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Berlin (ots) - Der vorgelegte Gesetzentwurf zur Reform der Notfallversorgung
setzt aus Sicht der Johanniter-Unfall-Hilfe wichtige Impulse für eine
zukunftsfähige Ausgestaltung des Systems. Zugleich besteht dringender
Handlungsbedarf bei offenen Detailfragen sowie bei der langfristigen
Finanzierung des Rettungsdienstes.
Kevin Grigorian, Leiter des Stabes der Bundesgeschäftsstelle und Beauftragter
Nationale Hilfsgesellschaft, erklärt: "Die Reform bietet die große Chance, die
Notfallversorgung in Deutschland modern und zukunftsfähig aufzustellen. Die noch
zu klärenden Unschärfen müssen zügig präzisiert werden. Entscheidend ist, dass
die notwendige Strukturreform nicht durch die angekündigten Sparmaßnahmen im
Rahmen der GKV-Reform gefährdet wird. Der Rettungsdienst ist vielerorts das
einzig verfügbare Hilfsangebot für lebensbedrohliche Notfälle. Seine
Leistungsfähigkeit darf nicht eingeschränkt werden. Daher muss die Finanzierung
der Strukturen auch weiterhin verlässlich gesichert bleiben."
Hier findet sich die Stellungnahme (https://www.johanniter.de/johanniter-unfall-
hilfe/veroeffentlichungen/stellungnahmen/stellungnahme/johanniter-aeussern-sich-
zur-reform-der-notfallversorgung-17377/) zur Notfallreform. Weitere
Informationen zur GKV-Reform und den möglichen Auswirkungen auf den
Rettungsdienst und die Pflege gibt es hier (https://www.johanniter.de/johanniter
-unfall-hilfe/veroeffentlichungen/stellungnahmen/stellungnahme/johanniter-bewert
en-geplante-gkv-reform-kritisch-18616/) .
Über die Johanniter-Unfall-Hilfe
Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit mehr als 33.000 Beschäftigten, rund 44.000
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine
der großen Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein bedeutendes
Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den
Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege
von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter
Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen
Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im
Ausland.
Pressekontakt:
Juliane Flurschütz, Stellvertretende Pressesprecherin
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Bundesgeschäftsstelle
Tel. 030-26997-361, Mobil 0173 619 3409
E-Mail: mailto:medien@johanniter.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/14240/6261034
OTS: Johanniter Unfall Hilfe e.V.
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