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Wien (ots) - Neue hokify Studie Do-it-Jobs Report 2026 zeigt: Fachkräfte
kündigen nicht einfach. Sie werden aus dem Job gedrängt.
"Der Fachkräftemangel ist zu einem großen Teil selbst gemacht. Viele Unternehmen
verlieren ihre Leute nicht an den Wettbewerb - sondern an ihre eigenen
Strukturen", sagt Jutta Perfahl-Strilka, CEO von hokify.
Stress und Belastung zwingen zum Jobwechsel. Gehalt zweitrangig. In der Pflege
dramatisch.
Warum verlassen Menschen ihren Do-it-Job? Laut einer Civey-Erhebung im Auftrag
von hokify aus dem Jahr 2026 (n=2.010, Deutschland) steht körperliche Belastung
und Stress mit 36,1 % an erster Stelle der Wechselgründe - noch vor zu geringem
Gehalt (33,0 %). In Pädagogik und sozialer Bildung nennen 51,9 % die körperliche
Belastung als zentralen Wechselgrund.
Auch die Arbeitszeit wird zur Entscheidungsfrage: 39,4 % würden allein für eine
Vier-Tage-Woche bei gleichbleibendem Lohn den Arbeitgeber wechseln. Wer echte
Entlastung bietet, hat den stärksten Bindungshebel - weit vor der nächsten
Gehaltsrunde.
"Das ist eine echte Chance für Arbeitgeber: In Zeiten geringer finanzieller
Spielräume für Gehaltserhöhungen wird die strukturelle Entlastung zum
entscheidenden Wettbewerbsvorteil, der nichts kosten muss, außer ein Umdenken in
der Organisation." , so Jutta Perfahl-Strilka.
Geld ist wichtig - Erholung und Planbarkeit sind entscheidend
Was im Alltag wirklich zählt, zeigt sich besonders deutlich beim Blick auf
Benefits: Drei zusätzliche Urlaubstage (42,1%), finanzielle Boni bei
Zielerreichung (35,3%) und Mittagessen bzw. Verpflegungsangebote (23,5%) führen
die Wunschliste an. Es wird klar: Leistungen, die konkret entlasten oder
Erholung ermöglichen, sind deutlich relevanter als symbolische Extras.
Auch wenn sich 60,5 % der Beschäftigten im ersten Schritt eine bessere Bezahlung
wünschen würden, liegt hier die eigentliche Chance für Unternehmen: Die größten
Hebel liegen nicht im Budget, sondern in der Arbeitsrealität. Strukturierte
Arbeitszeiten, klare Abläufe und echte Planbarkeit entscheiden darüber, ob
Menschen bleiben oder gehen.
Nur 6,8 % geben an, gar nichts an ihrer Situation ändern zu wollen. Für die
Mehrheit gilt: Die Identifikation mit dem Beruf ist vorhanden - es fehlt an
verlässlichen Rahmenbedingungen. Eine klare Stellenausschreibung und eine
tatsächlich gelebte Work-Life-Balance werden damit zu zentralen Faktoren für
Mitarbeiterbindung und Recruiting.
Der unterschätzte Schlüssel zur Mitarbeiterbindung
"Es gibt sie, die Hebel für echte Mitarbeiterbindung! Das zeigt sich besonders
deutlich beim Thema Entwicklung: Beschäftigte in Do-it-Jobs denken selten in
klassischen Karrierestufen. Vielmehr wollen 33,2 % ihr Fachwissen vertiefen,
20,9 % etwas völlig Neues lernen und 19,4 % sich stärker spezialisieren. "Wer
Weiterbildung hier praxisnah und alltagstauglich gestaltet, nutzt einen oft
unterschätzten Bindungsfaktor", macht Jutta Perfahl-Strilka deutlich.
"Die Loyalität in Do-it-Jobs ist real - und sie wird systematisch verspielt.
Durch Schichten, die nicht planbar sind, durch Belastung, die nicht anerkannt
wird, durch Entwicklungsmöglichkeiten, die am Alltag vorbeigehen. Arbeitgeber,
die genau dort ansetzen, gewinnen den Wettbewerb um Fachkräfte - nicht durch
Versprechen, sondern durch Haltung" , so Perfahl-Strilka abschließend.
Über die Studie
Der Do-it-Jobs Report 2026 von hokify basiert auf einer aktuellen Civey-Erhebung
unter 2.010 Beschäftigten und Jobsuchenden in Do-it-Jobs in Deutschland (Januar
2026, Fehlertoleranz ±2,5 %). Ergänzend werden Vergleichsdaten einer
Vorjahreserhebung herangezogen (Civey, April 2025, n=2.000, DE, ±2,5 %), die
zusätzliche Themenbereiche wie Wechselgründe und Arbeitgeberwechsel-Trigger
abdeckt. Beide Erhebungen wurden von Civey im Auftrag von hokify durchgeführt
und sind repräsentativ aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen.
Über hokify
hokify hat die Jobs, die Wirtschaft und Gesellschaft am Laufen halten. Mit dem
Anspruch "Einfach zu Do-it-Jobs" verbindet hokify, die mobile Job und Candidate
Plattform, mehr als 60.000 Unternehmen mit jährlich 6,8 Millionen Nutzer:innen
auf dem österreichischen und deutschen Arbeitsmarkt. Kandidat:innen können sich
direkt am Smartphone bewerben - ganz ohne Anschreiben und mit einem Profil für
alle Bewerbungen. Als Social Media & Mobile Recruiting Experte unterstützt
hokify Unternehmen dabei, Do-it-Jobs einfach und effizient zu besetzen. hokify
wurde 2016 in Wien gegründet, ist Teil der norika group, beschäftigt 100
Mitarbeiter:innen und ist die HR Brand des Jahres 2024.*
*DRX Awards 2024: HR Brand des Jahres
Pressekontakt:
Anne-Christine Boese, B2B Marketing & Communications Managerin
E-Mail: mailto:anne-christine.boese@hokify.com
hokify GmbH I part of the norika group
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/120670/6268553
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