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HAMBURG / ESSEN (ots) - Ab morgen (9. Juni) werden die fünf großartigen Frauen,
die in diesem Jahr Preisträgerinnen der GOLDENEN BILD der FRAU sind, bei einer
bundesweiten Plakatkampagne an Bushaltestellen, in Fußgängerzonen und auf
riesigen Digitalboards zu sehen sein. Seit 2006 feiert BILD der FRAU , ein Titel
der FUNKE Mediengruppe und Deutschlands größte Frauenmedienmarke, jedes Jahr
Heldinnen des Alltags. Frauen, die gesellschaftliche Probleme erkannt haben und
mit ihrem Projekt, ihrer Initiative oder ihrem Verein Verantwortung übernehmen.
Die sich stark machen für Zusammenhalt, soziale Teilhabe, Vielfalt und Toleranz.
Ausgewählt wurden die Preisträgerinnen vom gemeinnützigen Verein "GOLDENE BILD
der FRAU hilft e. V.".
Diese Frauen werden im November mit der GOLDENEN BILD der FRAU ausgezeichnet:
Rita Ebel (68) aus Hanau schafft aus Legosteinen Rampen für Menschen im
Rollstuhl und baut so bunte Brücken für mehr Teilhabe. Seit einem Verkehrsunfall
vor 31 Jahren sitzt Rita Ebel im Rollstuhl. Trotz ihrer Einschränkung wird sie
Europameisterin im Trick-Wasserski, fährt mit dem Rollstuhl Stand Up Paddle
(SUP) oder Kajak. Doch sie scheitert immer wieder im Alltag an kleinen Stufen
vor Geschäften oder Cafés. 2019 beginnt sie deshalb, Rollstuhlrampen aus Lego zu
bauen. 156 solcher fröhlicher Auffahrhilfen hat sie inzwischen gebastelt - mit
Hilfe ihrer Familie und vielen Mitstreitern. Als "Lego-Oma" verschickte sie die
Bauanleitung bereits über 1.000 Mal weltweit, übersetzt in neun Sprachen. Seit
2021 ist die AWO in Hanau Träger des inklusiven Projekts. Mit ihrer Initiative
"Perspektivwechsel" lädt Rita Ebel zudem Interessierte ein, selbst im Rollstuhl
durch die Stadt zu fahren. "Ich möchte Hemmschwellen auch in den Köpfen senken",
so Ebel. Weitere Infos unter: http://www.awo-hanau.de // @die_lego_oma
(https://www.instagram.com/die_lego_oma/?hl=en)
Charlotte Arnold (40) aus Frankfurt/Main betreut Schwangere und junge Mütter,
die die Diagnose Krebs bekommen haben. Charlotte ist in der zehnten Woche
schwanger, als bei ihr Brustkrebs festgestellt wird. Eine Abtreibung kommt für
sie nicht in Frage. Die Fachanwältin für Arbeitsrecht kämpft sich durch eine
Chemotherapie, die ihr ungeborenes Baby nicht schädigt. Tochter Sophia kommt
gesund zur Welt. Doch Charlotte merkt in dieser Zeit, dass unser System hier
viele Lücken hat. Es geht um abgelehnte Haushaltshilfen, verschleppte Bescheide,
fehlende Reha-Plätze. Als es ihr besser geht, gründet sie 2019 ihren Verein "Pro
Mater Sano e.V.". Seitdem begleiten Charlotte und ihr Team Schwangere und
krebserkrankte Mütter mit Kindern bis sieben Jahre. Der Verein klärt auf, welche
Hilfe Betroffenen zusteht, unterstützt bei Kassen-Anträgen und
Behörden-Widersprüchen, bietet psychologische Beratung und Hilfspakete an. "Ich
sehe, welche Last krebskranke Mütter tragen müssen, weil Unterstützung fehlt.
Wir möchten die helfende Hand sein", so Arnold. Weitere Infos unter:
http://www.pro-mater-sano.de // @promatersano
(https://www.instagram.com/promatersano/)
Jermabelle Westner (30) aus München hilft Kindern raus aus den Armutsvierteln
von Manila und schenkt ihnen neue Perspektiven. Weil sie als Kind selbst erlebt
hat, wie sich Hoffnungslosigkeit anfühlt, engagiert sie sich heute für andere
betroffene Mädchen und Jungen. Jermabelle wuchs in den Slums der philippinischen
Hauptstadt auf, verlor früh Mutter und Vater - und wurde schließlich mit zehn
Jahren von einer Familie in Bayern adoptiert. 2019 gründet die Krankenschwester
ihren Verein Matulong-hilfreich e. V. Mit ihrem Team unterstützt sie seitdem
Schulkinder in Manila. Schon mehr als 300 Mädchen und Jungen haben durch sie
Zugang zu Bildung bekommen. Darüber hinaus begleitet der Verein Bauernfamilien
dabei, neue und nachhaltige Wege für ihren Lebensunterhalt zu entwickeln - was
Landflucht und das Wuchern der Slums verhindern soll. Für Jermabelle ist das
erst der Anfang: "Es ist schön zu sehen, wie Menschen wachsen und Vertrauen in
sich selbst entwickeln", so Jermabelle Westner. Weitere Infos unter:
http://www.matulong-hilfreich.de // @matulonghilfreichfoundation
(https://www.instagram.com/matulonghilfreichfoundation/)
Juliane Kronen (63) aus Köln vermittelt mit ihrer Plattform "innatura"
überschüssige, neuwertige Produkte an soziale Einrichtungen. Nachdem die
promovierte Unternehmensberaterin vor einigen Jahren vergeblich versucht hatte,
200.000 falsch etikettierte Shampoo-Flaschen zu spenden, begann sie zu handeln.
Denn in Deutschland werden jedes Jahr fabrikneue Waren im Wert von sieben
Milliarden Euro vernichtet. Mit ihrer "innatura gGmbH" bringt die Kölnerin diese
Ausschusswaren und soziale Einrichtungen zusammen - die Waren landen nicht auf
dem Müll, sondern dort, wo sie dringend gebraucht werden. In Köln lagern auf
3.000 Quadratmetern Produkte von 300 Firmen - darunter Hygieneartikel,
Bettwäsche und Schulmaterialien. Gemeinnützige Organisationen können diese Waren
online gegen eine geringe Gebühr bestellen. Seit 2013 hat "innatura" soziale
Einrichtungen mit Artikeln im Wert von rund 60 Millionen Euro unterstützt, mehr
als 100.000 bedürftige Menschen haben davon profitiert, über 6300 Tonnen Abfall
wurden vermieden. Und Juliane Kronen denkt weiter: Ihr nächstes Ziel ist eine
Änderung des Steuerrechts. "Denn in Deutschland ist das Wegwerfen für
Unternehmen oft um ein Vielfaches günstiger als das Spenden", so Juliane Kronen.
Weitere Infos unter: http://www.innatura.org // @innaturaspenden
(https://www.instagram.com/innaturaspenden/)
Kara Schott (43) aus Hamburg sorgt mit ihrer "Tiertafel Hamburg e.V." dafür,
dass Tiere satt und ihre Menschen nicht vergessen werden. Wenn Menschen durch
Krankheit oder Arbeitslosigkeit in finanzielle Not geraten, leiden ihre
Haustiere mit. Ohne Hilfe müssten viele Hund oder Katze abgeben - und würden so
oft den letzten Halt und Trost verlieren. Hier setzt Kara Schott an: Denn bei
ihrem Verein erhalten nicht nur Vierbeiner Futter und medizinische Hilfe - auch
die Halterinnen und Halter werden mit warmen Mahlzeiten, Kleidung und
Hygieneartikeln versorgt. Außerdem sind bei jeder Ausgabe Sozialarbeiter*innen
vor Ort, beraten bei Problemen. Wer keinen Platz in einer regulären Tafel
bekommt, findet bei Kara Schott und ihrem Team Unterstützung - und einen Moment
der Geborgenheit. "Viele, die zu uns kommen, haben selbst kaum das Nötigste",
sagt Schott, "Es ist wunderschön zu sehen, wie Mensch und Tier zusammenbleiben
können." Weitere Infos unter: http://www.tiertafelhamburg.de //
@tiertafelhamburg_e.V. (https://www.instagram.com/tiertafelhamburg_e.v/)
GOLDENE BILD der FRAU: Das Netzwerk der starken Frauen
Mit den fünf neuen Preisträgerinnen gehören inzwischen bereits 108
beeindruckende, inspirierende Persönlichkeiten zum Netzwerk der GOLDENEN BILD
der FRAU. 108 Frauen, die mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag für
gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten und gerade in diesen herausfordernden
Zeiten die Welt zu einem besseren Ort machen.
Die einzigartigen Portrait-Fotos für die Plakate, auch digital bewegt, kreierte
erneut Star-Fotografin GABO, die Gestaltung übernahm wie in den Jahren zuvor die
Hamburger Agentur Frahm und Wandelt. Außenwerber WallDecaux stellt seit bereits
18 Jahren die Werbeflächen für die Plakate zur Verfügung.
Jede Preisträgerin erhält vom Verein GOLDENE BILD der FRAU hilft e.V. ein
Fördergeld in Höhe von 15.000 Euro. Bis zum Vorabend der großen Gala am 18.
November 2026 können die Leserinnen und Leser der BILD der FRAU zudem per
Telefon oder online abstimmen, welches Projekt den zusätzlich mit 30.000 Euro
dotierten Publikumspreis erhalten soll. Alle Preisgelder werden von der
Deutschen Postcode Lotterie gestiftet.
Feierliche Verleihung am 18. November in Hamburg
Die feierliche Verleihung der GOLDENEN BILD der FRAU findet am 18. November im
Hamburger Stage Theater an der Elbe statt. TV-Star Kai Pflaume führt erneut vor
über 500 Gästen aus Show, Sport, Politik, Wirtschaft und Ehrenamt durch eine
Gala voller Überraschungen und Emotionen.
Weitere Informationen rund um die GOLDENE BILD der FRAU 2026 und die
Publikumswahl finden Sie unter http://verein-goldenebildderfrau.de , auf
Facebook und Instagram sowie im aktuellen Heft und online auf
https://www.bildderfrau.de/ .
Pressekontakt:
Anna Hag
FUNKE Unternehmenskommunikation
T 0201-804 8861
E mailto:presse@funkemedien.de
Jutta Rottmann
Pressekontakt GOLDENE BILD der FRAU
T 0162-234 66 18
E mailto:info@PRemiuminpublic.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/64318/6289873
OTS: GOLDENE BILD der FRAU
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