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Stuttgart (ots) - Pflege der Stammdaten liegt bei vielen Unternehmen im Argen,
was die Effizienz bremst
Der Nutzen eines ERP-Systems hängt entscheidend von der Qualität der Daten ab.
Doch genau auf diesem Gebiet haben viele mittelständische Industrieunternehmen
Nachholbedarf. Christian Biebl, Geschäftsführer des Stuttgarter ERP-Herstellers
Planat, erklärt: "Insbesondere im produzierenden Gewerbe werden z.B. Stammdaten
häufig nicht ausreichend gepflegt. Die Folgen sind weitreichend, von
Fehlbeständen im Lager über fehlerhafte Produktion bis hin zu offenen
Lieferungen. Die Auswirkungen sind kaum zu überblicken."
Stammdaten - darunter Artikelinformationen, Kunden- und Lieferantendaten,
Arbeitspläne, Stücklisten sowie Klassifikations- und Kommunikationsdaten -
bilden das Fundament sämtlicher ERP-gestützter Prozesse. Sie sind keine
statischen Größen, sondern müssen kontinuierlich gepflegt und aktualisiert
werden. In vielen Unternehmen wird dies jedoch vernachlässigt. Während
Bewegungsdaten im Tagesgeschäft oftmals konsequent erfasst werden, bleiben
Stammdaten häufig unvollständig oder veralten schleichend. "Unzureichend
gepflegte Stammdaten können sich im Laufe der Zeit zu einem zentralen Engpass
für Effizienz, Transparenz und Entscheidungsfähigkeit entwickeln", sagt
Christian Biebl.
Folgen der Vernachlässigung sind oft gravierend
Die Folgen dieser Vernachlässigung wirken sich entlang der gesamten
Wertschöpfungskette aus. Bereits kleine Inkonsistenzen in der Datenbasis können
erhebliche Effizienzverluste verursachen. So führt eine unzureichende
Datenpflege in der Fertigung zu fehlerhaften Planungen, da Informationen über
Arbeitsschritte, Zeitfenster oder Materialverfügbarkeiten fehlen oder ungenau
sind. In der Materialwirtschaft kann dies zu Doppelbestellungen oder
Produktionsstillständen führen, wenn vorhandene Bestände nicht korrekt
abgebildet sind. Gleichzeitig entstehen durch falsche Dispositionsdaten unnötig
hohe Lagerbestände mit entsprechenden Kosten.
Auch im Vertrieb und Kundenmanagement zeigen sich unmittelbare Auswirkungen:
Unvollständige oder veraltete Daten im CRM-System führen dazu, dass Kunden
falsch oder gar nicht adressiert werden. Dies beeinträchtigt nicht nur die
operative Kommunikation, sondern reduziert auch die Potenziale für
Zusatzgeschäft und Kundenbindung. Im Controlling wiederum basieren zentrale
Kennzahlen und Managemententscheidungen auf Daten aus dem ERP-System. Sind diese
fehlerhaft oder unzureichend, verlieren auch die daraus abgeleiteten Analysen
und Prognosen jedwede Aussagekraft.
Christian Biebl sagt: "Die wirtschaftlichen Auswirkungen mangelhafter
Datenpflege können gravierend sein. Bereits geringfügige Abweichungen in den
Daten können sich über Prozessketten hinweg multiplizieren und zu
Effizienzverlusten im zweistelligen Prozentbereich führen. Gleichzeitig
verlängern sich Lieferzeiten, was sich direkt auf die Kundenzufriedenheit
auswirkt."
Datenzuwachs verschärft das Problem
Die Problematik verschärft sich durch die zunehmende Datenmenge. Unternehmen
verzeichnen ein jährliches Datenwachstum von durchschnittlich mehr als 40
Prozent. Ein Großteil wird über Materialwirtschafts- und CRM-Systeme gebildet.
Ohne strukturierte Datenpflege entstehen dabei schnell unübersichtliche und
redundante Datenbestände, die Prozesse verlangsamen, statt unterstützen.
Christian Biebl sagt: "Datenqualität ist kein rein technisches Thema, sondern
stellt eine organisatorische Herausforderung dar. In vielen Unternehmen fehlt
eine klare Verankerung von Verantwortlichkeiten für Stammdaten, ebenso wie
definierte Prozesse zur Qualitätssicherung." Studien etwa von Gartner, KPMG und
Bitkom belegen, dass nur ein sehr geringer Anteil der Unternehmen die eigene
Datenqualität als sehr hoch einschätzt, während ein Großteil mit
unvollständigen, fehlerhaften oder veralteten Daten arbeitet.
Die Konsequenz daraus ist eindeutig: Die Qualität der Daten entscheidet über den
wirtschaftlichen Nutzen eines ERP-Systems. Investitionen in Software allein
reichen nicht aus, wenn die Datenbasis nicht den gleichen Stellenwert erhält.
Vielmehr ist ein systematisches Stammdatenmanagement - auch softwaregestützt
z.B. über Workflows - erforderlich, das Datenpflege als integralen Bestandteil
der Geschäftsprozesse etabliert, Verantwortlichkeiten definiert und die
kontinuierliche Aktualisierung sicherstellt. Unternehmen, die ihre Datenbasis
nicht konsequent pflegen, riskieren, dass Digitalisierungsvorhaben ins Leere
laufen und Effizienzpotenziale ungenutzt bleiben.
Planat übernimmt bei Unternehmen neben der ERP-Einführung auch die umfassende
Beratung zur Effizienzsteigerung innerhalb der eigenen Prozesse. "In dieser
Phase sollten auch die Prozesse und die Verantwortlichkeiten zur fortlaufenden
Pflege der Stammdaten genau festgelegt werden", rät Christian Biebl.
Die PLANAT GmbH ( www.PLANAT.de (http://www.planat.de) ) bietet mit der
skalierbaren ERP-Standardsoftware FEPA einen flexiblen IT-Service "Made in
Germany" für den produzierenden Mittelstand. In der Basisversion verantwortet
die Software Vertrieb, Beschaffung, Logistik, Produktionsplanung und -steuerung
mit Betriebsdatenerfassung und betriebswirtschaftliche Anwendungen. On top
können bedarfsgerecht branchenspezifische Softwareinhalte integriert und diverse
Add-ons, wie z. B. ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) oder
Customer-Relationship-Management (CRM), eingesetzt werden. Das innovative,
modulare Softwarekonzept ergänzt PLANAT seit 1981 durch branchenspezifische
Beratung sowie durch verlässlichen Support.
Kontakt:
PLANAT GmbH,
Schönbergstr. 45-47, 73760 Ostfildern (bei Stuttgart), Deutschland,
Tel.: +49 (0)711-16756-0, E-Mail: mailto:software@PLANAT.de,
Web: http://www.PLANAT.de
Ansprechpartner: Cecilia Fischer - E-Mail: mailto:cecilia.fischer@planat.de
PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH,
E-Mail: mailto:team@euromarcom.de, Web: http://www.euromarcom.de
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OTS: PLANAT GmbH
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