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Eschborn (ots) - KI-Skills bringen Karrierevorteile
Künstliche Intelligenz (KI) im Arbeitskontext wird nicht selten als Bedrohung
für Arbeitnehmende wahrgenommen. Die Randstad Studie "Age of Augmentation" zeigt
aber, dass es im Berufsleben auf die Mischung von menschlichem Urteilsvermögen
und einem versierten Umgang mit KI ankommt. Für die Studie wurden weltweit 35,8
Millionen Stellenanzeigen zwischen 2021 und 2026 ausgewertet, darunter 2,4
Millionen in Deutschland.
Die KI als Karrierebeschleuniger
Weltweit gibt es immer mehr Stellen, die von Arbeitnehmenden KI-Kompetenzen
verlangen; in manchen Berufsfeldern beträgt das Wachstum bis zu 5000 %,
wohingegen die Anzahl an Stellenanzeigen ohne KI-Kompetenzen generell stagniert.
Gleichzeitig nimmt die Nachfrage nach emotionaler Intelligenz (+173 %),
Kreativität (+168 %), Problemlösungsfähigkeiten (+35 %) in
Stellenausschreibungen deutlich zu. "Aus den Studienergebnissen wird klar: Die
Kombination aus KI-Kenntnissen und menschlicher Expertise wird beim beruflichen
Fortschritt eine immer größere Rolle spielen", sagt Robert Bhuiyan,
Geschäftsführer von Randstad Professional in Deutschland.
Dieser Fortschritt ist bereits spürbar, vor allem wenn es darum geht, wie
schnell jemand befördert wird. Über Sektoren und Berufsbilder hinweg können
Arbeitnehmer:innen, die über nachweisbare KI-Kenntnisse verfügen, 3,5-mal
schneller die Karriereleiter hinaufklettern. "Auch bei Gehältern sind die
Vorteile merklich. Beschäftigte, die KI-Kompetenzen mitbringen, können im
globalen Vergleich eine bis zu 25 % höhere Vergütung in ihrem Job erwarten. Und
dieser Sprung dürfte angesichts eines allgemeinen Arbeitskräftemangels in den
kommenden Jahren weiter wachsen", ergänzt Robert Bhuiyan.
Einsatz von KI steigt - und auch das Bedürfnis nach Kontrolle
Wie wichtig der Mensch beim Umgang mit der KI bleibt, lässt sich der Nachfrage
nach Mitarbeitenden mit Kontrollfunktion über die KI ablesen. Im Zeitraum von
März 2025 bis März 2026 stieg etwa die Nachfrage nach KI-Trainer:innen um 281 %,
nach Spezialist:innen für Prozessautomatisierung um 196 %. "KI wird immer
stärker Einzug in den Arbeitsalltag der Unternehmen halten, daher investieren
die Verantwortlichen in Stellen, die KI-Tools bedienen können", betont Robert
Bhuiyan.
"Vor diesem Hintergrund ist es für Arbeitnehmende ratsam, sich lieber früher als
später mit KI zu befassen", so Bhuiyan weiter. "Denn es ist nicht mehr die
Frage, ob KI Einzug in die Arbeitsrealität hält, sondern wie. Auch Arbeitgeber
haben ein Interesse daran, ihre Belegschaften durch konkrete
Weiterbildungsangebote zum Umgang mit einschlägigen Anwendungen zu befähigen.
Nur wer weiß, wie man KI richtig einsetzt, profitiert von einer höheren
Produktivität und kann monotone Aufgaben an die Technologie abgeben."
Über die Studie "Age of Augmentation"
Die Studie basiert auf einer quantitativen Analyse von über 35 Millionen
Stellenanzeigen weltweit im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. März 2026.
Die vom Talent Intelligence-Team von Randstad durchgeführte Analyse stützt sich
auf Daten von LinkedIn, dem Marktanalyseunternehmen Lightcast und internen
Quellen von Randstad und liefert detaillierte Auswertungen für elf Länder:
Australien, Belgien, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, die
Niederlande, Spanien, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten von
Amerika.
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