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Berlin (ots) -
- Mehrheit passt Anlageverhalten trotz geopolitischer Krisen wie dem Iran-Krieg
kaum an
- Überraschend abgeklärt: 62 Prozent sehen keinen Vertrauensverlust in den
Aktienmarkt
- "Wait and see" als dominante Strategie - Aktionismus ist die Ausnahme
- Chance statt Risiko: Fast doppelt so viele Anleger (17,7 Prozent) würden bei
einem anhaltenden Iran-Krieg ihren Aktienanteil im Portfolio erhöhen statt
verringern (nur 9,9 Prozent)
Geopolitische Krisen prägen derzeit die Berichterstattung und bewegen die
Finanzmärkte. Doch deutsche Privatanleger reagieren darauf weniger impulsiv als
erwartet. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Umfrage des
Meinungsforschungsinstituts Civey unter 2.000 Anlegern im Auftrag des
Direkt-Brokers tradegate.direct.
Demnach geben rund drei Viertel der Befragten an, dass geopolitische Krisen wie
der Krieg im Iran ihr Anlageverhalten derzeit nur gering beeinflussen.
Gleichzeitig bleibt das Vertrauen in den Aktienmarkt stabil: 62 Prozent
berichten von keinem gesunkenen Vertrauen. Die Ergebnisse deuten auf ein
Verhalten hin, das sich auch in anderen Krisenphasen zeigt: Anleger reagieren
weniger mit schnellen Umschichtungen, sondern beobachten zunächst die weitere
Entwicklung.
Abwarten statt Handeln: Anleger gehen in Beobachtungsmodus
Besonders deutlich zeigt sich dieses Verhalten im konkreten Handeln: 61,5
Prozent der Befragten verfolgen aktuell eine "Wait-and-see"-Strategie. Rund 18
Prozent versuchen gezielt Chancen zu nutzen, knapp 12 Prozent reduzieren aktiv
Risiken. Auch auf Portfolioebene dominiert Stabilität: Rund 70 Prozent der
Anleger haben aktuell keine Anpassungen vorgenommen. Gleichzeitig zeigt sich
eine leichte Verschiebung in Richtung Vorsicht: Ein Teil der Anleger erhöht
Liquidität oder setzt verstärkt auf defensive Anlageklassen.
Dennis Puschmann , Dipl.-Volkswirt und Direktor bei tradegate.direct sagt: " Für
viele Anleger sind Krisen kein Schock mehr, sondern Teil eines bekannten Musters
geopolitischer Spannungen. Entsprechend reagieren sie weniger impulsiv und
warten ab, ob daraus tatsächlich nachhaltige wirtschaftliche Effekte entstehen.
"
Krise ist nicht gleich Krise: Ölpreis wirkt stärker als Krieg
Ein differenzierter Blick zeigt, dass nicht jede Krise gleich stark auf das
Verhalten der Anleger wirkt. Während der Krieg im Iran selbst nur begrenzte
direkte Auswirkungen auf die Depots hat, sorgen steigende Ölpreise deutlich
häufiger für Anpassungen. Zwar bleibt auch hier die Mehrheit passiv (55
Prozent), doch ein relevanter Teil der Anleger reagiert (35,3 Prozent), etwa
durch Diversifikation oder gezielte Investments in bestimmte Sektoren. Das deckt
sich mit Marktbeobachtungen: Geopolitische Konflikte wirken vor allem dann
stärker auf Anleger, wenn sie konkrete wirtschaftliche Folgen haben, etwa über
Energiepreise, Inflation oder Lieferketten.
Antizyklischer Instinkt: Mehr potenzielle Käufer als Verkäufer
Besonders aufschlussreich ist der Blick nach vorne: Für den Fall eines länger
anhaltenden Konflikts würden 17,7 Prozent der Befragten ihren Aktienanteil
erhöhen, aber nur 9,9 Prozent verringern. Damit gibt es fast doppelt so viele
potenzielle Käufer wie Verkäufer. Die dominierende Haltung bleibt zwar
Stabilität, doch das Ergebnis zeigt: Ein relevanter Teil der deutschen Anleger
begreift Krisen nicht als Bedrohung, sondern als Einstiegsgelegenheit.
Dennis Puschmann : " Auffällig ist, dass Krisen zunehmend auch als Chance
interpretiert werden. Während viele Anleger stabil bleiben, nutzen andere
Rücksetzer gezielt für den Einstieg. Das spricht für ein wachsendes Vertrauen in
die langfristige Entwicklung von Aktien. "
Civey hat im Auftrag des Direkt-Brokers https://tradegate.direct/ zwischen dem
27.03.2026 und 12.04.2026 rund 2.000 Personen in Deutschland befragt, die in
Aktien, ETFs oder Fonds investieren. Die Ergebnisse sind repräsentativ unter
Berücksichtigung eines statistischen Fehlers von 4,9 Prozentpunkten.
Über tradegate.direct und Tradegate AG
Die Trading-App tradegate.direct wurde für aktive Privatanleger und
anspruchsvolle Trader entwickelt. Sie ermöglicht den unmittelbaren Zugang zur
Tradegate BSX, der liquidesten Retail-Börse Europas und bietet direkten
Börsenhandel, App-Funktionen auf Profi-Niveau sowie dauerhafte Kostenfreiheit
(nur marktübliche Spreads können anfallen). Gehandelt werden mehr als 7.000
Aktien, 3.000 ETPs sowie 5.000 Mini Futures. Von Stiftung Warentest wurde
tradegate.direct mehrfach als "Kostensieger" ausgezeichnet (2025 & 2024).
tradegate.direct ist ein Angebot der Tradegate AG. Das in Berlin ansässige
Unternehmen ist einer der führenden Finanzdienstleister in Europa. Ausgestattet
mit einer Vollbanklizenz, steht die Tradegate AG für Stabilität, Verlässlichkeit
und höchste Sicherheitsstandards im Börsenhandel. Sie genießt das Vertrauen von
privaten und institutionellen Anlegern gleichermaßen und profitiert von mehr als
30 Jahren Erfahrung am Finanzmarkt. Weitere Informationen unter
http://www.tradegate.direct/
Pressekontakt:
Babak Khoshroo
Redgert Comms
mailto:babak.khoshroo@redgertcomms.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/180006/6264880
OTS: tradegate.direct
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