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WIESBADEN (ots) - Exporte (kalender- und saisonbereinigte Warenausfuhren), März
2026
135,8 Milliarden Euro
+0,5 % zum Vormonat
+1,9 % zum Vorjahresmonat
Importe (kalender- und saisonbereinigte Wareneinfuhren), März 2026
121,5 Milliarden Euro
+5,1 % zum Vormonat
+7,2 % zum Vorjahresmonat
Außenhandelsbilanz (kalender- und saisonbereinigt), März 2026
14,3 Milliarden Euro
Im März 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Februar 2026 kalender- und
saisonbereinigt um 0,5 % und die Importe um 5,1 % gestiegen. Im Vergleich zum
Vorjahresmonat März 2025 nahmen die Exporte um 1,9 % und die Importe um 7,2 %
zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse
weiter mitteilt.
Im März 2026 wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 135,8
Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 121,5
Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss
damit im März 2026 mit einem Überschuss von 14,3 Milliarden Euro ab. Im Februar
2026 hatte der kalender- und saisonbereinigte Außenhandelssaldo +19,6 Milliarden
Euro betragen. Im März 2025 hatte er bei +19,9 Milliarden Euro gelegen.
Außenhandel mit EU-Staaten
In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im März 2026 kalender-
und saisonbereinigt Waren im Wert von 78,4 Milliarden Euro exportiert und es
wurden Waren im Wert von 61,0 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber
Februar 2026 stiegen die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die
EU-Staaten um 3,4 % und die Importe aus diesen Staaten um 3,0 %. In die Staaten
der Eurozone wurden Waren im Wert von 54,8 Milliarden Euro (+4,1 %) exportiert
und es wurden Waren im Wert von 40,8 Milliarden Euro (+1,7 %) aus diesen Staaten
importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im
Wert von 23,6 Milliarden Euro (+1,7 %) exportiert und es wurden Waren im Wert
von 20,1 Milliarden Euro (+5,7 %) von dort importiert.
Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten
In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im März 2026 kalender- und
saisonbereinigt Waren im Wert von 57,4 Milliarden Euro exportiert und es wurden
Waren im Wert von 60,5 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber
Februar 2026 sanken die Exporte in die Drittstaaten um 3,3 % und die Importe von
dort stiegen um 7,4 %.
Die meisten deutschen Exporte gingen im März 2026 in die Vereinigten Staaten.
Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 11,2 Milliarden
Euro exportiert, das waren 7,9 % weniger als im Februar 2026. Gegenüber dem
Vorjahresmonat März 2025 waren die Exporte in die Vereinigten Staaten kalender-
und saisonbereinigt um 21,4 % niedriger. Einen stärkeren Rückgang der Exporte in
die USA hatte es im Vorjahresvergleich zuletzt im Juni 2020 (-27,4 % gegenüber
Juni 2019) gegeben. Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im Vergleich
zum Vormonat um 3,2 % auf 7,4 Milliarden Euro zu. Die Exporte in die
Volksrepublik China sanken im März 2026 im Vergleich zum Februar 2026 um 1,8 %
auf 6,0 Milliarden Euro.
Die meisten Importe kamen im März 2026 aus der Volksrepublik China. Von dort
wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 15,6 Milliarden Euro
eingeführt. Das waren 4,9 % mehr als im Vormonat. Die Importe aus den
Vereinigten Staaten sanken um 3,7 % auf 8,0 Milliarden Euro. Die Importe aus dem
Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 11,7 % auf 3,5 Milliarden
Euro zu.
Originalwerte für den Außenhandel (nicht kalender- und saisonbereinigt)
Nominal (nicht kalender- und saisonbereinigt) wurden im März 2026 Waren im Wert
von 150,3 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 130,4
Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat
März 2025 stiegen die Exporte damit um 6,9 % und die Importe um 11,1 %. Die
unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im März 2026 mit einem Überschuss von
19,8 Milliarden Euro ab. Im März 2025 hatte der Saldo +23,2 Milliarden Euro
betragen.
Methodische Hinweise:
In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen
Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der
Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat/Vorquartal.
Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der
kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen
Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten
unabhängig.
Ausführliche Erläuterungen zur Kalender- und Saisonbereinigung enthält das
Methodenpapier "Saisonbereinigung im Außenhandel". Bei kalender- und
saisonbereinigten Werten handelt es sich immer um errechnete fiktive Werte. Ein
Vergleich zwischen bereinigten und unbereinigten (nominalen) Reihen ist daher
nicht sinnvoll.
Bei den Ergebnissen in dieser Pressemitteilung handelt es sich um vorläufige
Ergebnisse der monatlichen Außenhandelsstatistik. Aussagen zu den Gründen für
Veränderungen im Außenhandel insgesamt oder mit einzelnen Staaten oder
Staatengruppen sind zu diesem frühen Zeitpunkt aufgrund noch nicht vorliegender
Detailergebnisse nicht möglich.
Weitere Informationen:
Weitere kalender- und saisonbereinigte Ergebnisse der Außenhandelsstatistik
bietet die Datenbank GENESIS-Online (Tabellen 51000-0020 und 51000-0021). Dort
sind auch erste vorläufige nominale Ergebnisse des Berichtsmonats März 2026
abrufbar (Tabellen 51000-0002, 51000-0004 und 51000-0006). Diese ersten
vorläufigen Ergebnisse werden am 21. Mai 2026 zeitgleich mit der
Veröffentlichung der vollständigen Detailergebnisse für den Berichtsmonat
(Tabellen 51000) aktualisiert.
Ergebnisse zum Außenhandel sind auch im "Dashboard Konjunktur"
(www.dashboard-konjunktur.de) verfügbar. In diesem Datenportal bündelt das
Statistische Bundesamt hochfrequente Indikatoren der amtlichen Statistik und
weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt,
Bauen und Energie.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen
und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter
www.destatis.de/pressemitteilungen.
Weitere Auskünfte:
Außenhandel
Telefon: +49 611 75 2481
www.destatis.de/kontakt
Pressekontakt:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
www.destatis.de/kontakt
Telefon: +49 611-75 34 44
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/32102/6271070
OTS: Statistisches Bundesamt
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