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Check Point warnt: Cyberkriminelle nehmen Fertigungssektor ins Visier

29.04.2026 11:07 Uhr Check Point Software Technologies Ltd.

Redwood City, Kalifornien (ots) - Ein Bericht von Check Point Exposure Management zur Bedrohungslage in der Fertigungsindustrie zeigt eine drastische Zunahme von Ransomware, Angriffen auf die Lieferkette und OT-bezogenen Cybervorfällen. Mit der zunehmenden Verbreitung intelligenter Fabriken und vernetzter Lieferketten ändern Angreifer ihre Taktiken, um Störungen, finanziellen Druck und geopolitische Auswirkungen zu maximieren.

Die Fertigungsindustrie ist mittlerweile weltweit die am stärksten von Ransomware betroffene Branche, wobei nach Daten von Check Point, die Angriffe im Jahr 2025 um 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr zunehmen und mit 1.466 Angriffen im Jahr 2025 jeden anderen Sektor übertreffen. Dabei haben sich Angriffe auf die Lieferkette fast verdoppelt und stiegen von 154 Vorfällen im Jahr 2024 auf 297 im Jahr 2025. Angreifer konnten über kleinere Zulieferer und Dienstleister indirekt in große Fertigungsunternehmen eindringen.

Cyberkriminelle greifen die Fertigungsindustrie nicht mehr zufällig an, sie tun dies ganz gezielt. Veraltete OT-Systeme, ungepatchte Schwachstellen und stark vernetzte Lieferantenökosysteme haben ideale Bedingungen für Angreifer geschaffen. Sie legen Produktionslinien lahm und erpressen Lösegeld in Millionenhöhe. Ransomware-as-a-Service hat die Cyberkriminalität geradezu industrialisiert. Die Prozesse ermöglichen es Affiliates, Angriffe rasch zu skalieren, Kampagnen zu lokalisieren und dieselben Schwachstellen in globalen Fertigungsnetzwerken wiederholt auszunutzen.

Daniel Dreier, Area Manager DACH bei Cyberint, einer Firma von Check Point erklärt: "Um Cyberrisiken zu reduzieren, müssen Hersteller ihre Sicherheit sowohl in IT- als auch in OT-Umgebungen überdenken. Sie sollten auf Zero Trust-Architekturen, beschleunigtem Patchen von Schwachstellen, stärkerem Identitäts- und Anmeldedatenmanagement, unveränderlichen Offline-Backups und strengeren Risikokontrollen bei Drittanbietern setzen. Darüber hinaus bleibt das Bewusstsein der Mitarbeiter entscheidend, da KI-gestütztes Phishing immer überzeugender und zielgerichteter wird."

Mehr über die Studie erfahren Sie hier: https://ots.de/DRzwbP

Pressekontakt:

Kafka Kommunikation GmbH & Co. KG Auf der Eierwiese 1 82031 Grünwald Tel.: 089 74747058-0 mailto:info@kafka-kommunikation.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/14890/6264919 OTS: Check Point Software Technologies Ltd.


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Check Point Software Technologies Ltd.
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