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Berlin (ots) - Frühjahrsumfrage 2026: 59 Prozent sparen für die Altersvorsorge,
36 Prozent für Wohneigentum, 26 Prozent nennen den Bausparvertrag als Geldanlage
Die Altersvorsorge bleibt das mit Abstand wichtigste Sparmotiv der Menschen in
Deutschland. In der aktuellen Frühjahrsumfrage 2026 des Verbands der Privaten
Bausparkassen nennen 59 Prozent der Befragten die Altersvorsorge als Grund für
ihre Sparanstrengungen. Damit bleibt die private Vorsorge trotz wirtschaftlicher
Unsicherheit, hoher Wohnkosten und anhaltender Rentendebatte das dominierende
Sparziel.
Auf Platz zwei folgt das Sparen für Konsumzwecke mit 43 Prozent. Für
Wohneigentum sparen 36 Prozent der Befragten. Die Kapitalanlage wird von 35
Prozent genannt. Deutlich seltener werden der Notgroschen mit 3 Prozent und die
Ausbildung der Kinder mit 2 Prozent als Sparmotive angegeben. Mehrfachnennungen
waren möglich.
Christian König, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Privaten Bausparkassen,
erklärt: "Die Menschen in Deutschland haben ein sehr klares Gespür dafür, dass
sie zusätzlich vorsorgen müssen. Die Altersvorsorge bleibt deshalb das mit
Abstand wichtigste Sparmotiv. Zugleich zeigt die Umfrage: Wohneigentum bleibt
für viele ein relevantes Ziel, auch wenn die Hürden beim Erwerb weiter hoch
sind."
Vor diesem Hintergrund gewinnt auch die Reform der geförderten privaten
Altersvorsorge an Bedeutung. Aus Sicht des Verbands ist entscheidend, dass die
Eigenheimrente als Wohneigentumskomponente der privaten Altersvorsorge erhalten
und gestärkt wird. Denn selbstgenutztes Wohneigentum kann einen wichtigen
Beitrag zur Alterssicherung leisten: Wer im Ruhestand mietfrei wohnt, entlastet
sein Haushaltsbudget dauerhaft und gewinnt finanzielle Spielräume.
"Wohneigentum ist für viele Menschen nicht nur ein Wohnwunsch, sondern ein
wichtiger Baustein der Altersvorsorge", so König. "Wenn aber Eigenkapitalhürden,
Erwerbsnebenkosten sowie hohe Bau- und Finanzierungskosten den Zugang
erschweren, wird aus einem breiten gesellschaftlichen Wunsch für viele ein kaum
erreichbares Ziel. Deshalb muss die Reform der privaten Altersvorsorge die
Wohneigentumsbildung konsequent mitdenken."
Eine ergänzende Abfrage zu den Geldanlagen der Bundesbürger zeigt zudem:
Klassische und liquide Anlageformen bleiben besonders verbreitet. 38 Prozent
nennen das Sparen auf dem Girokonto, 32 Prozent Sparbuch oder Sparanlagen,
jeweils 30 Prozent Tagesgeldkonten und Investmentfonds. Renten- und
Kapitallebensversicherungen kommen auf 27 Prozent. Der Bausparvertrag wird von
26 Prozent der Befragten genannt und liegt damit vor Aktien mit 24 Prozent,
Immobilien und Riester-Rente mit jeweils 19 Prozent sowie festverzinslichen
Wertpapieren mit 9 Prozent.
König dazu: "Der Bausparvertrag behauptet sich in einem breiten Anlageumfeld.
Das zeigt: Viele Menschen suchen weiterhin planbare, sichere und zweckgerichtete
Sparformen. Gerade beim Ziel Wohneigentum geht es nicht nur um Rendite, sondern
auch um Verlässlichkeit, Eigenkapitalaufbau und Zinssicherheit."
Hintergrund:
Für die regelmäßig durchgeführte Erhebung befragt das Marktforschungsinstitut
Kantar im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen mehr als 2.000
Personen ab 14 Jahren in Deutschland zu ihrem Sparverhalten. Mehrfachnennungen
sind möglich.
Über den Verband der Privaten Bausparkassen
Der Verband der Privaten Bausparkassen e. V. mit Sitz in Berlin vertritt die
Interessen der privaten Bausparkassen in Deutschland. Er setzt sich für stabile
und verlässliche Rahmenbedingungen für das Bausparen ein und bringt sich aktiv
in die wohnungs- und finanzpolitische Diskussion ein. Ziel ist es, breite
Bevölkerungsschichten beim Erwerb von Wohneigentum, bei der Modernisierung von
Wohnraum und bei der langfristigen Finanzierung zu unterstützen.
Pressekontakt:
Germaine Dahlmann
Leiterin Kommunikation
Verband der Privaten Bausparkassen e.V.
030-590091-534
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OTS: Verband der privaten Bausparkassen e.V.
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