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Berlin (ots) - Der Klimawandel sorgt für mehr heiße Tage - und stellt
Beschäftigte und Betriebe zunehmend vor Herausforderungen. Sowohl bei Arbeiten
im Freien als auch in Innenräumen kann es zu einer Hitzeerschöpfung kommen, die
unbehandelt im Extremfall in einen Hitzeschlag münden kann. Umso wichtiger ist
es, typische Warnsignale frühzeitig zu erkennen und richtig zu reagieren. Welche
Symptome auf eine Hitzeerschöpfung hindeuten und welche Sofortmaßnahmen helfen,
macht ein Aushang der neuen Ausgabe von Arbeit & Gesundheit
(https://aug.dguv.de/aushaenge/) zum bundesweiten Hitzeaktionstag am 11. Juni
deutlich.
Auf Symptome achten
Sowohl die Betroffenen selbst als auch Kolleginnen und Kollegen können Anzeichen
einer Hitzeerschöpfung gut erkennen, wenn sie wissen, worauf sie achten müssen.
Beispielsweise können eine feucht-kalte, blasse Haut und ein hoher Puls auf
Hitzeerschöpfung hindeuten.
Auch Muskelkrämpfe sowie plötzlich auftretende Kopf- oder Nackenschmerzen können
auftreten. Schwäche und Schwindel können in schweren Fällen bis zur
Bewusstlosigkeit führen. Betroffene klagen nicht selten über Übelkeit und
Brechreiz. "Werden nicht rechtzeitig Maßnahmen ergriffen, kann es zu einem
sogenannten Hitzeschlag kommen", erklärt Dr. Alexandra Beine aus dem Institut
für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV (IPA). Dieser kann Organ- und
Hirnschäden zur Folge haben, die lebensgefährlich werden können.
Sofortmaßnahmen einleiten
Solange die Person bei Bewusstsein ist, sollte sie mit leicht erhöhtem Kopf und
erhöhten Beinen in kühler Umgebung liegen. Feuchte, kühlende Tücher und eine
rasche Flüssigkeitszufuhr können dazu beitragen, den Kreislauf zu stabilisieren.
Empfehlenswert sind salz- oder elektrolythaltige Getränke in Zimmertemperatur.
Im Akutfall, zum Beispiel Bewusstseinsverlust, ist die stabile Seitenlage
angeraten und der Rettungsdienst (112) zu rufen. "Im Zweifel lieber einmal mehr
als einmal zu wenig", so Dr. Beine.
Es hilft, Präventionsmaßnahmen in den Betriebsalltag zu integrieren, um
Hitzeerschöpfung vorzubeugen. Dazu gehören beispielsweise möglichst kühle
Arbeitsräume, regelmäßige Trinkpausen in festen Intervallen oder mithilfe einer
Trink-App und - bei Tätigkeiten im Freien - ein wirksamer Schutz vor direkter
Sonneneinstrahlung.
Mit diesem und weiteren Themen befasst sich die neue Ausgabe von Arbeit &
Gesundheit (https://aug.dguv.de/magazin/ausgaben/) .
Über Arbeit & Gesundheit
Arbeit & Gesundheit - Das Magazin für Sicherheitsbeauftragte bietet speziell auf
die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnittene Informationen und nützliche Tipps
für den Arbeitsalltag. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen verschicken die
Zeitschrift kostenfrei an die bei ihnen versicherten Unternehmen. Die Arbeit &
Gesundheit gehört zu den auflagenstärksten Präventionszeitschriften der
gesetzlichen Unfallversicherung und erscheint sechsmal im Jahr. Drei Beiträge
jeder Ausgabe sind auch in Leichte Sprache übertragen und über die Website
abrufbar.
Pressekontakt:
Stefan Boltz
Pressesprecher
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen
030-130011414
mailto:presse@dguv.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/100882/6289700
OTS: DGUV Zeitschriften
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