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Köln (ots) - Rund 15 Prozent der Pkw-Besitzerinnen und -Besitzer, die mit einem
Benziner oder Diesel unterwegs sind, wollen sich angesichts der gestiegenen
Preise an den Tankstellen nun ein E-Auto zulegen. Das zeigt eine aktuelle
repräsentative Umfrage von Civey im Auftrag der DEVK. Hochgerechnet wären das
E-Fahrzeuge für 6,6 Mio. Menschen. Die neue staatliche Förderprämie dürfte die
Nachfrage nach Stromern zusätzlich ankurbeln. Dabei stellen 70 Prozent der
Befragten die Antriebsart ihres Autos nicht in Frage.
Wer mit einem Verbrenner auf den Straßen unterwegs ist, muss seit Beginn des
Irankriegs tief in die Tasche greifen, um sich den Sprit leisten zu können.
Viele Fahrerinnen und Fahrer vergleichen regelmäßig die Preise an den
Tankstellen, fahren langsamer als früher oder verzichten öfter aufs Autofahren.
Für Besitzerinnen und Besitzer von E-Autos sind die Strompreise dagegen stabil
geblieben. Was liegt also näher, als vom Diesel oder Benziner auf einen Stromer
umzusteigen? Wie sich hier die Kaufbereitschaft verändert hat, untersucht eine
DEVK-Umfrage, für die das Meinungsforschungsunternehmen Civey im Mai über 2.500
Autofahrende befragt hat, die einen eigenen Pkw besitzen.
6,6 Mio. Menschen wollen ein E-Auto kaufen
Das Ergebnis lässt aufhorchen. Zwar geben 70 Prozent der Fahrerinnen und Fahrer
an, dass sich ihre Kaufbereitschaft bezüglich E-Autos durch die hohen
Spritpreise nicht verändert habe. Aber mehr als 15 Prozent der Befragten mit
einem Benziner sagen, dass sie angesichts der Kosten eher ein Elektroauto kaufen
würden. Bei den Diesel-Besitzern und -besitzerinnen sind es ebenfalls knapp 15
Prozent. Das klingt wenig, aber die Verbrenner sind auf deutschen Straßen
weiterhin deutlich in der Mehrheit. Nach Angaben vom Kraftfahrt-Bundesamt gab es
2025 noch 29,9 Mio. Pkw mit Ottomotor und 13,8 Mio. mit Dieselantrieb.
Hochgerechnet bedeutet das: 4,6 Mio. Menschen in Deutschland, die einen Benziner
fahren, und 2,0 Mio., die aktuell mit einem Diesel unterwegs sind, würden nun
vorzugsweise ein E-Auto kaufen. Diejenigen, die bereits rein elektrisch rollen,
fühlen sich durch die hohen Spritpreise in ihrer Bereitschaft bestätigt, sich
auch künftig für ein E-Auto zu entscheiden, so die Umfrage. Hybridfahrzeuge sind
für diese Gruppe keine Alternative. Wer einen Verbrenner besitzt, kann sich
schon eher vorstellen, ein Auto mit Hybridantrieb (Plug-in) zu kaufen: Für 6,5
Prozent der Befragten mit Benziner kommt das in Frage und für 4,5 Prozent der
Leute mit einem Diesel vor der Haustür.
41,3 Prozent mehr E-Pkw zugelassen
Angesichts der weiterhin großen Verbreitung von Verbrennern in Deutschland - der
Umfrage zufolge fast 57 Prozent Benziner und 26 Prozent Diesel - dürfte die
Nachfrage nach E-Autos nun deutlich steigen. Der Trend scheint bereits im
Automarkt angekommen zu sein, wie Zahlen vom Kraftfahrt-Bundesamt belegen. Im
April 2026 sind bundesweit 41,3 Prozent mehr E-Pkw zugelassen worden als im
Vorjahresmonat und 6,6 Prozent mehr Autos mit Hybridantrieb. Dagegen sind die
Zulassungszahlen bei Benzinern um 20,0 Prozent gesunken und bei Dieseln um 13,8
Prozent.
Bis zu 6.000 Euro Prämie vom Staat
Den Markt anheizen dürfte auch die neue staatliche E-Auto-Prämie, die die
Bundesregierung bereits im Herbst 2025 beschlossen hat. Ende Mai sollen alle
beim Bundesamt Bafa erste Anträge stellen können, die sich dieses Jahr bereits
ein vollelektrisches Neufahrzeug gekauft haben und über ein zu versteuerndes
Haushaltseinkommen verfügen von nicht mehr als 80.000 Euro im Jahr ohne Kinder
oder 90.000 Euro mit Kindern. Gestaffelt nach Einkommen und der Zahl der Kinder
unter 18 Jahre sind bis zu 6.000 Euro Förderung möglich. Geringer fallen die
Zahlungen für Plug-in-Hybride aus.
1.500 Euro DEVK-Zuschuss bei Totalschaden
Auch Versicherer gewähren teilweise Vergünstigungen für E-Fahrzeuge. Die
Kfz-Police zu prüfen, lohnt sich besonders für Kundinnen und Kunden mit
Verbrenner, wenn der aktuelle Anbieter keine Wechselprämie vorsieht. Die bezieht
sich auf den Fall, dass ein Diesel oder Benziner bei einem versicherten
Schadenereignis einen Totalschaden erleidet. Dann zahlt die DEVK dem Betroffenen
einen Zuschuss von 1.500 Euro, wenn das neue Auto ein reines E-Fahrzeug ist.
Diese Wechselprämie bietet die DEVK im Premium-Schutz allen an, die aktuell
einen Verbrenner fahren und neu zur DEVK kommen oder ihren Tarif umstellen.
Beratung rund um Autokauf und Versicherungsschutz gibt es in allen bundesweit
1.200 DEVK-Geschäftsstellen.
Zur Umfrage
Civey hat vom 8. bis 11.05.2026 für die DEVK 2.500 Autofahrende befragt, die
einen eigenen Pkw besitzen. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und
Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von
3,8 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis.
Informationen zur Kfz-Versicherung der DEVK finden Sie hier:
http://www.devk.de/elektroauto
Umfrage-Ergebnisse und Fotos zur Pressemitteilung finden Sie hier:
https://ots.de/0SspmP
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Das beste Gefühl ist, wenn einfach nichts passiert. Und wenn doch mal was ist,
hilft die DEVK schnell und persönlich weiter. Vor 140 Jahren von Eisenbahnern
für Eisenbahner gegründet krempeln heute rund 7.500 Menschen im Innen- und
Außendienst die Ärmel hoch. Sie kümmern sich um die Anliegen von bundesweit rund
4,2 Millionen Kundinnen und Kunden. Davon sind 577.000 Mitglieder, also
Beschäftigte der Verkehrsbranche und deren Angehörige. Insgesamt betreut die
DEVK rund 15,3 Millionen Verträge in allen Sparten. Nach der Anzahl der Verträge
ist sie Deutschlands viertgrößter Hausrat-, fünftgrößter Pkw- und sechstgrößter
Haftpflichtversicherer. Dank ihrer guten Kapitalausstattung ist die DEVK
finanzstark, was die "A+"-Ratings der Agenturen Fitch und Standard & Poor's
jeweils mit stabilem Ausblick bestätigen.
Pressekontakt:
DEVK Versicherungen
Maschamay Poßekel
Riehler Straße 190
50735 Köln
Tel. 0221 757-1802
E-Mail: mailto:maschamay.possekel@devk.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/36522/6276444
OTS: DEVK Versicherungen
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