|
Nürnberg (ots) - Eine Analyse der durchschnittlichen Angebotspreise von
Eigentumswohnungen im Berliner S- und U-Bahn-Netz zeigt:
- Spitzenpreise in Mitte: Rund um die U-Bahn-Station Museumsinsel (7.812 Euro
pro Quadratmeter) kosten Wohnungen am meisten
- Teuerste Linie: U1 zwischen Warschauer Straße und Uhlandstraße mit
Haltestellen-Durchschnittspreis von 5.865 Euro
- Ringbahn-Effekt: Direkt außerhalb des Berliner S-Bahn-Rings fallen die
Quadratmeterpreise um bis zu 1.700 Euro
- Günstigste Haltstellen: Kaulsdorf-Nord (2.558 Euro) im Berliner Osten und
Bernau (2.799 Euro) im nördlichen Speckgürtel
Hohe Immobilienpreise und gestiegene Zinsen machen den Kauf einer Wohnung in
Berlin für Normalverdiener zunehmend schwierig. Eine immowelt Analyse der
durchschnittlichen Quadratmeterpreise von Eigentumswohnungen rund um die
Berliner S- und U-Bahn-Haltestellen zeigt jedoch: Außerhalb des S-Bahn-Rings
sowie im Umland der Hauptstadt finden Käufer nach wie vor günstigere
Eigentumswohnungen mit guter Anbindung an den Nahverkehr. Rund um die
preiswertesten Haltestellen kostet der Quadratmeter sogar weniger als 3.000
Euro. Am teuersten sind Eigentumswohnungen dagegen an Stationen in Berlin Mitte,
wo Käufer in der Spitze mehr als 7.000 Euro pro Quadratmeter zahlen. Für die
Analyse wurden die Angebotspreise von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3
Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) im 500-Meter-Umkreis aller S- und
U-Bahn-Haltestellen der Berliner Verkehrsbetriebe untersucht. Eine interaktive
Karte mit den Wohnungspreisen an den Berliner Stationen steht hier zur Verfügung
(https://content.cdn.immowelt.com/iw_ratgeber2/Staedte/Berlin/Berlin_bahn_6.html
) .
Spitzenpreise in Mitte; U1 ist teuerste Linie
Insgesamt befinden sich 8 der 10 teuersten Haltestellen im Ortsteil Mitte. Das
hochpreisigste Pflaster für Wohnungskäufer im Berliner Bahnnetz ist die Station
Museumsinsel. Rund um die U5-Haltestelle kosten Eigentumswohnungen im Schnitt
7.812 Euro pro Quadratmeter. Dahinter folgen mit Hausvogteiplatz (7.530 Euro)
und Unter den Linden (7.426 Euro) weitere U-Bahn-Stopps im Zentrum der
Hauptstadt. Doch die 7.000-Euro-Marke wird auch außerhalb von Mitte
überschritten: An der Haltestelle Freie Universität (7.118 Euro) in Dahlem sowie
an der Charlottenburger Station Uhlandstraße (7.103 Euro).
Die teuerste Linie Berlins ist die U1 mit einem durchschnittlichen
Quadratmeterpreis von 5.865 Euro an ihren 13 Stationen. Für das hohe Preisniveau
sorgt der Verlauf der U1 durch die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte,
Tempelhof-Schöneberg und Charlottenburg-Wilmersdorf entlang zentral gelegener
und folglich hochpreisiger Haltestellen wie Kurfürstendamm (6.393 Euro) oder
Anhalter Bahnhof (6.096 Euro).
Ringbahn als Preislinie
Während die meisten Haltestellen innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings die
5.000-Euro-Marke überschreiten, fallen die Quadratmeterpreise außerhalb der
Ringbahn zum Teil deutlich geringer aus. Ein Beispiel findet sich entlang der
Linie U2: An der Haltestelle Eberswalder Straße innerhalb des S-Bahn-Rings liegt
der Angebotpreis für eine Bestandswohnung bei durchschnittlich 6.258 Euro. Nur
zwei Stationen weiter nördlich, an der Vinetastraße, fällt das Preisniveau auf
4.568 Euro. Nach dem Verlassen des S-Bahn-Rings werden die Wohnungspreise also
um rund ein Viertel (-1.690 Euro) günstiger. Die Eberswalder Straße liegt dabei
im Szeneviertel Prenzlauer Berg, während die Vinetastraße bereits zum Ortsteil
Pankow zählt.
Dasselbe Phänomen zeigt sich auch bei der S2 in südlicher Richtung: Rund um die
Yorckstraße in Schöneberg wird der Quadratmeter für 5.688 Euro angeboten. Am
Südkreuz fällt der Preis bereits auf 5.106 Euro, und nur eine Station außerhalb
des Rings, am Priesterweg, sinkt der Preis - obwohl ebenfalls noch in Schöneberg
gelegen - massiv auf 4.168 Euro.
Sparpotenzial im Berliner Osten und Umland
Am günstigsten sind Wohnungen am östlichen Stadtrand Berlins. Die Haltestelle
Kaulsdorf-Nord im Ortsteil Hellersdorf weist mit 2.558 Euro den niedrigsten
Quadratmeterpreis aller Stationen auf. Mit der U5 benötigt man von hier aus
dennoch nur rund eine halbe Stunde bis zum Brandenburger Tor. Weniger als 3.000
Euro kostet der Quadratmeter auch rund um die Ostberliner Haltestellen
Cottbusser Platz (2.813 Euro) und Wartenberg (2.900 Euro).
Erhebliches Sparpotenzial bietet zudem das angebundene Brandenburger Umland.
Rund um den Bahnhof Bernau, die Endhaltestelle der S2 im Norden, zahlen
Wohnungskäufer im Schnitt 2.799 Euro pro Quadratmeter. Ähnlich günstig ist es am
südlichen Ende der S2: Am Bahnhof Mahlow in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow
kosten Bestandswohnungen im Schnitt 2.956 Euro. Von beiden Haltestellen aus
erreichen Pendler das Berliner Stadtzentrum mit der S-Bahn in etwa 30 Minuten.
Eine Karte mit den Wohnungspreisen an ausgewählten Stationen steht hier zum
Download bereit. (https://content.cdn.immowelt.com/iw_group2/import/Redaktion/Pr
essemitteilungen/2026/2026_05_12_Grafik_Berlin_Preise_Haltestellen.jpg)
Ausführliche Tabellen mit Preisen zu allen S- und U-Bahn-Stationen in Berlin
stehen hier zum Download bereit. (https://content.cdn.immowelt.com/iw_group2/imp
ort/Redaktion/Pressemitteilungen/2026/2026_05_12_Tabellen_Berlin_Haltestellen_Wo
hnungspreise.pdf)
Berechnungsgrundlage:
Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise waren auf immowelt.de inserierte
Angebote in Berlin und Brandenburg, die im Umkreis von 500 Metern von U- oder
S-Bahn-Stationen liegen. Die mittels hedonischer Verfahren errechneten Werte
geben die Preise von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock,
Baujahr 1990er-Jahre) zum 01.04.2026 wieder. Es handelt sich um Angebots-, keine
Abschlusspreise.
Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in unserem
Pressebereich
(https://www.immowelt.de/ueberuns/presse/pressemitteilungenkontakt/) .
Über immowelt:
Das Immobilienportal immowelt.de ist einer der führenden Online-Marktplätze für
Miet- und Kaufimmobilien in Deutschland. Die Plattform bringt seit über 30
Jahren erfolgreich Eigentümer, Immobilienprofis und Suchende zusammen. Die
immowelt Mission ist es, künftig alle Schritte der Immobilientransaktion zu
digitalisieren, um diese für alle Beteiligten so unkompliziert und einfach wie
möglich zu gestalten. immowelt unterstützt mit datengestützten Services die
unkomplizierte Suche nach einer Mietwohnung, die effektive Vermarktung einer
Immobilie und maßgeschneiderte Finanzierungen der eigenen vier Wände. Dank
jahrzehntelanger Erfahrung und breitem Immobilien-Know-how kreiert immowelt so
das perfekte Erfolgserlebnis für Mieter und Vermieter, Immobilienprofis,
Immobilieneigentümer und Käufer.
Betrieben wird immowelt.de von der AVIV Germany GmbH, die zur AVIV Group gehört,
einem der größten digitalen Immobilien-Tech-Unternehmen der Welt.
Pressekontakt:
AVIV Germany GmbH
Ostendstraße 113
90482 Nürnberg
Barbara Schmid
+49 (0)911/520 25-808
mailto:presse@immowelt.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/24964/6273475
OTS: immowelt
|