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Hamburg (ots) - Wie gestaltet sich das gemeinschaftliche Erleben an Bord, wenn
persönlicher Komfort auf soziale Interaktion trifft? Das Online-Reiseportal
Opodo (http://www.opodo.de) , Teil der eDreams ODIGEO
(http://www.edreamsodigeo.com) Gruppe neben weiteren führenden Marken wie
eDreams, GO Voyages, Travellink und dem Metasuchportal Liligo, hat in einer
umfassenden internationalen Untersuchung das Sozialverhalten von über 9.000
Fluggästen analysiert. Die Ergebnisse der repräsentativen Erhebung zur
Flug-Etikette bieten eine fundierte Datenbasis zum Verständnis der
ungeschriebenen Regeln über den Wolken. Für Deutschland dokumentieren die Daten
eine im europäischen Vergleich überdurchschnittlich ausgeprägte Kultur der
Unterstützung sowie ein hohes Bewusstsein für gegenseitige Rücksichtnahme.
Auf einen Blick: Kernfakten der Opodo-Flug-Etikette-Studie 2026
- Spitzenwert beim Boarding: 86 % der Fluggäste in Deutschland helfen aktiv beim
Verstauen des Handgepäcks - europäischer Spitzenplatz.
- Armlehnen-Diplomatie: 41 % der deutschen Reisenden teilen sich den Platz der
Mittelreihe partnerschaftlich.
- Größter Störfaktor: Für 72 % der Deutschen ist mangelnde persönliche Frische
(Körpergeruch) das absolute No-Go an Bord.
- Gesprächsbereitschaft: 41 % der Deutschen schätzen den Austausch mit
Sitznachbarn, während 12 % strategisch Schlaf vortäuschen.
Unterstützung beim Boarding: Deutschland verzeichnet höchste Hilfsbereitschaft
Das Verstauen des Handgepäcks markiert oft den ersten sozialen Kontakt einer
Flugreise. Beim Boarding zeigt sich in Deutschland eine bemerkenswerte
Bereitschaft zur gegenseitigen Unterstützung:
- Hohe Hilfsbereitschaft: Insgesamt geben 86 % der Reisenden in Deutschland an,
anderen Passagieren beim Verstauen schwerer Koffer behilflich zu sein (40 %
helfen grundsätzlich immer, 46 % entscheiden situativ).
- Internationaler Vergleich: Damit liegt die Hilfsbereitschaft der
Flugpassagiere in Deutschland über den Werten von Frankreich (80 %), Italien
(80 %) und Spanien (78 %).
- Bedingungslose Hilfe: Bei der Frage nach bedingungsloser Unterstützung ("helfe
immer") liegen Deutschland und Italien mit jeweils 40 % gemeinsam an der
Spitze des europäischen Vergleichs.
- Kontrast zu Großbritannien: Deutlich zurückhaltender zeigen sich britische
Fluggäste mit einer Gesamthilfsbereitschaft von 68 %, wobei nur 22 % angeben,
immer zu helfen. Während in Deutschland nur 7 % der Meinung sind, dass das
Verstauen ausschließlich Aufgabe des Bordpersonals sei, teilen in
Großbritannien doppelt so viele (14 %) diese Ansicht.
- Genderspezifische Unterschiede: In Deutschland zeigen sich Männer mit 46 %
häufiger bereit, bedingungslos zu helfen, im Vergleich zu 33 % der befragten
Frauen.
Raumaufteilung in der Mittelreihe: Partnerschaftliche Lösungen dominieren
Die Nutzung der Armlehnen im Mittelsitz wird von der Mehrheit der Passagiere in
Deutschland durch Kooperation geregelt:
- Gemeinschaftliche Nutzung: In Deutschland setzen 41 % auf das
partnerschaftliche Teilen der Armlehnen mit den Nachbarn. In südeuropäischen
Ländern ist dieser Ansatz noch verbreiteter: In Italien wählen 63 %, in
Portugal 61 % und in Spanien 56 % den Weg des gemeinsamen Teilens.
- Pragmatismus vs. Individualanspruch: Etwa 15 % der Reisenden in Deutschland
verfügen nach dem Prinzip "Wer zuerst kommt, nutzt sie zuerst".
- Kompensation für den Mittelsitz: Jeweils exakt 12 % der Fluggäste in
Deutschland und Großbritannien beanspruchen beide Armlehnen als Ausgleich für
den weniger komfortablen Mittelsitz. In Frankreich wird diese Option nur von 7
% der Reisenden gewählt.
Experten-Statement zur modernen Reise-Kultur
Betty Lemeßier, Communications & PR Manager DACH/Nordics bei eDreams ODIGEO,
kommentiert die Studienergebnisse: "Die aktuelle Untersuchung zeigt deutlich,
dass der Komfort über den Wolken stark vom Miteinander in der Kabine abhängt.
Dass die Fluggäste in Deutschland beim Boarding und der Platzaufteilung so stark
auf Kooperation setzen, belegt ein hohes Maß an gegenseitiger Rücksichtnahme.
Kleine Gesten der Hilfsbereitschaft sind für die große Mehrheit der Reisenden
der Schlüssel zu einem entspannten Flugerlebnis."
Atmosphäre und Wohlbefinden: Körpergeruch als universelles Störgefühl
Die Opodo-Studie unterstreicht, welche Faktoren das Reiseerlebnis maßgeblich
beeinflussen und wo Passagiere besonderen Wert auf Achtsamkeit legen:
- Hohe Sensibilität bei Gerüchen: Ein hohes Bewusstsein für die persönliche
Frische zieht sich durch alle untersuchten Märkte. In Deutschland bewerten 72
% der Passagiere Körpergeruch als wichtigsten Faktor für das Wohlbefinden an
Bord. Noch höhere Werte finden sich in Portugal (79 %) und Spanien (78 %).
- Rücksichtnahme beim Sitzkomfort: Das behutsame Verstellen der Rückenlehne wird
länderübergreifend geschätzt. Während sich in Deutschland 47 % über ein
abruptes Zurückklappen ärgern, liegt dieser Wert in Großbritannien mit 60 %
signifikant höher.
- Effizienz beim Boarding: Um Stress in den Gängen zu vermeiden, wird ein
zügiger Ablauf beim Verstauen des Gepäcks vor allem in Frankreich (42 %) und
Deutschland (41 %) als wertvoller Beitrag zu einer entspannten
Kabinenatmosphäre gesehen.
Soziale Interaktion: Offenheit für Begegnungen über den Wolken
Trotz digitaler Unterhaltungsangebote bleibt das Flugzeug ein Ort der
zwischenmenschlichen Begegnung:
- Interesse am Austausch: In Deutschland geben 41 % an, sich gerne auf ein
Gespräch mit Sitznachbarn einzulassen, da dies oft zu interessanten
Geschichten führt. In Italien und Portugal zeigen sich sogar 47 % der
Befragten sehr offen für tiefere Konversationen.
- Bedürfnis nach Privatsphäre: Etwa jeder dritte Reisende in Deutschland (31 %)
und Frankreich (31 %) bevorzugt kurze Antworten, um den Fokus auf die eigene
Ruhezeit zu legen.
- Rückzugstaktiken: In Großbritannien nutzen 18 % der Reisenden Taktiken wie
vorgetäuschten Schlaf, um ungestört zu bleiben. In Deutschland wählen 12 %
diesen Weg.
- Generationale Trends: Während junge Menschen (18-24 Jahre) in Spanien mit 46 %
besonders gesprächsbereit sind, neigt diese Altersgruppe in Deutschland mit 14
% am stärksten dazu, bei anhaltenden Gesprächen aktiv nach einem
Sitzplatzwechsel zu fragen.
Wandel der Bord-Traditionen
Die Marktuntersuchung zeigt zudem eine wachsende Gelassenheit gegenüber
traditionellen Bräuchen:
- Akzeptanz von Applaus: Das Applaudieren nach der Landung wird heute von der
großen Mehrheit der Reisenden gelassen gesehen. Lediglich eine Minderheit in
Großbritannien (18 %) und Italien (17 %) empfindet diesen Brauch als
irritierend. In Deutschland liegt dieser Wert bei lediglich 14 %.
Weiterführende Informationen und Service-Link: Für Passagiere, die sich optimal
auf ihren nächsten Flug vorbereiten möchten, stehen online die 10 goldenen
Regeln für eine unvergessliche Reise auf Opodo.de (https://www.opodo.de/our-bran
d/news/10-goldene-regeln-fuer-eine-unvergessliche-reise/) als praktischer
Leitfaden zur Verfügung.
Über die Studie
Die Daten basieren auf einer repräsentativen Online-Umfrage, die von dem
Meinungsforschungsinstitut OnePoll im Auftrag von eDreams ODIGEO zwischen dem
14. und 27. Oktober 2025 durchgeführt wurde. Befragt wurden insgesamt ca. 9.000
Erwachsene in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Portugal, den USA und
Großbritannien, die in den letzten fünf Jahren eine Flugreise unternommen haben.
Pressekontakt:
eDreams ODIGEO D-A-CH
mailto:press.dach@edreamsodigeo.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/101081/6279398
OTS: Opodo Deutschland
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