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Sigmar Gabriel (SPD), Vorsitzender der Atlantik-Brücke, zur aktuellen Lage in der Ukraine: Russland merkt, dass die Ukraine nicht zu besiegen ist

26.05.2026 13:56 Uhr PHOENIX

Goslar/Bonn (ots) - Angesichts der schweren Angriffe auf Kiew am Wochenende spricht Sigmar Gabriel, Vorsitzender der Atlantik-Brücke, im Interview bei phoenix davon, dass "Russland merkt, die Ukraine ist nicht zu besiegen." Er glaube, dass diesbezüglich "inzwischen in Russland auch Bewegung hinein kommt." Die vielen heimkehrenden, verwundeten Soldaten blieben in Russland nicht unbemerkt, weswegen der Widerstand in der Bevölkerung wachse - auch aufgrund des wirtschaftlichen Drucks. "Ob das jetzt schnell dazu führt, dass Russland wirklich ernsthaft bereit ist diesen Krieg zu beenden, das weiß ich nicht. Das ist immer ein Problem mit Diktatoren, die solche Kriege anfangen. Wenn sie die dann nicht gewinnen, dann stehen sie selbst zur Disposition und deswegen treiben sie ihr Land weiter in diesen Krieg hinein." Allerdings, so der ehemalige Bundesvorsitzende der SPD weiter, habe er "schon die Hoffnung, dass die Situation für die Ukraine und auch für den Westen, der die Ukraine unterstützt, besser wird und Russland am Ende in die Knie gezwungen wird." Er gehe dabei nicht davon aus, "dass Russland jetzt als Land untergeht oder den Krieg verliert, aber dass es merkt, dass es nichts zu gewinnen hat in der Ukraine, sondern ganz viel zu verlieren."

Das ganze Interview sehen Sie unter https://phoenix.de/s/4vf .

Pressekontakt:

phoenix-Kommunikation Telefon: 0228 / 9584 192 mailto:kommunikation@phoenix.de Twitter.com: phoenix_de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6511/6281773 OTS: PHOENIX


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - PHOENIX
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