|
Redwood City, Kalifornien (ots) - Ein Bericht von Check Point Exposure
Management zur Bedrohungslage in der Fertigungsindustrie zeigt eine drastische
Zunahme von Ransomware, Angriffen auf die Lieferkette und OT-bezogenen
Cybervorfällen. Mit der zunehmenden Verbreitung intelligenter Fabriken und
vernetzter Lieferketten ändern Angreifer ihre Taktiken, um Störungen,
finanziellen Druck und geopolitische Auswirkungen zu maximieren.
Die Fertigungsindustrie ist mittlerweile weltweit die am stärksten von
Ransomware betroffene Branche, wobei nach Daten von Check Point, die Angriffe im
Jahr 2025 um 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr zunehmen und mit 1.466 Angriffen
im Jahr 2025 jeden anderen Sektor übertreffen. Dabei haben sich Angriffe auf die
Lieferkette fast verdoppelt und stiegen von 154 Vorfällen im Jahr 2024 auf 297
im Jahr 2025. Angreifer konnten über kleinere Zulieferer und Dienstleister
indirekt in große Fertigungsunternehmen eindringen.
Cyberkriminelle greifen die Fertigungsindustrie nicht mehr zufällig an, sie tun
dies ganz gezielt. Veraltete OT-Systeme, ungepatchte Schwachstellen und stark
vernetzte Lieferantenökosysteme haben ideale Bedingungen für Angreifer
geschaffen. Sie legen Produktionslinien lahm und erpressen Lösegeld in
Millionenhöhe. Ransomware-as-a-Service hat die Cyberkriminalität geradezu
industrialisiert. Die Prozesse ermöglichen es Affiliates, Angriffe rasch zu
skalieren, Kampagnen zu lokalisieren und dieselben Schwachstellen in globalen
Fertigungsnetzwerken wiederholt auszunutzen.
Daniel Dreier, Area Manager DACH bei Cyberint, einer Firma von Check Point
erklärt: "Um Cyberrisiken zu reduzieren, müssen Hersteller ihre Sicherheit
sowohl in IT- als auch in OT-Umgebungen überdenken. Sie sollten auf Zero
Trust-Architekturen, beschleunigtem Patchen von Schwachstellen, stärkerem
Identitäts- und Anmeldedatenmanagement, unveränderlichen Offline-Backups und
strengeren Risikokontrollen bei Drittanbietern setzen. Darüber hinaus bleibt das
Bewusstsein der Mitarbeiter entscheidend, da KI-gestütztes Phishing immer
überzeugender und zielgerichteter wird."
Mehr über die Studie erfahren Sie hier: https://ots.de/DRzwbP
Pressekontakt:
Kafka Kommunikation GmbH & Co. KG
Auf der Eierwiese 1
82031 Grünwald
Tel.: 089 74747058-0
mailto:info@kafka-kommunikation.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/14890/6264919
OTS: Check Point Software Technologies Ltd.
|