|
Köln (ots) - Der Vorsitzender des Kulturausschusses im Bundestag, Sven Lehmann,
hat an Bund und Land NRW appelliert, sich an der Finanzierung der Mehrkosten für
Deutschlands erstes Migrationsmuseum in Köln zu beteiligen. Die Realisierung des
Selma genannten Hauses ist wegen zusätzlicher Kosten von 33 Millionen Euro in
Gefahr. "Ich möchte Sie dringend bitten, sich wie geplant für eine Realisierung
von Selma am Standort Köln-Kalk einzusetzen, ggf. mit einem alternativen
Konzept", schreibt Grünen-Politiker Lehman in einem Brief an
Kulturstaatssekretär Wolfram Weimer (parteilos) und NRW-Kulturministerin Ina
Brandes (CDU), der dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe) vorliegt. Der
private Selma-Trägerverein DOMiD (Dokumentationszentrum und Museum über die
Migration in Deutschland) führt die Weigerung der Förderer, sich an den
Mehrkosten zu beteiligen, auf die "derzeitige politische Mehrheitslage" in
Deutschland zurück.
Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/66749/6264766
OTS: Kölner Stadt-Anzeiger
|