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Berlin (ots) - Zu den veröffentlichten Zahlen des Kreditversicherers Allianz
Trade, wonach in Deutschland mehr als 200.000 Arbeitsplätze durch eine steigende
Insolvenzwelle gefährdet sind, erklärt die Bundessprecherin der Alternative für
Deutschland, Alice Weidel:
"Die aktuelle Hochrechnung der Allianz Trade offenbart das alarmierende Tempo,
mit dem die wirtschaftliche Talfahrt unseres Landes voranschreitet: Mehr als
200.000 Arbeitsplätze stehen durch die wachsende Insolvenzwelle auf dem Spiel.
Kein Wirtschaftsexperte äußert noch Zweifel, dass diese desaströse Entwicklung
das direkte Ergebnis der wirtschaftsfeindlichenpolitischen Rahmenbedingungen
ist: Energiesteuern und CO2-Abgaben drücken die Margen der Industrie, reduzieren
Investitionsanreize und beschleunigen die Verlagerung von Produktion ins
Ausland. Die ideologischen Auflagen und lähmende Bürokratie schränken
Unternehmer in ihren Gestaltungsräumen und Entwicklungsmöglichkeiten massiv ein.
All diese Probleme haben sich seit der Amtsübernahme von Bundeskanzler Friedrich
Merz weiter verschärft - ein Offenbarungseid für die von ihm angekündigte
Wirtschaftswende.
Anstatt die Ursachen der Krise entschlossen zu bekämpfen, schafft es der Kanzler
nicht, mit seinem Koalitionspartner SPD den erforderlichen Reformkurs
einzuleiten. Stattdessen sucht Merz jetzt die Schuld bei den Arbeitnehmern und
erklärt, sie seien 'ein bisschen zu bequem geworden' - ein Schlag ins Gesicht
aller Bürger, die ungeachtet von Krisen und Existenznöten täglich mit ihrem
Fleiß und ihrer Arbeit unser Land am Laufen halten. Die Wahrheit ist: Nicht die
Arbeitnehmer sind das Problem, sondern die Regierung, die den Industriestandort
Deutschland systematisch schwächt und sich weigert, ihren offenkundig
gescheiterten wirtschaftspolitischen Kurs auch nur ansatzweise zu korrigieren.
Immer mehr Unternehmen ziehen sich zurück oder investieren im Ausland - mit
verheerenden Folgen für Arbeitsplatzsicherheit und Wohlstand.
Deutschland braucht keine kosmetischen Korrekturen, sondern einen grundlegenden
Kurswechsel und die Rückkehr zu einer wirtschaftspolitischen Vernunftpolitik:
Weg von staatlich verteuerten Energiepreisen und planwirtschaftlich gesteuerten
Märkten, hin zu verlässlichen Rahmenbedingungen, Investitionssicherheit und
international wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen.
Insbesondere muss die Energiepolitik von der derzeitigen ideologischen
Ausrichtung befreit und konsequent an den Interessen der Wirtschaft ausgerichtet
werden: Die Laufzeitverlängerung und Reaktivierung der Kernenergie sowie der
Zugang zu günstigem Gas über Nord-Stream müssen umgehend sichergestellt werden.
Die AfD steht jederzeit bereit, diesen notwendigen Kurswechsel einzuleiten. Nur
durch entschlossenes politisches Handeln kann der Niedergang unseres Landes
aufgehalten werden und unsere Wirtschaft wieder zurück in die Erfolgsspur
finden."
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Alternative für Deutschland
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