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München (ots) - Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung
der Bayerischen Wirtschaft e. V.:
"Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs haben unser Land weiter fest
im Griff. Die Bundesregierung geht in ihrer aktualisierten Frühjahrsprognose
inzwischen nur noch von einem halben Prozent Wirtschaftswachstum in diesem Jahr
aus, auch für 2027 wurde die Wachstumsprognose bedauerlicherweise von 1,3
Prozent auf 0,9 Prozent nach unten korrigiert. Bezeichnend ist außerdem der
vorhergesagte Wiederanstieg der Inflation auf 2,7 Prozent.
Wir können nur wiederholen: Die außenwirtschaftliche Lage können wir nicht
steuern, aber wir können dafür sorgen, dass wir endlich unsere hausgemachten
Standortprobleme lösen. Die nächsten Wochen und Monate setzen wir auf eine mutig
und entschlossen agierende Bundesregierung, die tiefgreifende Reformen nicht nur
ankündigt, sondern endlich auch rasch umsetzt. Dazu gehören Augenmaß bei den
Arbeitskosten, endlich der Wille zum Bürokratieabbau und einige unbequeme - aber
dringend notwendige - Entscheidungen bei den sozialen Sicherungssystemen. Wir
müssen jetzt handeln - unsere Wettbewerbsfähigkeit steht auf dem Spiel."
Pressekontakt:
Felix Fend, Tel. +49 (0) 89-551 78-335, E-Mail: mailto:felix.fend@vbw-bayern.de
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OTS: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
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