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Berlin/Stockholm (ots) -
- Pro Zusatzjahr ergibt sich ein Nutzen von 43.000 Euro pro Erwachsenem
- Deutschland liegt in der Lebenserwartung nur im Mittelfeld, hat aber Potenzial
für einen vorderen Platz
- Der Wert gesunder Zusatzjahre hängt auch an der regionalen Wirtschaftskraft
Deutschland könnte jedes Jahr Milliarden an wirtschaftlichem Potenzial gewinnen
- wenn die Menschen nicht nur länger leben, sondern auch länger gesund bleiben.
Das zeigt die Studie Europe's longevity trend can be boosted by Swedish-style
nicotine pouches, die Dr. Nima Sanandaji im Auftrag von Northerner erstellt hat.
Als gesundes Lebensjahr definiert der Studienautor, ein iranisch-schwedischer
Sozial- und Naturwissenschaftler, ein Lebensjahr ohne chronische Krankheiten,
und relevante körperliche oder mentale Beeinträchtigungen sowie mit weitgehend
erhaltener Selbstständigkeit und Leistungsfähigkeit. Für Deutschland ergibt sich
aus dem Zusatzjahr rein rechnerisch ein wirtschaftlicher Nutzen von 43.000 Euro
pro Erwachsenem.
Die Analyse von Dr. Nima Sanandaji ist Teil eines größeren Trends: In Europa
steigt die Lebenserwartung generell an, aber es kommt nicht nur auf die Jahre
an, sondern auch darauf, wie viele dieser Jahre die Menschen tatsächlich gesund
verbringen können.
" Zusätzliche gesunde Lebensjahre sind ein zentraler Indikator für
gesellschaftlichen Fortschritt ", kommentiert Nima Sanandaji die Ergebnisse
seiner Longevity-Studie 2026 (https://www.haypp.com/de/nicopedia/studie/wohlfahr
tsgewinn-einsparen-longevity-studie) . " Zugleich sind sie aber auch ein
entscheidender Hebel für wirtschaftliche Entwicklung ", so der Wissenschaftler.
Deutschland im Mittelfeld - mit Potenzial für vordere Plätze
Im europäischen Vergleich liegt Deutschland bei der Lebenserwartung und den
gesunden Lebensjahren allenfalls im Mittelfeld: 50-jährige Männer erreichen im
Schnitt eine Lebenserwartung von 80,4 Jahren und damit deutlich weniger als
Spitzenreiter Schweden mit 83,2 Jahren. Auch bei den gesunden Lebensjahren zeigt
sich der Abstand: 50-jährige Männer in Deutschland kommen auf 67,5 gesunde
Lebensjahre, während sie in Schweden auf 74,5 gesunde Jahre kommen. Ein
zentraler Einflussfaktor ist laut Studie der Einfluss rauchbedingter
Erkrankungen: Schweden hat mit unter fünf Prozent der erwachsenen Bevölkerung
eine deutlich niedrigere Raucherquote als Deutschland. Dort hat eine Kombination
aus restriktiver Zigarettenpolitik und alternativen Nikotinprodukten zu einem
deutlichen Rückgang des Rauchens beigetragen.
Die gute Nachricht: Gerade aus diesem Abstand ergibt sich ein erhebliches
Verbesserungspotenzial. Länder mit geringerer Lebenserwartung und weniger
gesunden Lebensjahren profitieren besonders stark von Maßnahmen, die
rauchbedingte Gesundheitsrisiken reduzieren. Für Deutschland schätzt die Studie,
dass eine stärkere Verlagerung weg vom Rauchen hin zu weniger schädlichen
Alternativen das Potenzial hätte, rauchbedingte Todesfälle bei Männern ab 35
Jahren um rund 61 Prozent zu reduzieren.
240 Milliarden Euro Potenzial für Europa
Die Studie berechnet erstmals auch den gesamtwirtschaftlichen Effekt
zusätzlicher gesunder Lebensjahre: Würde die heutige Generation der 50-Jährigen
in Europa im Schnitt auch nur ein gesundes Lebensjahr hinzugewinnen, ergäbe sich
rein rechnerisch ein wirtschaftlicher Mehrwert von 210 Milliarden Euro. Hinzu
kommen 29,5 Milliarden Euro an Wohlfahrtsgewinnen - also zusätzlichem
gesellschaftlichem Nutzen durch bessere Gesundheit und Lebensqualität, der über
messbare Effekte auf Produktivität und wirtschaftliche Aktivität hinausgeht.
Grundlage dieser Schätzung ist die Annahme, dass etwa die Hälfte eines
zusätzlichen gesunden Lebensjahres für Arbeit und die andere Hälfte für Freizeit
genutzt wird - mit direkten Effekten auf Produktivität, Erwerbsbeteiligung und
wirtschaftliche Aktivität. Für Deutschland entspricht das volkswirtschaftliche
Plus dem durchschnittlichen wirtschaftlichen Nutzen von rund 43.000 Euro pro
Erwachsenem sowie einem zusätzlichen Wohlfahrtswert von rund 7.900 Euro pro
Person.
Der Nutzen eines zusätzlichen gesunden Lebensjahres bezieht sich auf den
volkswirtschaftlichen Wert, den die Gesellschaft durch höhere Produktivität,
länger andauernde Erwerbstätigkeit und reduzierte Krankheitskosten erzielt. Der
Wohlfahrtswert beschreibt den gesellschaftlichen Nutzen zusätzlicher gesunder
Lebensjahre, der über wirtschaftliche Effekte hinausgeht und insbesondere die
verbesserte Lebensqualität und geringere gesundheitliche Belastungen umfasst.
Große Unterschiede innerhalb Deutschlands
Wie stark sich gesunde Zusatzjahre wirtschaftlich auswirken, hängt auch von der
regionalen Wirtschaftskraft ab, belegt die Studie. Innerhalb Deutschlands reicht
der wirtschaftliche Nutzen (https://www.haypp.com/de/nicopedia/studie/regionale-
unterschiede-wohlfahrtsnutzen) pro Person von rund 70.000 Euro pro Jahr in
Hamburg, über 45.000 Euro in Berlin oder Köln bis zu 31.000 Euro in Chemnitz
oder Lüneburg. Die Unterschiede ergeben sich rein rechnerisch daraus, dass der
ökonomische Wert eines zusätzlichen gesunden Lebensjahres in wirtschaftlich
stärkeren Regionen höher ausfällt.
Mehr gesunde Jahre sind ein wirtschaftlicher Faktor
Die Ergebnisse der Studie machen deutlich: Mehr gesunde Lebensjahre bedeuten
nicht nur höhere Lebensqualität, sondern auch spürbare wirtschaftliche Vorteile.
" Wenn Menschen länger gesund bleiben, profitieren Arbeitsmarkt,
Innovationskraft und die Gesellschaft insgesamt ", bilanziert der Studienautor
Nima Sanandaji. " Gesundheitspolitik ist so gesehen immer auch
Wirtschaftspolitik ."
Methodik
Für die Studie Europe's longevity trend can be boosted by Swedish-style nicotine
pouches (https://hayppgroup.com/app/uploads/2026/01/2026-Longevity-Report.pdf)
hat Nima Sanandaji Daten aus 33 europäischen Ländern und 240 Regionen analysiert
und sowohl die wirtschaftlichen als auch die wohlfahrtsbezogenen Effekte eines
zusätzlichen gesunden Lebensjahres für die heutige Generation der 50-Jährigen
untersucht.
Diese und weitere Studien stehen hier zum Download bereit:
https://hayppgroup.com/sustainability/our-reporting/
Über Northerner
Northerner ist Teil der Haypp Group. Die Haypp Group ist Vorreiter beim globalen
Übergang vom Rauchen zu risikoärmeren Produktalternativen. Mit ihren Ursprüngen
in Skandinavien und ihrer umfassenden Erfahrung aus wegweisenden Märkten für
rauchfreie Alternativen nutzt Haypp sein regulatorisches Fachwissen und seine
Führungsposition im E-Commerce, um über 1,1 Millionen Verbraucherinnen und
Verbraucher einen überzeugenden Mehrwert zu bieten. Mit elf verschiedenen
E-Commerce-Marken ist die Gruppe in sechs Ländern in Europa und den USA
vertreten.
Weitere Informationen unter https://www.northerner.com/de sowie
http://www.hayppgroup.com
Kontakt für Presseanfragen:
Lisa Hottes
Head of PR & External Affairs DACH
E-Mail: mailto:lisa.hottes@hayppgroup.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181618/6264059
OTS: Northerner Deutschland
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