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Berlin (ots) - Gemäß einer Studie des Beratungsunternehmens EY sind in
Deutschland seit 2019 mehr als 341.000 Industriearbeitsplätze abgebaut worden.
Allein im ersten Quartal 2026 sank die Beschäftigung um 2,3 Prozent. Die von
Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigten Entlastungen und Strukturreformen
blieben demnach aus.
Hierzu erklärt AfD-Bundessprecherin Alice Weidel:
"Der fortschreitende Verlust von inzwischen über 341.000 Industriearbeitsplätzen
ist kein konjunkturelles Randphänomen, sondern Ausdruck eines tiefgreifenden
strukturpolitischen Versagens. Während andere Volkswirtschaften ihre
industrielle Basis gezielt stärken und vom globalen Wachstum profitieren, hat
sich Deutschland unter der Führung von Friedrich Merz vom internationalen
Aufschwung weiter entkoppelt. Von der angekündigten Wirtschaftswende ist der
Industrie nichts geblieben, außer bitterer Enttäuschung und wachsender
Unsicherheit.
Statt Reformen erleben wir unter schwarz-rot die Ausweitung wachstumsfeindlicher
Rahmenbedingungen, die Investitionen verhindern und Produktionsverlagerungen ins
Ausland beschleunigen. Während der eigene Industriestandort erodiert, werden
Milliardenmittel für Projekte im Ausland zweckentfremdet. Eine systematische
Fehlallokation öffentlicher Ressourcen zulasten der eigenen Volkswirtschaft, die
mit einer verantwortungsvollen Wirtschaftspolitik nicht mehr das Geringste zu
tun hat.
Nur die AfD steht für eine konsequente Re-Industrialisierung Deutschlands. Wir
fordern die sofortige Entlastung von Unternehmen und Arbeitnehmern durch eine
konsequente Senkung von Steuern und Abgaben, die Wiederherstellung international
wettbewerbsfähiger Energiepreise sowie einen radikalen Abbau bürokratischer
Belastungen. Staatliche Mittel müssen konsequent auf die Stärkung des eigenen
Standorts konzentriert werden, statt in globalpolitischen Prestigeprojekten zu
versickern. Nur durch eine Rückkehr zu marktwirtschaftlicher Vernunft,
nationaler Prioritätensetzung und industriepolitischem Realitätssinn lässt sich
der wirtschaftliche Abstieg unseres Landes noch aufhalten."
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