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Kelkheim (ots) - Vom 14.-16. Mai fanden in der Karlsruher dm-arena die Open
Doors Tage statt. Rund 9.000 Besucher folgten der Einladung des
überkonfessionellen Hilfswerkes für verfolgte Christen - ähnlich viele wie im
Vorjahr. Sie hörten von Sprechern aus Indonesien, Burkina Faso, Nordkorea,
Mexiko und Zentralasien, welche Herausforderungen Christen in diesen Ländern
durchleiden. Diese berichteten eindrücklich über Gewalt und andere Formen der
Verfolgung, machten aber auch deutlich, wie Gott wirkt und wie wichtig die Rolle
der Christen in Deutschland dabei ist.
Drei Tage für verfolgte Christen - alle Generationen vertreten
In seiner Begrüßung betonte Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland, was
für ein starkes Signal der Ermutigung das Interesse so vieler Menschen für
verfolgte Christen bedeute. Zu Anfang seines Dienstes vor 23 Jahren habe kaum
jemand etwas mit dem Thema anfangen können - ihn selbst eingeschlossen.
Das dreitägige Event begann mit dem Jugendtag an Christi Himmelfahrt, gefolgt
von einem Gebetsabend am Freitag und schließlich dem Open Doors Tag am Samstag.
Parallel zum Hauptprogramm nutzten am Samstag ca. 900 Kinder zwischen 3 und 12
Jahren die Möglichkeit, bei ihrem eigenen Event kindgerecht in die Welt
verfolgter Christen einzutauchen.
Glauben unter Lebensgefahr
Durch teilweise sehr persönliche Berichte gaben die Sprecher tiefe Einblicke in
die Lage der Christen in ihren Heimatländern. Die 25-jährige Vina* aus
Indonesien überlebte 2021 schwerverletzt einen Selbstmordanschlag auf ihre
Kirche. Jung Jik aus Nordkorea schilderte seine Erlebnisse mit Hunger, Flucht
und Lagerhaft. Der Pastor ist überzeugt, dass die Kim-Dynastie ihrem Ende
entgegengeht und rechnet damit, dass auch die beiden Koreas eines Tages wieder
vereint sein werden.
Passend zum Thema des Tages "Bis zum Äußersten" berichtete Juan* über den
lebensgefährlichen Einsatz vieler Pastoren in Mexiko, zu denen auch er gehört.
Alle Sprecher machten deutlich, dass Gott inmitten der Herausforderungen wirkt,
und betonten, welchen Stellenwert das Gebet für sie hat. Zeiten der Anbetung und
der Fürbitte gaben Gelegenheit, direkt auf die bewegenden Berichte zu reagieren.
Die Outbreakband lieferte dazu immer wieder starke musikalische Impulse.
Hilfskampagne "Arise Africa": Start in Phase zwei
Beim Open Doors Tag vor einem Jahr startete an gleicher Stelle die
internationale Hilfskampagne "Arise Africa". Millionen von Christen in den
Ländern Afrikas südlich der Sahara sind auf der Flucht vor der ausufernden
Gewalt dieser Region. Markus Rode gab Einblicke in die Auswirkungen der
tatkräftigen Unterstützung, die viele Christen bereits geleistet haben, und
kündigte eine zweite Phase an. Weitere Informationen sind unter
http://www.opendoors.de/arise-africa zu finden.
Was die Open Doors Tage so besonders macht
Neben zahlreichen positiven Rückmeldungen der Besucher zeigten sich auch die
Sprecher tief bewegt dem Erlebten. Pastor Juan* berichtet, er habe noch am
Samstag den Leiter seines Gemeindebundes angerufen und ihm begeistert erzählt:
"Deutschland betet für euch!" Markus Rode erklärte dazu: "Hier geschieht eine
Stärkung, die sonst in dieser Form nicht möglich ist. Am Open Doors Tag begegnen
Christen ihren verfolgten Glaubensgeschwistern von Angesicht zu Angesicht. Es
ist das Sichtbarwerden einer Bewegung innerhalb der weltweiten Gemeinde Jesu."
Auch kommenden Jahr sollen am Himmelfahrtswochenende wieder die Open Doors Tage
stattfinden.
*Name geändert
Aufzeichnungen von den Open Doors Tagen sind online abrufbar unter
http://www.opendoors.de/odtage
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