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Exklusive quirion-Umfrage zeigt großes Interesse am neuen Altersvorsorgedepot: Die Hälfte der Befragten möchte eines eröffnen (FOTO)

26.05.2026 12:37 Uhr quirion AG

Berlin (ots) -

- 52 Prozent der von quirion befragten Personen zeigen schon heute Abschlussinteresse am Altersvorsorgedepot (AVD), 46 Prozent der Interessierten planen direkt am 1.1.2027 einzusteigen - 59 Prozent der Umfrageteilnehmenden erwarten von Anbietern transparente Produktinformationen und niedrige Gebühren - attraktive Rendite erst auf Platz vier - Im Schnitt planen Interessenten, monatlich 181 Euro in das AVD einzuzahlen. Männer mit 223 Euro deutlich mehr als Frauen mit 124 Euro

Der Deutsche Bundesrat hat den Weg zur Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge freigemacht: Ab 1. Januar 2027 löst das Altersvorsorgedepot (AVD) die Riester-Rente für Neuverträge ab und ermöglicht erstmals kapitalmarktbasiertes Sparen mit staatlicher Förderung. Eine aktuelle repräsentative Umfrage des digitalen Vermögensverwalters quirion, durchgeführt von puls Marktforschung unter 1.004 Förderberechtigten zwischen 16 und 60 Jahren [1], zeigt: Schon heute können sich 52 Prozent der Befragten eine Eröffnung vorstellen. Damit liegt die Abschlussbereitschaft für ein AVD schon jetzt deutlich über den frühen Riester-Werten: Laut einer repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung wollte bis Ende 2002 nur jeder Sechste seine Altersvorsorge durch den Abschluss einer Riester-Rente erhöhen. [2]

Die hohe Abschlussbereitschaft für ein AVD ist besonders bemerkenswert angesichts dessen, dass sich laut Umfrage nur 8 Prozent der Befragten bereits gut informiert fühlen. Das geringe Informationsniveau ist unter anderem der Neuartigkeit der Produkte geschuldet, deren Ausgestaltung erst in den nächsten Monaten konkretisiert werden wird. Die Herausforderung dabei wird sein, Verbraucherinnen und Verbraucher transparent und verständlich über Kostenstrukturen, Standardprodukte und individuelle Altersvorsorgedepots sowie die Wechselmöglichkeiten von Riester zum AVD zu informieren. Daneben braucht es gezielte Kommunikation, die auch Frauen erreicht, denn die gesamten Umfrageergebnisse zeigen, dass Männer das AVD deutlich positiver einschätzen als Frauen.

Laut Umfrage ist die Abschlussbereitschaft für ein AVD bei den 16- bis 40-Jährigen am höchsten. Auch wer schon jetzt privat vorsorgt, ist deutlich aufgeschlossener. Beim Timing sind die Abschlussbereiten unter den Befragten gespalten: 46 Prozent planen, direkt zum Start am 1. Januar 2027 einzusteigen - 46 Prozent wollen zunächst Erfahrungswerte abwarten. Als Vertragspartner werden Banken (46 Prozent) sowie Neobroker und digitale Vermögensverwalter (46 Prozent) leicht bevorzugt - vor staatlichen Trägern (44 Prozent) und Versicherungen (40 Prozent).

Verbraucher wünschen sich Produkte, die sie verstehen - und die wenig kosten

Für 59 Prozent der Befragten sind verständliche und transparente Produktinformationen das wichtigste Kriterium bei der Wahl eines Altersvorsorgedepots. Niedrige Gebühren rangieren mit 55 Prozent auf Platz zwei, klare Regeln für die Auszahlung mit 54 Prozent auf Platz drei. Eine attraktive Rendite folgt erst auf Rang vier (48 Prozent). Nachhaltigkeit bildet mit 11 Prozent das Schlusslicht - die Deutschen wollen beim AVD vor allem Klarheit, Verlässlichkeit und faire Kosten.

Dazu Matthias Lamberti, Chief Innovation & Product Manager bei quirion: "Bei der Riester-Rente haben die strukturellen Vorgaben die Renditechancen massiv eingeschränkt und die Produkte teuer gemacht. Wir werden die Chance nutzen, spätestens zum 1. Januar 2027, ein wirklich faires, kostengünstiges und anlegerfreundliches Altersvorsorgedepot inklusive einer KI-basierten Beratung anzubieten."

Befragte streben maximale Förderung an

Laut Umfrage würden die interessierten Befragten im Schnitt 181 Euro monatlich einzahlen, mit deutlichem Unterschied bei den Geschlechtern: Männer planen 223 Euro pro Monat zu investieren; Frauen nur 124 Euro. Personen mit einem persönlichen Nettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro sind besonders investitionsbereit. Sie planen, 273 Euro pro Monat für ihr AVD zu verwenden.

Bei einer auf durchschnittlich 181 Euro pro Monat basierenden Sparrate von über 1.800 Euro pro Jahr erhalten Förderberechtigte den höchsten Förderbetrag von 540 Euro. Wie hoch die individuelle Förderung und das voraussichtliche Endkapital ausfallen, können interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher schon jetzt kostenlos mit dem AVD-Rechner von quirion unter quirion/altersvorsorgedepot.de (https://www.quirion.de/altersvorsorgedepot) berechnen.

Hohe Wechselbereitschaft von Riester auf AVD

Wer einen Riester-Vertrag hat, wird sich in den nächsten Monaten Gedanken über dessen Verbleib machen: Kündigen, fortführen oder ruhen lassen? Rund ein Viertel (26 Prozent) der interessierten Befragten mit aktivem Riester-Vertrag will den Vertrag behalten, aber ruhen lassen und parallel ein AVD eröffnen, um von der neuen Förderung zu profitieren. 22 Prozent planen, den bisher aktiven Riester-Vertrag in ein neu eröffnetes AVD zu übertragen.

Altersvorsorgedepot: Produkte fair gestalten - ohne versteckte Gebühren

"Das Altersvorsorgedepot bietet eine echte Chance - aber nur, wenn Anbieter den Mut haben, konsequent im Interesse des Kunden zu handeln und die Kosten geringzuhalten. Das sollte unserer Auffassung nach nicht nur für das laut aktuellem Beschluss auf ein Prozent gedeckelte Standard-AVD gelten, sondern auch für die individuellen Produkte", sagt Karl Matthäus Schmidt, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank, der Muttergesellschaft von quirion. "Ein gutes Altersvorsorgedepot bietet breite Diversifikation, niedrige Kosten und einen klareren Fokus auf langfristige Rendite - ohne versteckte Gebühren."

[1] Repräsentative Online-Befragung unter förderberechtigten Personen in Deutschland im Alter von 16 bis 60 Jahren; n = 1.004 Interviews; Erhebungszeitraum: 30. April bis 5. Mai 2026; puls Marktforschung, Schwaig b. Nürnberg, im Auftrag von quirion

[2] Die Riester-Rente. Wer hat sie, wer will sie. Vorabauswertung einer repräsentativen Umfrage zum Vorsorgeverhalten der 30- bis 50-Jährigen. Bertelsmann-Stiftung (Hrsg.), Dezember 2002; https://ots.de/K7ntwc

Hintergrundinformationen zum Altersvorsorgedepot:

Das AVD ist das neue staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukt, das ab 1.1.2027 die Riester-Rente für Neuverträge ablöst. Im Gegensatz zum alten Modell ermöglicht es Investitionen am Kapitalmarkt - etwa über ETF-Sparpläne - ohne renditehemmende Beitragsgarantien.

Die staatliche Grundzulage beträgt 50 Cent je selbst eingezahltem Euro bis zu einem Eigenanteil von 360 Euro jährlich (max. 180 Euro Förderung) sowie 25 Cent für jeden weiteren Euro bis zu einem Eigenanteil von 1.800 Euro (max. weitere 360 Euro) - zusammen also bis zu 540 Euro Förderung pro Jahr. Zusätzlich gibt es Kinderzulagen von bis zu 300 Euro pro Kind und Jahr sowie einen einmaligen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro für Vertragsabschlüsse vor dem 25. Geburtstag. In der Ansparphase fällt keine Abgeltungssteuer an - besteuert werden erst die Auszahlungen im Rentenalter.

Über quirion:

quirion ist mit über 3 Mrd. Euro verwaltetem Vermögen einer der führenden digitalen Vermögensverwalter in Deutschland. Als Tochter der Quirin Privatbank bietet quirion auf http://www.quirion.de/ automatisierte ETF-Portfolios, die Anleger*innen einen kostengünstigen und breit diversifizierten Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten ermöglichen. Ab 2027 ergänzt das geförderte Altersvorsorgedepot das Angebot. Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank, gründete quirion 2013. Schmidt gilt in der Branche als Vorreiter: Vor quirion revolutionierte er bereits zwei Mal den Bankenmarkt - mit der Gründung des ersten Onlinebrokers Consors und der ersten Honorarberaterbank Deutschlands, der Quirin Privatbank.

Pressekontakt:

Dirk Althoff Leiter Unternehmenskommunikation quirion AG Kurfürstendamm 119 10711 Berlin Telefon: +49 (0)30 89021-358 E-Mail: mailto:dirk.althoff@quirion.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/114555/6281575 OTS: quirion AG


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - quirion AG
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