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Wernigerode (ots) - Deutschlands bedeutendster Vertreter der modernen
Pop-Art-Szene, der Hallenser Künstler Moritz Götze, war wieder in der Stadt und
hinterließ seine Spuren. Metergroße saftige Erdbeeren zieren nun die
GWW-Giebelfronten am Stadteingang nach Wernigerode. "Welcome Karls Erdbeerhof"
künden sie schon in der Ferne. Entstanden sind die neuen "Giebel-Emailletten" im
Auftrag der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH. Die GWW heißt
damit "Karls Erdbeerhof" und seine Mitarbeiter in einer originellen Kunstaktion
willkommen.
Begonnen hatte alles im Jahr 2023 mit einem sich auf 11 x 12 Meter entfaltenden
"Naturrausch" - ein Blätter- und Blütenwirbel für den Giebel des Wernigeröder
"Wellen"-Haus-Ensembles. Das Emaille-Wandbild mit dem Titel "Blütensturm"
besteht aus über 60 Einzelteilen, das Kleinste in A4-Größe. Das Größte 130 x 120
Meter umspannend.
2025 setzte Moritz Götze sein Blütenwerk an Fassaden im Stadtteil Burgbreite
fort.
2026 findet es seine Fortsetzung mit Erdbeermotiven als Willkommensgruß und
humorigem Fassaden-Hingucker.
"Wir freuen uns über die Ansiedlung von "Karls Erdbeerhof" als neuen
Touristen-Magneten, Arbeitgeber, Partner für Wernigerode und auch Unternehmen
nahe eines unserer größten Wohnquartiere in Stadtfeld", so Christian Zeigermann,
GWW-Geschäftsführer zum Hintergrund der neuerlichen Kunst-am-Bau-Aktion.
"Wir sagen "Welcome" und wollten das auch im Stadtbild sichtbar machen an
unserer dem Erdbeerhof nahen Wohnbebauung am Eingang Wernigerodes. Seit vier
Jahren sind wir dran, diesem Gebiet mit "Kunst am Bau" mehr Identität und
Orientierung zu geben. Dazu haben wir international renommierte Künstler
eingeladen, sich mit ihren Ideen an den Gebäudefronten zu verewigen. Das hat
bisher viel Aufmerksamkeit und Bewohner-Lob gefunden. Nun setzten wir es mit dem
bekanntesten deutschen Pop-Art-Künstler Moritz Götze fort."
GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann weiter: "Neben der vollständigen
energetischen Sanierung unserer Plattenbauten bis ins Jahr 2030 geht es uns als
GWW auch immer um eine ästhetische Heilung und Aufwertung der Quartiere. Dazu
lassen wir u. a. die alte Tradition der Kunst am Bau wiederaufleben. Die Kunst
von Moritz Götze ist dafür ein weiterer Beleg. Und vielleicht auch
Anknüpfungspunkt für die neuen Mitarbeiter von Karls Erdbeerhof, sich in unseren
"Erdbeer-Häusern" niederzulassen. Das würde uns natürlich sehr freuen."
Ob Erdbeer-Fassade oder Blütenrausch, für den GWW-Geschäftsführer sind Kunst am
Bau und moderne Freiraumgestaltung in der Lage, die Identifikation der Bewohner
mit dem Quartier zu erhöhen und das Wohnen attraktiver zu machen.
Aus seiner Sicht sind es drei Bausteine, die ein lebenswertes Quartier ergeben.
Das seien die Gebäude, die Freiflächengestaltung und letztlich die Kunst im
öffentlichen Raum, die einem Viertel in seiner Gesamtheit ein individuelles
Gepräge gibt und damit ein stärkeres Heimatgefühl für die Bewohner.
Wernigerodes Oberbürgermeister Tobias Kascha lobte während der Vorstellung der
Kunstaktion im Beisein von Erdbeerhof-Familien-Unternehmer Robert Dahl: "Das
Timing könnte kaum besser sein: Nur zwei Tage vor dem Start des ersten Karls
Erdbeerhof Pop-up-Festivals in Wernigerode ist diese Installation ein sichtbares
Zeichen der Vorfreude."
Der Künstler Moritz Götze zur Aktion: "Der Harz, der Brocken und die bunte Stadt
am Harz mit all ihrer geschichtsträchtigen Mystik war und ist für mich schon
immer eine große Inspiration. Es reizt mich zudem, der Rastergestaltung der
GWW-Häuser im Quartier freie dynamische Formen entgegenzusetzen". So auch mit
der Erdbeer-Aktion. "Ich bin immer wieder begeistert von Emaille. Es hat
Ausdrucksstärke, 100 Prozent Lichtechtheit und ist beständig im Außenraum", so
der Künstler. Alles beginnt dabei mit einem Stück Stahlblech, das in einem
Säurebad gereinigt, anschließend grundemailliert wird und auf das er dann Stück
für Stück Farbschichten aufträgt, die immer erneut bei 800 Grad eingebrannt
werden.
"Ich freue mich, dass mein damaliger Ansatz, den `Naturrausch` Stück für Stück
auf weiteren GWW-Plattenbaufassaden fortzusetzen und eine heitere Verbindung zu
schaffen, von der GWW aufgegriffen wird und nun in einer dritten Aktion zum
Start des Erdbeerhofes in Wernigerode weitergeführt wurde. Bei der Montage des
Entwurfs versammelten sich wieder zahlreiche GWW-Mieterinnen und -Mieter und
freuten sich über den neuen Anziehungspunkt im Viertel," so der Hallenser
Künstler.
GWW in Kürze
Die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH, Tochter der Stadt
Wernigerode, verwaltet in der Harzmetropole über 3.000 Wohneinheiten mit einer
Gesamtwohnfläche von 176.000 Quadratmetern. Die Wohnungen befinden sich unter
anderem in den Wohngebieten Altstadt, Burgbreite, Stadtfeld, Harzblick und im
Ortsteil Benzingerode. Etwa 7.500 der ca. 34.000 Wernigeröder wohnen bei der
GWW.
Die GWW verwaltet zudem 28 Gewerbeeinheiten, darunter ein Café, das Wernigeröder
Kino Volkslichtspiele, der Fürstliche Marstall, das Krummelsche Haus und ein
Kreativloft mit Co-Working-Arbeitsplätzen. Zugleich ist sie Bauherr der
August-Hermann-Francke-Grundschule in Wernigerode und des 100-Prozent
energiealternativen "Sonnenhauses". 2024 wurde die GWW mit dem Deutschen
Nachhaltigkeitspreis für die Sanierung das Gebäude-Karrees mit Klimagarten rund
um den Wernigeröder Walther-Grosse-Ring ausgezeichnet.
GWW-WR.de
Pressekontakt:
Michael von Raison
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OTS: Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH
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