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Toronto/Hamburg (ots) - Die wachsende Furcht vor der Wirkung von KI hat im
ersten Quartal 2026 die Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern an den
Aktienmärkten vergrößert. Börsennotierte Immobilienaktien (REITs) gehören zu den
Profiteuren dieses "AI immunity trade", wie ein neues Whitepaper erklärt.
Die wachsende Furcht vor der disruptiven Wirkung von Künstlicher Intelligenz
(KI) hat im ersten Quartal dieses Jahres die Kluft zwischen Gewinnern und
Verlierern an den Aktienmärkten vergrößert. Börsennotierte Immobilienaktien
(Real Estate Investment Trusts, REITs) gehören in den ersten drei Monaten 2026
zu den Gewinnern dieses KI-Immunitäts-Trades, wie Zahlen belegen.
Dafür gibt es drei wesentliche strukturelle Gründe, die sich auf vorhersehbare
Zeit auch nicht ändern werden. So argumentiert Hazelview Investments
(https://www.hazelview.com/about) , ein globaler, alternativer Investmentmanager
mit Schwerpunkt auf Immobilien, in einem aktuellen Whitepaper " Der
KI-Immunitäts-Trade & REITs (https://www.hazelview.com/docs/default-source/white
-papers/the-ai-immunity-trade-and-reits---final---dea38211c705de4dbca14b84afbecd
74bd.pdf) ". Speziell kapitalintensive Branchen wie Gewerbeimmobilien werden von
den Autoren als weitgehend immun gegen den Ersatz durch KI angesehen.
Ein guter Auftakt für globale REITs
Globale REITs erzielten in den ersten beiden Monaten dieses Jahres (vor Ausbruch
des Iran-Kriegs) noch Zuwächse in zweistelliger Höhe und übertrafen damit
globale und US-Aktien deutlich. Im Verlauf des Monats März mussten REITs zwar
wieder etwas von dieser Performance abgeben - am Ende des Quartals lagen sie mit
moderaten Gewinnen dennoch vor den Aktien.
In den vergangenen Monaten ist offensichtlich geworden: Die Risiken, die KI für
ganze Geschäftsmodelle und Tausende von Arbeitsplätzen darstellt - ob bei
Softwareanwendungen für den Einzelhandel, der telefonischen Kundenbetreuung oder
auch in gehobenen Bürojobs von Rechtsanwälten, Steuerberatern und
Finanzunternehmen -, schlagen sich direkt auf Aktienkurse und Gewinnerwartungen
von Firmen nieder.
Im Zuge dieser Neubewertung rotiert Anlegerkapital zunehmend in Branchen mit
Geschäftsmodellen und Kapitalströmen, die gegen diesen Einfluss immun, zumindest
aber geschützter, zu sein scheinen. Das Phänomen wird als "KI-Immunität"
bezeichnet oder "HALO" ("Heavy Assets, Low Obsolescence"), also
"kapitalintensive Anlagen, geringe Wertminderung".
REITs gehörten, zumindest in den ersten beiden Monaten dieses Jahres, zu den
Gewinnern dieser Rotation.
"Diese Entwicklung soll aber nicht als große Rotation - weg von KI -
missinterpretiert werden", erklärt Claudia Reich Floyd, Leiterin des Europabüros
von Hazelview in Hamburg und eine der Autorinnen des Whitepapers. Auch Bereiche
im Immobiliensektor mit direkter Verbindung zur KI-Branche, beispielsweise
Datenzentren, die zunehmenden Flächenbedarf haben, schnitten sehr gut ab.
"Anleger scheinen zwischen Unternehmen zu unterscheiden, die unmittelbar von der
KI profitieren, und solchen Geschäftsmodellen, die stärker von KI-bedingten
strukturellen Veränderungen betroffen sein könnten", so Reich Floyd.
Bereits im Vorjahr hatten die REITs-Experten ihren Spezialbericht " Der rasante
Aufstieg der Rechenzentren im digitalen Zeitalter
(https://www.hazelview.com/docs/default-source/white-papers/data-centres-de.pdf)
" veröffentlicht.
Drei strukturelle Umstände schützen REITs im KI-Zeitalter
Die Experten von Hazelview kommen zu dem Schluss, dass es vor allem drei
strukturelle Vorteile sind, die REITs bislang vor den Unterbrechungen und
Kursabschlägen im KI-Zeitalter bewahrt haben:
1. Börsennotierte Immobilienaktien basieren auf vertraglich festgelegten
Eigentumsrechten. Das bedeutet oft langlaufende Mietverträge, regelmäßige,
kalkulierbare Mietzahlungen inklusive festgelegter Mietpreiserhöhungen und
Ausfallregelungen. "Und obwohl unter Vermietern selbstverständlich Wettbewerb
besteht, gibt es keine vergleichbare KI-bedingte Bedrohung für das zugrunde
liegende Geschäftsmodell selbst", sagt Sarah Ekho, Associate und Mitautorin.
2. Besonders gewerbliche Immobilien profitieren von Flächenknappheit und
Lieferkettenproblemen, die durch Technologie nicht einfach "wegprogrammiert"
werden können. Die Nachfrage, vor allem im Logistikbereich, ist weit größer
als das Angebot. "Es ist wenig überraschend, dass der Beruf des Vermieters
nicht zu den Jobs gehört, die von der KI bedroht sind", bemerkt Frau Reich
Floyd.
3. Selbst in einer zunehmend digitalen Wirtschaft werden größere
Nachfragekategorien weiter durch physische Faktoren bestimmt - Menschen
müssen irgendwo wohnen, Waren gelagert und verteilt werden, und viele
Einzelhandelsformate sind weiterhin von lokalen Läden abhängig.
Vor diesem Hintergrund, so die Autoren, bieten börsennotierte Immobilien ein
Geschäftsmodell, dessen zentrales Wertversprechen widerstandsfähiger zu sein
scheint als das vieler anderer Branchen, die derzeit dem Disruptionsrisiko durch
KI ausgesetzt sind.
Frau Reich Floyd formuliert das abschließend drastischer: "Damit KI das
REITs-Modell grundlegend beeinträchtigen könnte, müsste sie den Bedarf an
Flächen selbst erheblich verringern oder einen Vermieter daran hindern, diese
Flächen gewinnbringend zu nutzen."
Über Hazelview Investments
Hazelview Investments Inc. ist ein Investor, Eigentümer und Manager globaler
Immobilienanlagen, der sich dafür einsetzt, Werte für Menschen und Orte zu
schaffen. Wir sind ein aktiver Investor und verfügen über ein praxisorientiertes
Team, das weltweit Investitionsmöglichkeiten ausfindig macht. Wir sind bestrebt,
das langfristige Wachstum unserer Mitarbeiter, Bewohner und der Investitionen,
die wir für unsere Kunden tätigen, zu fördern. Unser globales Investment- und
Vermögensverwaltungsteam mit mehr als 90 Mitarbeitern befindet sich in Toronto,
New York, Hongkong und Hamburg. Wir verwalten ein Immobilienvermögen von 10,9
Milliarden CAD (ca. 6,8 Milliarden EUR zum 31. Dezember 2025). Für weitere
Informationen besuchen Sie bitte die Website: http://www.hazelview.com/ .
Sollten Sie Fragen dazu haben oder an einem Gespräch mit Frau Reich Floyd von
Hazelview Investments interessiert sein, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf:
Hagen Gerle
Gerle Financial Communications Ltd
Tel.: +44 1460 495 573
E-Mail: hg@gerle-communications.co.uk
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OTS: Hazelview Investments
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