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Berlin (ots) -
- DUH startet zum vierten Mal Wettbewerbsrunde für zukunftsweisende
Wertstoffhofkonzepte
- Wertstoffhöfe können durch Umweltbildung, Wiederverwendung und
Abfallvermeidung wichtige Beiträge zum Klima- und Ressourcenschutz leisten
- Kommunen und Betreiber von Wertstoffhöfen können sich bis zum 30. September
2026 als "Grüner Wertstoffhof" bewerben: https://ots.de/15EKka (https://www.du
h.de/informieren/ressourcen-und-abfall/gruene-wertstoffhoefe/wettbewerb-gruene
r-wertstoffhof/)
Zum vierten Mal startet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den kommunalen Wettbewerb
"Grüner Wertstoffhof". Gesucht werden innovative Wertstoffhöfe, die mit
zukunftsweisenden Konzepten einen herausragenden Beitrag zum Klima- und
Ressourcenschutz leisten. Wertstoffhöfe sind zentrale Anlaufstellen für
Bürgerinnen und Bürger, um Abfälle zu entsorgen und gleichzeitig
Wiederverwendung und Recycling zu ermöglichen. Mit dem Wettbewerb möchte die DUH
exzellente Konzepte sichtbar machen und Kommunen deutschlandweit motivieren,
Service, Wiederverwendung und Umweltbildung kontinuierlich zu verbessern.
Kommunen und Betreiber von Wertstoffhöfen können sich bis zum 30. September 2026
bewerben. Die Gewinner zeichnet die DUH öffentlichkeitswirksam aus.
"Die Gewinner der vergangenen Wettbewerbsrunde haben gezeigt, auf welch
vielfältige Weise Wertstoffhofkonzepte noch besser gemacht werden können. Gute
Ansätze verbessern nicht nur den Service, sondern setzen auch einen Schwerpunkt
auf die Wiederverwendung gesammelter Produkte sowie Aspekte der Umweltbildung.
Schlechte Erfahrungen vor Ort können hingegen dazu führen, dass Bürgerinnen und
Bürger nicht mehr zurückkehren und Wertstoffe im Zweifel unsachgemäß entsorgen.
Deshalb freue ich mich auf ideenreiche Bewerbungen engagierter Kommunen, die
zusätzliche Potentiale für den Klima- und Ressourcenschutz erschließen und die
Verbraucherfreundlichkeit weiter verbessern" , sagt DUH-Bundesgeschäftsführerin
Barbara Metz.
Für die Bewertung der Wertstoffhöfe sind unter anderem Öffnungszeiten, Service,
Beschilderung, Beratungsangebote und das Spektrum der erfassten Wertstoffe
ausschlaggebend. Ebenso fließen überzeugende Konzepte zur Abfallvermeidung,
Wiederverwendung, Annahme von Problemstoffen und Umweltbildung in die Bewertung
mit ein. Die DUH berücksichtigt außerdem unterschiedliche regionale Strukturen,
da die Bedingungen für die Wertstoffsammlung im großstädtischen Bereich anders
sind als auf dem Land.
In der letzten Wettbewerbsrunde wurden das Entsorgungszentrum Sachsenring in
Straubing und der SWK-Wertstoffhof zusammen mit dem Secondhand-Kaufhaus
"RecyclingBörse" in Herford öffentlichkeitswirksam ausgezeichnet. Eine
Orientierung für interessierte Kommunen bietet die Webseite der DUH mit
ausführlichen Portraits aller bisherigen Preisträger sowie das RAL-Gütezeichen
950, das zielführende Anforderungen für Wertstoffhöfe zur praktischen Umsetzung
der Abfallhierarchie enthält.
Link:
DUH-Projektseite zum kommunalen Wettbewerb "Grüner Wertstoffhof" mit den
Ausschreibungsunterlagen und dem Link zur Bewerbung: https://ots.de/EusNGK (http
s://www.duh.de/informieren/ressourcen-und-abfall/gruene-wertstoffhoefe/wettbewer
b-gruener-wertstoffhof/)
Pressekontakt:
Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin
0170 7686923, mailto:metz@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, mailto:presse@duh.de
http://www.duh.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/6264837
OTS: Deutsche Umwelthilfe e.V.
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