|
Hamburg (ots) - Aktueller kann ein Spielfilm kaum sein: Am Donnerstag, 7. Mai,
startet "Roya" (persisch für "Traum", "Phantasie", "Vision") bundesweit in den
Kinos.
Basierend auf ihrer eigenen Geschichte erzählt die iranische Autorin und
Regisseurin Mahnaz Mohammadi von der Universitätsprofessorin "Roya", die im Iran
in Einzelhaft sitzt. Sie hatte sich für Freiheit, Demokratie und Frauenrechte
stark gemacht hat. Jetzt wird sie gefoltert, um ihre Aussagen öffentlich zu
revidieren. Gibt sie ein TV-Interview, wird ihr in Aussicht gestellt, für drei
Tage freizukommen, um sich von ihrem an Alzheimer erkrankten Vater verabschieden
zu können. Gefangen zwischen Realität, Träumen und Wahnvorstellungen wird die
Inhaftierte täglich gezwungen, ihre Werte und ihren Weg zu überprüfen. Ein
eindrucksvolles Porträt einer starken Frau, die trotz traumatisierender Gewalt
und den daraus entstehenden Narben auf Körper und Seele ihre Hoffnung und Würde
nicht verliert.
Der Spielfilm feierte auf der diesjährigen Berlinale seine Weltpremiere und
läuft derzeit weltweit auf Filmfestivals. Neben Melisa Sözen in der Hauptrolle
stehend u.a. Maryam Palizban, Babak Radmehr, Hassina Burgan, Paria Shams, Hamid
Reza Djavdan, Mohammad Ali Hosseinalipour vor der Kamera von Ashkan Ashkani. Im
Frühjahr 2027 wird der Film im NDR Fernsehen zu sehen sein.
Das iranische Regime untersagte Mahnaz Mohammadi offiziell, Filme zu drehen, und
warf ihr Spionage vor. Seit 2022 realisiert sie ihre Filme außerhalb des Iran.
"Roya", produziert von dem Hamburger Produzenten Farzad Pak entstand mit Hilfe
der MOIN Filmförderung Hamburg, Medien Board Brandenburg, Film Fund Luxembourg.
Redaktionell verantwortlich sind Patrick Poch und Christian Granderath (NDR,
Federführer), Carlos Gerstenhauer (BR), Manfred Hattendorf (SWR) und Thomas
Schreiber (ARD Degeto). Deutscher Verleiher ist Little Dream Pictures, der
weltweite Vertrieb läuft über Totem Films.
Pressekontakt:
Norddeutscher Rundfunk
Unternehmenskommunikation
Presse und Kommunikation
Mail: mailto:presse@ndr.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6561/6270501
OTS: NDR Norddeutscher Rundfunk
|