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Berlin (ots) - Auf der Mitgliederversammlung von VITAKO am 23. und 24. April in
Göttingen haben Deutschlands kommunale IT-Dienstleister gemeinsam mit
Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung - darunter auch
Niedersachsens Digitalisierungsstaatssekretärin Anke Pörksen - zentrale Weichen
für die Verwaltungsdigitalisierung gestellt und ihre Zusammenarbeit im föderalen
Digitalisierungsökosystem weiter geschärft.
Im Fokus standen der Deutschland-Stack, die interföderale Marktentwicklung, das
Zukunftsbild der kommunalen IT sowie Fragen der digitalen Souveränität.
Die Mitgliederversammlung von VITAKO am 23. und 24. April 2026 in Göttingen
setzte für die Bundes-Arbeitsgemeinschaft wichtige Impulse für die
Verwaltungsdigitalisierung und die kommunale IT-Zusammenarbeit. Im Zentrum
standen zentrale Zukunftsthemen wie der Deutschland-Stack, die interföderale
Marktentwicklung, das Rollenverständnis kommunaler IT-Dienstleister sowie die
Stärkung digitaler Souveränität.
Zum Auftakt begrüßten die Gastgeber Christopher Steiner und Sven Bierwirth,
Vorstände der KDG Göttingen sowie Sören Kuhn, Vorstandsvorsitzender der VITAKO
die Teilnehmenden. Neben den Berichten von Vorstand und Geschäftsstelle sowie
richtungsweisenden Beschlüsse wurden zwei neue Mitglieder aufgenommen:
Telecomputer GmbH sowie der kommunit IT-Zweckverband Schleswig-Holstein
verstärken künftig das VITAKO- Netzwerk.
Einen inhaltlichen Impuls des ersten Veranstaltungstages lieferte der in
Kooperation mit VITAKO Mitgliedern und den Behörden Spiegel erstellte
"Trendreport Digitaler Staat" - vorgestellt von Matthias Canzler, Senior
Projektleiter Prognos AG. Eine wesentliche Erkenntnis: "Öffentliche
IT-Dienstleister sind Schlüsselakteure der Verwaltungsdigitalisierung und stehen
gleichzeitig unter massivem Veränderungsdruck. Steigende Anforderungen und eine
zunehmende Aufgabenvielfalt erfordern klare Prioritäten und den Mut zu echter
Zusammenarbeit." .
Im Anschluss rückten die aktuelle interföderale Marktentwicklung sowie das
Zukunftsbild der kommunalen IT-Dienstleister in den Fokus.
Der zweite Veranstaltungstag stand ganz im Zeichen konkreter Umsetzungsfragen.
Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus VITAKO, govdigital und dem Land
Niedersachsen - darunter Lars Hoppmann (geschäftsführender Vorstand VITAKO),
Anke Pörksen (Digitalisierungsstaatssekretärin Niedersachsen), Dr. Johann Bizer
(Vorstandsvorsitzender Dataport, Mitglied im Vorstand von VITAKO) sowie Martin
Schallbruch (Vorstandsvorsitzender govdigital) - diskutierten den aktuellen
Stand und unterschiedliche Perspektiven auf die Weiterentwicklung der föderalen
Zusammenarbeit.
Digitalisierungsstaatssekretärin Anke Pörksen betonte die Perspektive des Landes
Niedersachsen auf zentrale Vorhaben wie den Deutschland-Stack :
"Die Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen wird sich von nun an klar
am Deutschland-Stack ausrichten. Wir begrüßen es sehr, dass sich nun auf
Initiative des Bundes alle staatlichen Ebenen auf ein gemeinsames Portfolio und
verbindliche Standards einigen. Das wird die Arbeit der kommunalen
IT-Dienstleister verändern und eine stärkere Zusammenarbeit der Mitglieder der
VITAKO erfordern."
Einen weiteren Akzent setzte der Abschlussvortrag zur digitalen Souveränität:
Dr. Laura Dornheim, Leiterin des IT-Referats der Landeshauptstadt München,
berichtete über den in Zusammenarbeit mit der TU München entwickelten Score für
Digitale Souveränität (SDS) .
Die Methodik bewertet Herstellerabhängigkeiten, Wechselmöglichkeiten und den
Einsatz von Open Source, um Abhängigkeiten zu reduzieren und die IT-Souveränität
zu stärken.
Lars Hoppmann, geschäftsführender Vorstand von VITAKO, fasst zusammen :
"Die Verwaltungsdigitalisierung braucht jetzt den gemeinsamen Schub: Die
kommunalen IT-Dienstleister bündeln ihre Kräfte, setzen skalierbare Lösungen um
und sichern als Netzwerker die Stabilität im föderalen System. Erfolg gibt es
nur im Schulterschluss - von Bund, Ländern und Kommunen. VITAKO macht es
möglich: hierfür brauchen wir klare Prioritäten und verbindliche Zusammenarbeit.
Pressekontakt VITAKO:
Frau
Aboli Lion
Tel. +49 30 2063 156-14
Mob. +49 175 1119466
E-Mail aboli.lion@vitako.de
Bis zum 30.04. wenden Sie sich bei Anfragen zu Interviews und ergänzendem
Bildmaterial bitte direkt an:
Geschäftsführender Vorstand VITAKO
Lars Hoppmann
Tel. +49 30 2063 156 11
Mob. +49 151 5231 6573
E-Mail lars.hoppmann@vitako.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/162947/6264404
OTS: Vitako
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