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Berlin (ots) - Mit dem Vorstoß von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und
ihrem Vize Omid Nouripour, den geplanten Neubau "Luisenblock Ost II" zu stoppen,
geht die Spitze des Parlaments mit gutem Beispiel voran. In einer Lage, in der
der Bund jeden Euro dreimal umdrehen muss, ist ein zusätzlicher Bürokomplex im
Regierungsviertel für geplante 600 Millionen Euro, der aller Erfahrung nach
deutlich teurer werden dürfte, politisch kaum vermittelbar.
Klöckner und Nouripour beweisen nun, dass es auch anders geht: Einräumen, dass
man sich ein Megaprojekt nicht mehr leisten will. Und den Mut aufbringen,
politisch gegen eingefahrene Mechanismen aus den Zeiten gefüllter Kassen
anzutreten. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Weitere sollten
folgen. Stichwort Diäten.
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