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Föhren (ots) - Hohe Treibstoffpreise machen Diesel und Benzin zur Zielscheibe
organisierter Kriminalität. Ob auf Baustellen, Parkplätzen oder in
Logistikzentren - immer häufiger werden Tanks angezapft, Fuhrparks geplündert
oder Lagerbestände gestohlen. Besonders betroffen sind abgelegene Flächen, wo
Täter oft ungestört agieren.
"Täter gehen heute organisiert und schnell vor - reine Abschreckung reicht nicht
mehr", sagt Andreas Schmitz, Chief Security Operations (CSO/Prokurist) der
LivEye GmbH. Durch seine Arbeit in der Absicherung von Baustellen,
Industrieflächen und kritischer Infrastruktur kennt er die typischen
Schwachstellen und Vorgehensweisen der Täter genau. In diesem Beitrag erfahren
Sie, welche Lösungen jetzt wirklich wirken und wie sich Diebstähle frühzeitig
verhindern lassen.
Professionalisierte Täterstrukturen und klare Abläufe
In den vergangenen Jahren hat sich das Vorgehen der Täter deutlich verändert. An
die Stelle spontaner Einzeltaten sind zunehmend strukturierte und gezielt
vorbereitete Aktionen getreten. Täter beobachten Standorte im Vorfeld,
analysieren Abläufe und wählen Zeitfenster mit möglichst geringer Präsenz -
insbesondere nachts oder an Wochenenden.
Darauf aufbauend folgen die Taten meist einem klaren Muster. Zunächst werden
Zufahrten, Lichtverhältnisse, Kameras sowie Fluchtwege geprüft. Anschließend
erfolgt der Zugriff schnell und koordiniert: Mit Pumpen, Kanistern oder
geeigneten Fahrzeugen werden innerhalb kürzester Zeit große Mengen Kraftstoff
entwendet. Die eigentliche Tat dauert häufig nur wenige Minuten, wodurch die
Entdeckungswahrscheinlichkeit erheblich sinkt.
Typische Schwachstellen im Betrieb
Parallel dazu nutzen Täter gezielt bestehende Lücken aus. Besonders anfällig
sind schlecht einsehbare Randbereiche, unbeleuchtete Flächen oder offene
Zufahrten. Ebenso problematisch sind ungesicherte Tankdeckel, abgestellte
Maschinen mit gefüllten Tanks sowie fehlende Überwachung außerhalb der
Arbeitszeiten.
Hinzu kommt, dass Sicherheitskonzepte in der Praxis oft nicht durchgängig
greifen. Während tagsüber eine gewisse Kontrolle besteht, entstehen nachts oder
an Wochenenden Freiräume, die gezielt ausgenutzt werden. Gerade hinter
Containerreihen, an Materiallagern oder entlang von Bauzäunen entstehen so
regelmäßig sogenannte "blinde Flecken".
Warum klassische Maßnahmen nicht ausreichen
Vor diesem Hintergrund zeigen sich die Grenzen klassischer Schutzmaßnahmen
deutlich. Zäune, Beleuchtung oder Hinweisschilder können zwar eine gewisse
abschreckende Wirkung entfalten, verlieren jedoch an Effektivität, wenn keine
unmittelbare Reaktion erfolgt. Ein Zaun wird überstiegen, ein Schild ignoriert,
und selbst gut ausgeleuchtete Bereiche bieten keinen Schutz, wenn niemand
eingreift.
Entscheidend ist daher nicht allein die Sichtbarkeit von Sicherheitsmaßnahmen,
sondern ob Täter damit rechnen müssen, entdeckt und direkt angesprochen zu
werden. Genau hier liegt in vielen Fällen die Schwachstelle.
Mobile Videoüberwachung als wirksamer Ansatz
Moderne, mobile Videoüberwachung setzt genau an diesem Punkt an. Im Unterschied
zu klassischen Kamerasystemen, die primär zur nachträglichen Aufklärung dienen,
ermöglichen aktuelle Lösungen eine Echtzeitanalyse von Situationen. KI-gestützte
Systeme erkennen dabei nicht nur Bewegungen, sondern bewerten auch
Verhaltensmuster und filtern irrelevante Ereignisse heraus.
In Kombination mit einer 24/7-Leitstelle entsteht so ein präventiver Ansatz.
Verdächtige Aktivitäten werden unmittelbar erkannt, verifiziert und können
direkt adressiert werden - etwa durch eine gezielte Ansprache, Alarmierung oder
weitere Interventionsmaßnahmen. Dadurch verschiebt sich der Fokus von der reinen
Dokumentation hin zur aktiven Verhinderung von Straftaten.
Ein Beispiel für diese Entwicklung ist die LivEye GmbH. Das Unternehmen bietet
seit 2018 mobile Videoüberwachungssysteme in ganz Europa an und kombiniert
moderne Kameratechnik mit KI-gestützter Anomalieerkennung sowie einer rund um
die Uhr besetzten Leitstelle. Mit über 2.000 Systemen und rund 140
Mitarbeitenden hat sich LivEye als einer der führenden Anbieter in diesem
Bereich etabliert.
Grenzen und Voraussetzungen moderner Systeme
Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass auch moderne Technologien bestimmten
Rahmenbedingungen unterliegen. Witterungseinflüsse wie Nebel, Starkregen oder
Schnee können die Sicht beeinträchtigen, ebenso ungünstige Kamerapositionen oder
gezielte Manipulationsversuche.
Um eine zuverlässige Wirkung zu erzielen, ist daher ein durchdachtes
Gesamtkonzept erforderlich. Neben der technischen Ausstattung spielen die
richtige Platzierung der Systeme, eine stabile Strom- und Netzversorgung sowie
geeignete Schutzmaßnahmen gegen Sabotage eine zentrale Rolle. Ergänzend sorgt
die menschliche Verifikation in der Leitstelle dafür, dass Situationen korrekt
bewertet werden.
Sicherheit frühzeitig mitdenken
Abschließend wird deutlich, dass ein reaktiver Umgang mit Sicherheitsrisiken
nicht ausreicht. Unternehmen, die erst nach einem Schadensfall handeln, müssen
häufig bereits mit finanziellen Verlusten, Projektverzögerungen und erhöhtem
Wiederholungsrisiko umgehen.
Stattdessen empfiehlt es sich, Sicherheitsmaßnahmen von Beginn an in die Planung
zu integrieren. Ähnlich wie Logistik, Energieversorgung oder Bauzeiten sollten
auch Schutzkonzepte frühzeitig berücksichtigt werden. Vor dem Hintergrund
zunehmend professioneller Täterstrukturen bietet mobile Videoüberwachung hierbei
einen wirksamen und praxisnahen Ansatz, um Risiken zu minimieren und Schäden im
Idealfall ganz zu vermeiden.
Über LivEye
Die LivEye GmbH bietet seit 2018 mobile Videoüberwachungssysteme in ganz Europa.
Das Full-Service-Konzept mit moderner Kameratechnik, KI-gestützter
Anomalieerkennung und 24/7-Leitstelle richtet sich an Kunden vom Gewerbebetrieb
bis zum Kraftwerk. Mit über 2.500 Systemen und rund 150 Mitarbeitenden zählt
LivEye zu den führenden Anbietern mobiler Videoüberwachung in Europa. Weitere
Infos liefern http://www.liveye.com und http://www.nstr.security .
Pressekontakt:
Carsten Simons
LivEye GmbH
Europa-Allee 56b
D-54343 Föhren bei Trier
mailto:presse@liveye.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/170731/6276395
OTS: LivEye GmbH
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