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Delmenhorst (ots) - Über 40 Jahre im Markt, mehr als 3.500 gekaufte und
verkaufte Wohnungen und ein eigener Bestand von bis zu 547 Einheiten im Wert von
rund 60 Millionen Euro - Oliver Fischer hat den klassischen Weg des
Immobilieninvestors perfektioniert. Über Jahrzehnte hat er gelernt, worauf es
beim Ankauf wirklich ankommt.
Er kauft Objekte, saniert sie und verkauft sie anschließend. Damit sich das
lohnt, muss der Ankaufspreis stimmen. "In der ersten Verhandlung entscheidet
sich, ob wir Gewinn machen", sagt er. Nachfolgend erfahren Sie, mit welchen fünf
konkreten Tricks er über 3.500 Immobilien erfolgreich angekauft hat und wie
Käufer selbst in angespannten Märkten bessere Preise verhandeln können.
Der wichtigste Schritt passiert vor der Verhandlung
Viele Käufer konzentrieren sich vor allem auf das Gespräch mit dem Verkäufer.
Für Oliver Fischer beginnt eine erfolgreiche Preisverhandlung allerdings
deutlich früher - nämlich bei der Vorbereitung. "Das Allerwichtigste beim
Immobilienkauf, wenn man wirklich den besten Preis verhandeln möchte, ist im
ersten Schritt die richtige Vorbereitung", sagt er.
Wer erfolgreich verhandeln will, muss den jeweiligen Markt genau kennen. Dazu
gehören nicht nur aktuelle Angebotspreise, sondern auch regionale Besonderheiten
sowie realistische Sanierungs- und Renovierungskosten. Denn erst wenn Käufer
sämtliche Kosten sauber kalkulieren können, wissen sie, welcher Preis
wirtschaftlich überhaupt sinnvoll ist.
Gleichzeitig verschafft eine gute Vorbereitung Sicherheit im Gespräch. Wer
belastbare Zahlen kennt und den Markt einschätzen kann, tritt souveräner auf und
kann Forderungen des Verkäufers sachlich einordnen.
Warum Oliver Fischer nur mit motivierten Verkäufern verhandelt
Nicht jede Immobilie eignet sich automatisch für eine erfolgreiche
Preisverhandlung. Deshalb achtet Oliver Fischer besonders darauf, wie dringend
ein Eigentümer tatsächlich verkaufen möchte. Dabei stellt er gezielt Fragen:
Warum soll die Immobilie verkauft werden? Bis wann soll der Verkauf
abgeschlossen sein? Und was passiert, wenn kein Käufer gefunden wird? "Damit
streuen wir ein bisschen Salz in die Wunde", erklärt er offen. Ziel ist es, die
tatsächliche Motivation des Verkäufers herauszufinden.
Denn genau dort entsteht häufig Spielraum beim Preis. Wer unter Zeitdruck steht,
laufende Kosten vermeiden möchte oder sich nicht mehr um eine leerstehende
Immobilie kümmern kann, ist oftmals eher bereit, Zugeständnisse zu machen. Für
Käufer bedeutet das zugleich: Nicht jede Verhandlung muss aggressiv geführt
werden. Häufig reicht es bereits aus, die Situation des Eigentümers genau zu
verstehen.
Das "Nein-Angebot": Erst niedrig ansetzen, dann Vorteile liefern
Besonders wichtig ist für den Experten das sogenannte "Nein-Angebot". Gemeint
ist damit ein bewusst niedriger Einstiegspreis, den der Verkäufer zunächst
wahrscheinlich ablehnen wird. Fordert ein Eigentümer beispielsweise 300.000
Euro, argumentiert Oliver Fischer zunächst mit der aktuellen Marktlage. "In
Ihrer Gegend ist aktuell sehr viel im Angebot", sagt er dann. Realistisch lägen
vergleichbare Preise eher zwischen 180.000 und 220.000 Euro.
Anschließend ergänzt er konkrete Vorteile, die sein Angebot attraktiver machen
sollen. So kann die Abwicklung innerhalb von 14 Tagen erfolgen. Außerdem
übernimmt sein Team die Beschaffung von Unterlagen selbst. Weder Energieausweis
noch Renovierungen oder Entrümpelungen sind notwendig.
Dadurch verschiebt sich der Fokus weg vom reinen Kaufpreis. Stattdessen rückt
die Frage in den Mittelpunkt, wie unkompliziert und schnell der Verkauf
abgewickelt werden kann. Lehnt der Eigentümer das Angebot dennoch ab, endet die
Verhandlung für Oliver Fischer nicht. "Dann fragen wir: Wie nah kommen wir an
diesen Preis heran?", erklärt er.
Nachhaken schafft oft die entscheidenden Prozente
Viele Interessenten akzeptieren das erste Gegenangebot des Verkäufers sofort.
Genau darin liegt häufig ein Fehler. Stattdessen empfiehlt es sich, konsequent
nachzuhaken und die Vorteile für den Verkäufer immer wieder klar anzusprechen.
Käufer könnten etwa betonen, dass die Immobilie im aktuellen Zustand übernommen
werde und keine weiteren Investitionen nötig seien - komplett stressfrei.
Gerade bei älteren Eigentümern oder schwierigen Objekten spielt dieser Faktor
häufig eine größere Rolle als ein maximal hoher Verkaufspreis. Wer dem Verkäufer
Arbeit, Zeit und Unsicherheit abnimmt, verbessert deshalb oft auch seine eigene
Verhandlungsposition.
Warum konsequentes Follow-up so wichtig ist
Für Oliver Fischer endet eine Verhandlung außerdem nicht nach dem ersten
Gespräch. Stattdessen setzt er auf konsequentes Nachfassen. "Wenn wir in
Verhandlung mit einem Eigentümer waren, gehen wir einmal die Woche hinterher",
sagt er. Dabei fragt sein Team regelmäßig nach, ob sich an der Situation des
Verkäufers etwas verändert hat. Gerade in schwierigen Marktphasen könne sich die
Stimmung schnell drehen.
Er verweist dabei auf die wirtschaftliche Unsicherheit der vergangenen Jahre.
Hohe Energiekosten, geopolitische Krisen und eine schwächere Nachfrage setzen
viele Eigentümer zusätzlich unter Druck. Gleichzeitig verursachen leerstehende
Immobilien laufende Kosten und bergen Risiken wie Vandalismus oder Einbrüche.
Genau deshalb kann sich eine schnelle Entscheidung für viele Verkäufer lohnen.
Käufer, die kurzfristig abschließen können und gleichzeitig Verlässlichkeit
ausstrahlen, haben in solchen Situationen oft einen klaren Vorteil.
Der Preis entscheidet über den späteren Gewinn
Für Oliver Fischer steht deshalb fest: Der eigentliche Gewinn entsteht nicht
erst beim Verkauf, sondern bereits beim Einkauf.
Wer vorbereitet in Verhandlungen geht, die Motivation des Verkäufers versteht,
konsequent nachfasst und zusätzliche Vorteile bietet, kann selbst in schwierigen
Märkten bessere Preise erzielen.
Über Oliver Fischer:
Oliver Fischer ist Immobilienexperte mit über 40 Jahren Erfahrung und Entwickler
des FIX&FLIP-Systems. Er hat über 3.000 Projekte realisiert und mehr als 2.800
Teilnehmer ausgebildet. Mit praxisnahen Strategien unterstützt er Investoren im
strukturierten Immobilienhandel und beim nachhaltigen Vermögensaufbau. Weitere
Informationen unter: https://www.oliverfischer.de
Pressekontakt:
Oliver Fischer
E-Mail: mailto:support@fixundflip.de
Website: https://www.OliverFischer.de
Ruben Schäfer
E-Mail: mailto:redaktion@dcfverlag.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181933/6287453
OTS: Oliver Fischer
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