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"Tankrabatt" ab 1. Mai ist ein logistischer Kraftakt / Energiesteuersenkung für Kraftstoffe

28.04.2026 17:20 Uhr en2x - Wirtschaftsverband Fuels und Energie e.V.

Berlin (ots) - Ab dem 1. Mai tritt das Energiesofortprogramm der Bundesregierung in Kraft. Für zwei Monate sinkt die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14,04 Cent pro Liter. Inklusive Mehrwertsteuer ergibt das eine rechnerische Entlastung von 16,7 Cent brutto. Die Tankstellengesellschaften geben die Steuersenkung vollständig weiter. Gleichzeitig können die Weltmarktpreise der Kraftstoffe wie bisher erheblich schwanken. Die Unternehmen stehen vor besonderen Herausforderungen, um Kundenerwartungen und Logistikanforderungen gerecht zu werden.

"Die Umstellung fällt auf einen Feiertag mit langem Wochenende und voraussichtlich viel Autoverkehr", sagt Prof. Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer beim en2x - Wirtschaftsverband Fuels und Energie, der Tankstellen und Raffinerien sowie Kraftstoffimporteure im Inland vertritt. "Es ist davon auszugehen, dass viele, die mit dem Auto unterwegs sind, vor dem nächsten Tankvorgang die Steuersenkung abwarten." Daher werde die Umsetzung zu einem logistischen Kraftakt.

Der sogenannte "Tankrabatt" werde vollständig weitergegeben. "Das ergibt sich allein daraus, dass der Betrag von der Energiesteuer abgezogen wird. Das ist ein rein technischer Vorgang", so Küchen. Anders als die Mehrwertsteuer wird die Energiesteuer nicht direkt beim Verkauf an der Zapfsäule fällig. Sie wird bereits zeitlich vorgelagert bei der Abholung aus den Raffinerien und großen Tanklagern als Teil des Einkaufspreises erhoben, zu dem Benzin und Diesel in die Tankwagen für die Tankstellenbelieferung abgefüllt werden. Daher ist es möglich, dass die Steuersenkung sich mancherorts erst mit Verzögerung an der Zapfsäule bemerkbar macht.

Die Energiesteuer ist jedoch nur einer von vielen Preisbestandteilen. Das bedeutet: Steigen die Beschaffungskosten für Benzin und Diesel am Weltmarkt zur gleichen Zeit an, wirkt das dem Steuereffekt entgegen; sinken die Einkaufskosten hingegen, dürfte der Preisrückgang an der Tankstelle sogar noch höher ausfallen. Küchen: "Entscheidend für die Entwicklung sind die Benzin- und Dieselpreise an den internationalen Börsen. Diese orientieren sich an der weltweiten Entwicklung von Angebot und Nachfrage und schwanken derzeit relativ stark. Ausschlaggebend ist dabei aktuell vor allem die geopolitische Lage am Persischen Golf. Das verändert die Tankstellenpreise, ändert jedoch nichts an der vollständigen Weitergabe der Energiesteuersenkung."

Weitergehende Informationen zur Energiesteuersenkung hat en2x unter https://en2x.de/energiesteuersenkung/ (http://r.newsletter.en2x.de/mk/cl/f/sh/1f8JIKXwHGYox98yc7sM4ouD6m/uoNAt1AtdCaa) zusammengestellt.

Pressekontakt:

Rainer Diederichs, Alexander von Gersdorff

en2x - Wirtschaftsverband Fuels und Energie e.V. Georgenstraße 24 10117 Berlin

mailto:presse@en2x.de; http://www.en2x.de/presse

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/159634/6264659 OTS: en2x - Wirtschaftsverband Fuels und Energie e.V.


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - en2x - Wirtschaftsverband Fuels und Energie e.V.
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