie Lösegeldversicherungen. Für Kunstsammlungen und
Kunstausstellungen bietet Hiscox spezielle Konzepte an. Für Geschäftskunden
bietet Hiscox branchenspezifische Vermögensschadenhaftpflicht-, D&O- und
Cyberversicherungen, die auf mittelständische Dienstleistungsunternehmen
zugeschnitten sind. Hier konzentriert sich Hiscox auf die IT-, Medien-,
Telekommunikations- sowie Unternehmensberatungsbranche. Weitere Informationen
finden Sie unter: http://www.hiscox.de
Pressekontakt:
Hiscox
Leo Molatore
Bernhard-Wicki-Str. 3
80636 München
+49 (0) 89 54 58 01 566
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Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
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OTS: Hiscox
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