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Frankfurt (ots) -
- Mit 50 ist es nicht zu spät: Altersvorsorge lässt sich jetzt gezielt starten
oder weiter ausbauen.
- Längere Lebenszeiten erfordern neue Antworten: Der Ruhestand sollte finanziell
gut vorbereitet sein.
- Struktur schafft Sicherheit: Eine Kombination aus Vermögensaufbau, Absicherung
und Förderung hilft, Versorgungslücken zu schließen.
Private Altersvorsorge ist ein Thema, das man sich früh vornimmt und doch oft
auf später verschiebt. Denn zwischen Familie, Beruf und den vielen Wendungen des
Lebens bleibt dafür nicht immer die Zeit. Umso wichtiger ist die Botschaft: Der
Einstieg in die private Altersvorsorge lohnt sich auch "noch" mit 50 und später.
Hat man bis dahin erst wenig aufgebaut, kann man durch gezielte Spar- und
Anlageentscheidungen seine finanzielle Situation deutlich verbessern.
Gleichzeitig ist die Lebensmitte für all jene, die bereits vorgesorgt haben, ein
idealer Zeitpunkt, bestehende Konzepte zu überprüfen. Denn Ziele verändern und
finanzielle Spielräume verschieben sich. Dabei kann es hilfreich sein, auf die
Unterstützung von Finanzprofis zurückzugreifen. Die Vermögensberaterinnen und
Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung unterstützen dabei, ein
Vorsorgekonzept auf Basis ihres Produktportfolios zu entwickeln oder anzupassen,
das zu den individuellen Plänen und Möglichkeiten passt.
Länger leben heißt weiterdenken
Wir leben heute deutlich länger als frühere Generationen. Der Ruhestand dauert
oft mehrere Jahrzehnte - eine Zeit, die finanziell gut geplant sein will. Die
gesetzliche Rente allein reicht dafür in vielen Fällen nicht aus. Wer seinen
Lebensstandard im Alter sichern möchte, sollte daher frühzeitig prüfen, wie hoch
die eigenen Einnahmen und Ausgaben im Ruhestand ausfallen. Ein Vermögensberater
kann dabei helfen, den voraussichtlichen Rentenanspruch zu ermitteln und eine
daraus folgende Versorgungslücke zu berechnen. Auf dieser Grundlage können dann
Lösungen ausgearbeitet werden; es stehen verschiedene Vorsorgemöglichkeiten zur
Verfügung.
Vermögen strukturieren: Sparen bleibt unverzichtbar
Auch wenn die Zeit bis zum Ruhestand überschaubarer wird, bleibt der gezielte
Vermögensaufbau ein zentraler Bestandteil der Altersvorsorge. Entscheidend ist
dabei vor allem eine klare Struktur, die auf die individuelle Lebenssituation,
den persönlichen Zeithorizont und die jeweilige Risikobereitschaft abgestimmt
ist. Ein regelmäßig besparter Sparplan in beispielsweise Investmentfonds kann
dabei die Grundlage für einen kontinuierlichen und disziplinierten
Vermögensaufbau bilden und es ermöglichen, Marktschwankungen langfristig
auszugleichen. Mit einem Investmentfonds und einer breiten Verteilung auf
verschiedene Anlageklassen kann es gelingen, dass das Portfolio unabhängiger von
Marktschwankungen bleibt und entsprechend der Risikobereitschaft eine stabilere
Rendite erzielen kann. Somit können Chancen genutzt und Risiken berücksichtigt
werden.
Neben dem langfristigen Vermögensaufbau, der sich auch kurz vor der Rente noch
lohnen kann, kann es zudem sinnvoll sein, Fragen rund um die eigene
Wohnsituation stärker in den Fokus zu stellen. So kann beispielsweise bei
Immobilien eine Verkleinerung des Wohnraums dazu beitragen, laufende Kosten zu
senken oder zusätzlichen finanziellen Spielraum zu schaffen.
Ergänzend dazu wird gerade in den letzten Berufsjahren die Versorgungslücke, die
in der Rente entstehen kann, besonders sichtbar. In diesem Zusammenhang kann die
betriebliche Altersvorsorge dazu beitragen, diese Lücke zu verkleinern, da sie
eine zusätzliche Rentenquelle neben der gesetzlichen Rente schafft.
Lebenslange Sicherheit: Rentenversicherung gezielt nutzen
Angespartes Vermögen kann bei langer Lebensdauer schneller aufgebraucht sein als
gedacht. Private Rentenversicherungen bieten hier zusätzliche Sicherheit. Ab 50
können sich z. B. Rentenversicherungen mit Einmalbeitrag eignen. Hier wird
vorhandenes Kapital, das bspw. bereits angespart oder geerbt wurde, gezielt in
eine lebenslange Zusatzrente umgewandelt. So entsteht planbares Einkommen -
unabhängig von der tatsächlichen Lebensdauer, die häufig deutlich unterschätzt
wird. Der Rentenbeginn kann tarifabhängig flexibel gewählt werden.
Staatlich gefördert vorsorgen: Fördermöglichkeiten sinnvoll einsetzen
Dazu können staatlich geförderte Altersvorsorgelösungen ein wichtiger Baustein
sein. Der Gesetzgeber unterstützt private Vorsorge durch unterschiedliche
Fördermodelle, etwa in Form von Zulagen oder steuerlichen Vorteilen. Diese
wirken auch bei einer relativ kurzen Anspardauer als zusätzlicher Booster. Die
Überarbeitung bestehender Angebote und die konkrete Ausgestaltung neuer
Vorsorgelösungen, wie das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot, senden ein
klares Signal an die Bevölkerung und ein Bekenntnis der Politik zur staatlich
geförderten Altersversorgung. Entscheidend ist aber dennoch, Fördermöglichkeiten
gezielt in ein ganzheitliches Vorsorgekonzept einzubinden. Richtig eingesetzt,
können sie dazu beitragen, die finanzielle Basis im Ruhestand spürbar zu stärken
und bestehende Versorgungslücken zu schließen.
Fazit: Wer sich erst mit 50 intensiver mit der eigenen Altersvorsorge
beschäftigt, startet zwar später als häufig empfohlen - hat aber weiterhin viele
Möglichkeiten. Mit einer klaren Struktur und professioneller Unterstützung lässt
sich die Zeit bis zum Ruhestand sinnvoll nutzen. Finanzcoaches der DVAG
begleiten dabei individuell und ganzheitlich.
Pressekontakt:
Deutsche Vermögensberatung AG, Wilhelm-Leuschner-Straße 24, 60329
Frankfurt am Main
Svenja Heibel, Tel.: 069 2384-7391; E-Mail: mailto:Svenja.Heibel@dvag.com
Birgit Rajchart, Tel.: 069 2384-1563; E-Mail:
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OTS: DVAG Deutsche Vermögensberatung AG
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