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Seesen (ots) -
- Beim Klinik-Rundgang informierte sich das frühere Staatsoberhaupt zuvor über
die medizinische und pflegerische Versorgung
Hoher Besuch bei Asklepios: Der frühere Bundespräsident Christian Wulff besuchte
die Asklepios Klinik Schildautal und diskutierte dort rund zwei Stunden lang mit
Schülerinnen und Schülern der Oberschule Seesen sowie mit angehenden
Pflegekräften, Auszubildenden des Asklepios Bildungszentrums Harz über zentrale
gesellschaftliche Zukunftsfragen. Im Mittelpunkt standen Themen wie Frieden,
Europa, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Zuvor hatte sich der
Alt-Bundespräsident während eines Klinikrundgangs über die Zentrale Notaufnahme,
Stroke Unit, das Herzkatheterlabor sowie die Neurologische Frührehabilitation
informiert. Er erhielt Einblicke in die medizinische und pflegerische Versorgung
der Patientinnen und Patienten bei Asklepios. Mit dabei:
CDU-Bundestagsabgeordneter Prof. Dr. Reza Asghari, Seesens 2. stellvertretender
Bürgermeister Jürgen Nitsche sowie unter anderem Daniel Beyer, Schulleiter und
Vertreter der Oberschule Seesen, die Mitveranstalter des Gesprächs war.
Anschließend war Wulff zu Gast bei der CDU in Seesen.
Wie kann ein demokratischer Zusammenhalt in Europa gestärkt werden? Welche
Bedeutung haben Frieden, Verantwortung und gegenseitiges Verständnis in einer
zunehmend globalisierten Welt? Welche Rolle spielen junge Menschen für die
Zukunft Europas - gemeinsam mit den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern
sprach das ehemalige Staatsoberhaupt über diese Themen und beantwortete
zahlreiche Fragen der interessierten Schülerschaft. Dabei wurden auch
persönliche Zukunftsfragen sowie Sorgen der Schüler:innen und angehenden
Pflegekräfte erörtert.
Prof. Dr. Reza Asghari berichtete zuvor von seinem Leben : Der
Wirtschaftswissenschaftler, Hochschulprofessor und Politiker (CDU), ist Mitglied
des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Salzgitter-Wolfenbüttel. Der im Iran
geborene Asghari wurde einst während der Islamischen Revolution als politischer
Gefangener inhaftiert und kam als politischer Flüchtling nach Deutschland. Seine
Lebensgeschichte, die ihn vom Flüchtling in den Bundestag führte, fand große
mediale Aufmerksamkeit. "Ich freue mich, dass Sie uns helfen, damit wir unser
Gesundheitssystem weiter aufrechterhalten können", sagte Prof. Asghari im
Hinblick auf die Pflege-Auszubildenden, die aus aller Welt kommen. "Ich möchte
Ihnen die Botschaft mitgeben, dass Deutschland ein großartiges Land ist, in dem
man erfolgreich werden kann, wenn man sich bemüht."
Die Vielfalt der Teilnehmenden verlieh dem Austausch mit Alt-Bundespräsident
Wulff besondere Tiefe. Viele der angehenden Pflegekräfte stammen aus
unterschiedlichen Teilen der Welt und brachten internationale Perspektiven in
die Diskussion ein. Christian Wulff betonte in seinem Impulsvortrag auch die
Bedeutung gesellschaftlicher Teilhabe und Verantwortung.
Der Besuch kam gut an bei den Schüler:innen der Oberschule Seesen und des
Asklepios Bildungszentrums Harz, ebenso bei den Lehrkräften.
Pflege-Auszubildende Steffie, 25, sagte: "Herr Wulff hat auf mich einen sehr
authentischen Eindruck gemacht, war nicht abgehoben, sondern für alle Fragen
sehr zugänglich." Seit einem Jahr sei sie in Seesen und sie fühle sich dort
wohl, sagte die Frau aus Kamerun - und berichtete davon, dass sie mit anderen
Azubis einen Chor gegründet habe, die "Asklepios Schildautal Singers". Wulff,
zugleich ehrenamtlich aktiv als Präsident des Deutschen Chorverbandes, zeigte
sich begeistert und sagte, gerne würde er mal eines Tages zu einem Konzert
vorbeikommen. Der frühere Staatsmann ermunterte die jungen Leute, sich für die
Demokratie und gesellschaftlich zu engagieren. Mit-Azubi Joesph, 25, ebenfalls
aus Kamerun, befand nach dem Besuch: "Herr Wulff hat mich sehr beeindruckt, er
hat offen und oft sehr persönlich geantwortet und uns als junge Menschen
wirklich erreicht."
Alt-Bundespräsident Christian Wulff sagte am Rande : "Die Gespräche mit den
Schülerinnen, Schülern und Auszubildenden bestätigten einmal mehr, wie engagiert
und interessiert die junge Generation ist. Das macht Mut für die Zukunft unseres
Landes und Europas." Und weiter: "Demokratie lebt davon, dass gerade auch junge
Menschen ihre Gesellschaft aktiv mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Dazu
gehören gute Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie ein starkes und stabiles
rechtsstaatliches Fundament. Das sind essenzielle Ausgangspunkte für eine
funktionierende und lebendige demokratische Gesellschaft", so der ehemalige
Bundespräsident am Rande der Veranstaltung. Auch das Gesundheits- und
Pflegewesen spielte während des Besuchs eine Rolle. Christian Wulff verbindet
persönlich viel mit dem Thema Pflege: In jungen Jahren pflegte er auch mit der
Unterstützung aus der Nachbarschaft und Gemeinde seine an Multipler Sklerose
erkrankte Mutter. Wulff sagte: "Pflegekräfte leisten in unserer
Zivilgesellschaft einen wertvollen Dienst - es ist ein unmittelbarer Dienst am
Menschen und somit für die Gesellschaft insgesamt." Bereits im Jahr 2019 hatte
Christian Wulff die Asklepios Klinik Schildautal Seesen besucht und dort mit
Patientinnen und Patienten gesprochen, die an Multipler Sklerose sowie
Muskelschwunderkrankungen leiden.
Florian Nachtwey, Asklepios Regionalgeschäftsführer Region Harz, und Oliver
Zawal, Kaufmännischer Direktor der Asklepios Klinik Schildautal Seesen , zeigten
sich erfreut über den erneuten Besuch des ehemaligen Bundespräsidenten. Nachtwey
sagte: "Der offene Austausch mit jungen Menschen über gesellschaftliche
Verantwortung, Demokratie und Zukunftsperspektiven war für alle Beteiligten sehr
wertvoll. Gerade im Gesundheitswesen erleben wir täglich, wie wichtig
Zusammenhalt, Respekt und Menschlichkeit sind." Nachtwey betonte: "Wir freuen
uns sehr über Ihren Besuch. Als Klinik sind wir fest in der Region verankert.
Wir verstehen uns nicht nur als Gesundheitsbegleiter für die Menschen vor Ort,
sondern sind auch der größte Ausbildungsbetrieb und größter Arbeitgeber in der
Region. Besonders stolz sind wir darauf, dass bei uns Auszubildende aus vielen
Ländern der Welt gemeinsam lernen und arbeiten. Vielfalt, gegenseitiger Respekt
und ein friedliches Miteinander gehören für uns selbstverständlich zum Alltag.
Die Themen Frieden, Demokratie und Europa betreffen uns alle - gerade junge
Menschen gestalten die Zukunft unseres gesellschaftlichen Miteinanders aktiv
mit."
Asklepios
Asklepios ist mit seinen Asklepios Harzkliniken (Standorte: Goslar und Bad
Harzburg) sowie der Schwesterklinik Schildautal in Seesen und seinen
Medizinischen Versorgungszentren im Landkreis Goslar, in der Region, der
Gesundheitsanbieter Nr.1 und zugleich auch dort größter Arbeitgeber. Die
Asklepios Klinik Schildautal Seesen ist nicht nur regional, sondern auch
überregional bekannt - etwa für ihre zertifizierte Stroke Unit, die
Neurochirurgie sowie die moderne Kardiologie. Seit 1998 werden in der Klinik für
Neurologie der Asklepios Klinik Schildautal in Seesen Patient:innen mit einem
akuten Schlaganfall auf der spezialisierten Schlaganfallstation "Stroke Unit"
behandelt. Um die Behandlungsqualität sicherzustellen, haben die Stiftung
Deutsche Schlaganfall-Hilfe und die Deutsche Schlaganfallgesellschaft ein
Zertifizierungsverfahren für Schlaganfallstationen entwickelt, in dem eine
systematische Prüfung sowohl der Prozess- als auch Strukturqualitätskriterien
erfolgt. Bereits im Jahre 2003 wurde die Schlaganfallstation in Seesen als eine
überregionale "Stroke Unit" zertifiziert. Die Asklepios Kliniken zählen zu den
führenden privaten Betreibern von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in
Deutschland. Die Klinikgruppe steht für eine hoch qualifizierte Versorgung ihrer
Patient:innen mit einem klaren Bekenntnis zu medizinischer Qualität, Innovation
und sozialer Verantwortung. Aktuell verfügt die Asklepios Gruppe bundesweit über
rund 170 Gesundheitseinrichtungen. Dazu zählen Akutkrankenhäuser aller
Versorgungsstufen, Universitätskliniken, Fachkliniken, psychiatrische und
forensische Einrichtungen, Rehakliniken, Pflegeheime und Medizinische
Versorgungszentren. Im Geschäftsjahr 2024 wurden über 3,6 Millionen
Patient:innen in den Gesundheitseinrichtungen von Asklepios behandelt. Die
Gruppe beschäftigt mehr als 70.000 Mitarbeiter:innen.
Kontakt für Rückfragen: Ralf Nehmzow, Pressesprecher der Asklepios Harzkliniken
und der Asklepios Klinik Schildautal Seesen sowie der Asklepios MVZ
Niedersachsen GmbH, Leiter Kommunikation & Marketing, Asklepios Harzkliniken
GmbH, Kösliner Str. 12 - D - 38642 Goslar, Tel.: +49 (0) 5321 44-1668 - Fax: +49
(0) 5321 44-1699 Mobil: +49 (176) 57961784, E-Mail:
mailto:r.nehmzow@asklepios.com , http://www.asklepios.com/
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