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Bonn (ots) - Heftige Angriffe in Mali treffen Millionen Menschen in Not
besonders hart. Help - Hilfe zur Selbsthilfe muss Projekte aus
Sicherheitsgründen pausieren.
Die internationale Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe warnt, dass
sich die Krise in Mali durch die jüngsten, schweren Zusammenstöße am Wochenende
und die anhaltende Unsicherheit noch einmal deutlich verschärft hat. Über fünf
Millionen Menschen sind aktuell im Land auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Aufgrund der jüngsten Eskalation der Gewalt verschlechtern sich die
Lebensbedingungen vielerorts nun weiter. Zudem sind die Kosten für Energie und
Kraftstoffe auf Rekordniveau, was die Lage zusätzlich verschärft.
"Aufgrund der Sicherheitslage müssen wir unsere Hilfsprojekte vorübergehend
pausieren. In unserem Projektgebiet in Gao herrscht eine Ausgangssperre und
Schulen, Geschäfte sowie Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind
vorübergehend geschlossen. Besonders Frauen, Kinder und ältere Menschen sind von
den Auswirkungen betroffen. Die aktuelle Eskalation der Krise verstärkt Armut
und Hunger und erschwert zugleich den Zugang zu sauberem Trinkwasser sowie
medizinischer Versorgung. Es ist jetzt besonders wichtig, dass sich die
Sicherheitslage schnell stabilisiert, damit wir die Menschen umgehend wieder mit
lebenswichtiger Hilfe unterstützen können", sagt Laurence Bayer,
Help-Programm-Managerin Mali.
Humanitäre Hilfe unter erschwerten Bedingungen
Angesichts der jüngsten Angriffe in Mali passt Help seine Unterstützung
kontinuierlich an die Sicherheitslage an und leistet dort, wo es möglich ist,
lebenswichtige Hilfe. Help ist seit 2013 in Mali aktiv, verbessert den Zugang zu
Trinkwasser und medizinischer Versorgung, bekämpft Unterernährung bei Kindern
und unterstützt von Gewalt betroffene Frauen. Dabei arbeitet Help eng mit
lokalen Partnerorganisationen zusammen, um die Hilfe schnell an die aktuellen
Bedarfe anzupassen.
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