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Berlin (ots) -
- Der deutsche Markt für Nikotinbeutel wächst weiterhin rasant
- Mehrzahl der jungen Erwachsenen kommt mit Schwarzmarktprodukten in Kontakt
- Bayern führt Nutzung in Deutschland mit deutlichem Abstand an
Der deutsche Markt für Nikotinbeutel verzeichnet im Jahr 2026 weiterhin ein
rasantes Wachstum, obwohl der reguläre Verkauf in Deutschland verboten ist und
die Produkte primär über den grenzüberschreitenden Online-Handel bezogen werden.
Das ist eines der zentralen Ergebnisse des neuen Nikotinbeutelberichts 2026
(https://www.haypp.com/de/nikotinbericht/2026) , den der Online-Händler Haypp in
Zusammenarbeit mit Northerner.de jährlich veröffentlicht.
Die Daten zeigen zudem eine deutliche Verschiebung der Konsumgewohnheiten: 52
Prozent der Nutzer:innen greifen zu Nikotinbeuteln, um das Rauchen oder Vapen
aufzugeben. In der Schweiz ist dieser Trend noch deutlicher; dort haben
tabakfreie Beutel mit einem Marktanteil von 76 Prozent den traditionellen Snus
inzwischen weit hinter sich gelassen.
Nikotinbeutel als rauchfreie Alternative zur Zigarette
Die Motivation für den Umstieg ist laut den Berichten klar: Nutzer:innen
schätzen vor allem die Unauffälligkeit (77 %) und die Tatsache, dass Mitmenschen
nicht durch Rauch oder Dampf belästigt werden (76 %). Die Erfahrungen nach dem
Wechsel sind überwältigend positiv: 92 Prozent der deutschen Konsument:innen
berichten von einem verbesserten Wohlbefinden.
" Der deutsche Markt für Nikotinbeutel wächst rasant, da immer mehr
Konsumentinnen und Konsumenten nach einer diskreten und tabakfreien Alternative
zur Zigarette suchen ", sagt Markus Lindblad, Head of Legal & External Affairs
der Haypp Group. " Dass über die Hälfte unserer Kunden die Beutel nutzt, um dem
Rauchen oder Vapen endgültig den Rücken zu kehren, bestätigt den Stellenwert
dieser Produkte. Eine pauschale Verunglimpfung von Nikotinbeuteln ist der
falsche Weg ."
Gefahr durch den Schwarzmarkt: Gesundheitsrisiken und mangelnde Kontrolle
Trotz des Marktwachstums offenbart der Bericht eine Schattenseite: Die
Verbreitung illegaler Nikotinbeutel nimmt drastisch zu. In Deutschland geben
bereits 39 Prozent der Befragten an, mit Schwarzmarktprodukten in Kontakt
gekommen zu sein - bei den 18- bis 24-Jährigen sind es sogar 56 Prozent. In der
Schweiz berichtet jede:r siebte Nutzende (15 %) von solchen Erfahrungen.
Die damit verbundenen Risiken sind erheblich. 62 Prozent der deutschen
Nutzer:innen äußern große Bedenken hinsichtlich der gesundheitlichen Gefahren
durch unregulierte Inhaltsstoffe oder falsche Nikotinangaben auf dem
Schwarzmarkt. Besonders kritisch wird die Rolle der Behörden bewertet: In
Deutschland halten 45 Prozent der Konsument:innen die Durchsetzung rechtlicher
Vorgaben gegen illegale Verkäufe für unwirksam.
" Besonders alarmierend ist die Zunahme des Schwarzmarktes. Wenn fast 40 Prozent
der Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland bereits mit illegalen Produkten in
Kontakt gekommen sind, zeigt das die dringende Notwendigkeit für klare
regulatorische Rahmenbedingungen und eine konsequente Durchsetzung. Nur so
können wir den Jugendschutz und die Produktsicherheit gewährleisten, die im
kontrollierten Onlinehandel durch automatisierte Altersprüfungen bereits
Standard sind ", so Lindblad weiter.
Regionale Unterschiede: Bayern führt, der Osten bleibt zurück
Ein Blick auf die deutsche "Nikotinbeutel-Karte" zeigt ein massives regionales
Gefälle. Bayern bleibt mit einem Pro-Kopf-Index von 260 einsamer Spitzenreiter
beim Konsum, gefolgt von Hamburg (171) und Baden-Württemberg (164). Im Gegensatz
dazu bilden die ostdeutschen Bundesländer gemeinsam das Schlusslicht: In
Sachsen-Anhalt (Index 42), Mecklenburg-Vorpommern (44) und Brandenburg (48) ist
die Nutzungsrate am geringsten.
Methodik
Die Grundlage des Berichts bildet eine Umfrage unter einer zufällig ausgewählten
Stichprobe von 1.257 deutschen Nikotinbeutel-Nutzer:innen, die Kund:innen bei
Haypp.de und Northerner.de sind. Die Befragung wurde zwischen Januar und Februar
2026 durchgeführt. Ergänzt wird die Studie durch detaillierte Verkaufsdaten für
das Gesamtjahr 2025, basierend auf insgesamt 58.000 deutschen Kund:innen.
Den vollständigen Report und weitere regionale Statistiken zum Gebrauch von
Nikotinbeuteln in Deutschland können Sie hier herunterladen:
Nikotinbeutelbericht Deutschland 2026
(https://www.haypp.com/de/nikotinbericht/2026)
Pressekontakt für Rückfragen:
Lisa Hottes
Head of PR & External Affairs DACH
mailto:lisa.hottes@hayppgroup.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/156104/6277002
OTS: Haypp
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