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Berlin (ots) - Ab dem 1. Mai tritt das Energiesofortprogramm der Bundesregierung
in Kraft. Für zwei Monate sinkt die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14,04
Cent pro Liter. Inklusive Mehrwertsteuer ergibt das eine rechnerische Entlastung
von 16,7 Cent brutto. Die Tankstellengesellschaften geben die Steuersenkung
vollständig weiter. Gleichzeitig können die Weltmarktpreise der Kraftstoffe wie
bisher erheblich schwanken. Die Unternehmen stehen vor besonderen
Herausforderungen, um Kundenerwartungen und Logistikanforderungen gerecht zu
werden.
"Die Umstellung fällt auf einen Feiertag mit langem Wochenende und
voraussichtlich viel Autoverkehr", sagt Prof. Christian Küchen,
Hauptgeschäftsführer beim en2x - Wirtschaftsverband Fuels und Energie, der
Tankstellen und Raffinerien sowie Kraftstoffimporteure im Inland vertritt. "Es
ist davon auszugehen, dass viele, die mit dem Auto unterwegs sind, vor dem
nächsten Tankvorgang die Steuersenkung abwarten." Daher werde die Umsetzung zu
einem logistischen Kraftakt.
Der sogenannte "Tankrabatt" werde vollständig weitergegeben. "Das ergibt sich
allein daraus, dass der Betrag von der Energiesteuer abgezogen wird. Das ist ein
rein technischer Vorgang", so Küchen. Anders als die Mehrwertsteuer wird die
Energiesteuer nicht direkt beim Verkauf an der Zapfsäule fällig. Sie wird
bereits zeitlich vorgelagert bei der Abholung aus den Raffinerien und großen
Tanklagern als Teil des Einkaufspreises erhoben, zu dem Benzin und Diesel in die
Tankwagen für die Tankstellenbelieferung abgefüllt werden. Daher ist es möglich,
dass die Steuersenkung sich mancherorts erst mit Verzögerung an der Zapfsäule
bemerkbar macht.
Die Energiesteuer ist jedoch nur einer von vielen Preisbestandteilen. Das
bedeutet: Steigen die Beschaffungskosten für Benzin und Diesel am Weltmarkt zur
gleichen Zeit an, wirkt das dem Steuereffekt entgegen; sinken die Einkaufskosten
hingegen, dürfte der Preisrückgang an der Tankstelle sogar noch höher ausfallen.
Küchen: "Entscheidend für die Entwicklung sind die Benzin- und Dieselpreise an
den internationalen Börsen. Diese orientieren sich an der weltweiten Entwicklung
von Angebot und Nachfrage und schwanken derzeit relativ stark. Ausschlaggebend
ist dabei aktuell vor allem die geopolitische Lage am Persischen Golf. Das
verändert die Tankstellenpreise, ändert jedoch nichts an der vollständigen
Weitergabe der Energiesteuersenkung."
Weitergehende Informationen zur Energiesteuersenkung hat en2x unter
https://en2x.de/energiesteuersenkung/
(http://r.newsletter.en2x.de/mk/cl/f/sh/1f8JIKXwHGYox98yc7sM4ouD6m/uoNAt1AtdCaa)
zusammengestellt.
Pressekontakt:
Rainer Diederichs, Alexander von Gersdorff
en2x - Wirtschaftsverband Fuels und Energie e.V.
Georgenstraße 24
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/159634/6264659
OTS: en2x - Wirtschaftsverband Fuels und Energie e.V.
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