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Brake (ots) - Oldenburg. Am Donnerstag, 14. Mai 2026, gegen 18:23 Uhr,
kollidierte ein hunteabwärts in Richtung Elsfleth fahrendes Binnenmotorschiff
leicht mit der Eisenbahnbrücke Oldenburg. Bei der Durchfahrt berührte die
metallene Verkleidung des Schornsteins die Unterseite der Brücke. Personen
wurden nicht verletzt. Am Schiff entstanden leichte Schäden an der
Schornsteinverkleidung sowie Kratzer an der Radarantenne. Die Schiffssicherheit
wurde nach bisherigen Erkenntnissen nicht beeinträchtigt. Schäden an der
Eisenbahnbrücke stellten weder die Deutsche Bahn noch Beamte der
Wasserschutzpolizeistation Brake bei einer gemeinsamen Ortsbegehung am 18. Mai
2026 fest. Der Bahnverkehr musste aufgrund des Vorfalls nicht gesperrt werden.
Der Schiffsführer meldete den Vorfall erst am 15. Mai 2026 der Verkehrszentrale.
Die Wasserschutzpolizei erhielt am 16. Mai 2026 Kenntnis, nachdem der
Schiffsführer eine Vorgangsnummer für seine Versicherung benötigte. Nach ersten
Erkenntnissen schätzte der Schiffsführer die Durchfahrtshöhe beziehungsweise die
Höhe seines Schiffes falsch ein. Gegen den Schiffsführer wurden zwei
Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet: eines wegen der fehlerhaften
Brückendurchfahrt und eines wegen der verspäteten Meldung des Vorfalls. Die
Ermittlungen dauern an. Die Eisenbahnbrücke Oldenburg ist derzeit unabhängig von
dem Vorfall bis zum 21. Mai 2026 wegen geplanter Wartungsarbeiten für den
Bahnverkehr gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet.
Rückfragen bitte an:
Wasserschutzpolizeiinspektion
E-Mail: esd@wspst-brake.polizei.niedersachsen.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/119277/6277081
OTS: Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg
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