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Frankfurt (ots) - Die EU-Abgeordneten gehen zu Beginn der erwartet harten
Verhandlungen über den siebenjährigen EU-Etat auf Konfrontationskurs mit
Nettozahlern wie Deutschland oder den Niederlanden. Sie wollen zu Recht vom Jahr
2028 an den Anteil der Eigenmittel am gemeinsamen Haushalt der Europäischen
Union erhöhen und gehen damit über den Vorschlag der Kommission hinaus.
Schließlich müssen die finanziellen Mittel mit den steigenden Ansprüchen an
Brüssel wachsen. Und da die Verantwortlichen in den EU-Hauptstädten deren Anteil
am Budget nicht erhöhen wollen oder können, bleiben nur zusätzliche Einnahmen
für die sogenannten Eigenmittel. Zumal die Raten für die Corona-Kredite bedient
werden müssen und den Haushalt zusätzlich belasten. Allerdings wird es der
Europäischen Union auch mit einem Budget von rund zwei Billionen Euro für die
sieben Jahre kaum gelingen, zu den USA und China aufzuschließen. Dafür fehlt
bislang den politisch Verantwortlichen eine Idee oder gar ein Konzept.
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